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Konsequenz aus Reaktor-Katastrophe in Japan:
Alle 17 AKWs in Deutschland müssen vom Netz

Angesichts einer neuer Reaktorkatastrophe, diesmal in einem hochentwickelten Industriestaat wie Japan, müssen endlich Konsequenzen gezogen werden. Der Ausstieg aus der Atomtechnologie ist jetzt und sofort zu vollziehen. 2014 könnte das letzte AKW vom Netz sein, doch Schwarz-Gelb will noch mehr als ein Jahrzehnt Atomrisiko in Kauf nehmen

... Natürlich müssen auch die französchischen Meiler Fessenheim und Cattenom vom Netz, direkt an der deutschen Grenze. Die Bundesregierung muß in diesen Fällen tätig werden, ebenso in Tschechien. Die polnischen Atomträume sind hoffentlich vom Tisch, die russischen in Kaliningrad wohl eher nicht.

In Deutschland gibt es erhebliche Überkapazitäten bei der Stromproduktion. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist stark zu beschleunigen. Die vorrangige Einspeisung von Solarstrom muß wieder hergestellt werden, wie sie bis vor kurzem bestand. Es kann nicht sein, daß immer wieder Atomunfälle passieren nur weil die Notstromversorgung ausfällt, die Wasserkühlung nicht gewährleistet ist oder andere technische Pannen eintreten. AKW sind offensichtlich nicht erdbebensicher zu bauen. Gegen terroristische Sabotage sind sie noch verwundbarer. Die schwarz-gelbe Laufzeitverlängerung ist Geschichte. Schwarz-Gelb steht energiepolitisch vor einem Scherbenhaufen. Die Endlagerung ist ein kaum lösbares Problem.

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