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Welche Umweltpolitik braucht DIE LINKE?
Wie schaffen wir es, zentrale ökologische Problem zu lösen
und die Gesellschaft gleichzeitig zu stärken? Diese und andere Fragen
sollen in einer Konferenz am 11.9.2010 im Karl-Liebknecht - Haus im Rosa
Luxemburg-Saal in Berlin erörtert werden.
Der Programmentwurf der LINKEN stellt die Zentralität der ökologischen
Frage in den Raum und fordert einen sozial-ökologischen Umbau von
Wirtschaft und Gesellschaft. Doch, so die Meinung der Ökologischen
Plattform, das Thema muss noch breiter gefasst und genauer definiert
werden, um diesem Anspruch auch gerecht zu werden. Der SprecherInnenrat
der Plattform und die Bundesarbeitsgemeinschaft Umwelt, Energie und Verkehr
veranstalten nun eine Konferenz, bei der sich die Anwesenden durch Kurzreferate
unterschiedlicher Referenten und einer anschließenden Diskussion
ein genaueres Bild machen können. Dieses soll sich dann in Änderungsanträgen
bei dem aktuellen Programmentwurf konkretisieren.
Im ersten Referat erläutert Thiess Gleiss die zentrale Frage der Ökologie
in einem linken Parteiprogramm. Danach kritisiert Axel Kruschat vom BUND
Brandenburg den aktuellen Programmentwurf aus Sicht von Umweltverbänden. Über
das große Thema „Wirtschaftswachstum“ referiert Prof.
Dr. Elmar Altvater. Im Anschluss stellt Prof. Holger Rogall, von der
Hochschule von Wirtschaft und Recht in Berlin, Strategien zur Überwindung
der traditionellen Ökonomie - hin zu einer nachhaltigen Ökonomie
- vor.
Im Abschlussreferat von Prof. Dr. Wolfgang Methling werden die Alleinstellungsmerkmale
linker ökologischer Programmatik definiert.
Wir erhoffen uns eine engagierte und anregende Diskussion - nicht nur
zwischen Mitgliedern der LINKEN - und laden alle Interessierte herzlich
ein. Um 10 Uhr geht es los – geplantes Ende ist 16 Uhr.
Annette Butscher, Mitglied im SprecherInnenrat der Ökologischen
Plattform
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