Climate Crimes

Der Regisseur und Naturschützer Ulrich Eichelmann zeigt in seinem neuen Film „Climate Crimes“, wie unsere Umwelt im Namen des Klimaschutzes zerstört wird. Im Interview mit der Berliner Zeitung erklärt er auf die Frage:
Warum ist für Sie die Ausweitung der Bioenergieerzeugung kontraproduktiv für das Klima?:

„Wasserkraft, Biogas und Biosprit zerstören nicht nur die Natur, sie leisten auch keinen Beitrag zum Klimaschutz. Im Gegenteil, sie tragen oft noch zur Erwärmung bei.
Stauseen etwa emittieren gleich viel Klimagase wie der gesamte Flugverkehr weltweit.
Biogasanlagen sind Landfresser, die größten überhaupt bei der Energieerzeugung. Um die gleiche Menge Strom zu produzieren, braucht die Windenergie nur vier Prozent der Fläche. Die Energiebilanz beim Biogas wird noch schlechter, wenn ich alles berücksichtige, was für die Maisproduktion nötig ist. Wenn ich dann auch noch einberechne, dass feuchtes Grünland umgepflügt wird, ist die Bilanz sogar negativ, das heißt klimaschädlich.“

Starke Worte, denen es sich lohnt, nachzugehen. Der Trailer kann hier angesehen werden. 1)

Die Vollversion auf Youtube finden Sie hier (klick).


[1↑] Bei der Gelegenheit könnte mensch sich auch gleich noch über die humorvolle Erklärung der Zusammenhänge durch Volker Pispers bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises 2011 erfreuen.

Die Realität ist anders

Unter der Überschrift

Die Energiewende beginnt im Dorf

bringt Teleopolis am 04.03.2012 einen Artikel von Reinhard Huschke über den Entwicklungsstand der erneuerbaren Energien darin heißt es:

„Alle reden von Desertec und Offshore-Windparks – doch die Musik der erneuerbaren Energien spielt woanders

Immer mehr ländliche Gemeinden und Regionen in Deutschland betreiben die ‚Energiewende von unten‘, indem sie ihre Strom- und Wärmeversorgung selbst in die Hand nehmen.“
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Siehe auch unser Flyer In jedes Dorf eine Biogasanlage – Grundlage für eine Energieautarkie des Dorfes (klick)