Ein anderes Europa ist möglich!

Vom 5. – 7. Oktober findet in der Universität Kassel (klick zur Karte) der Europa-Kongeress von Attac statt (https://www.ein-anderes-europa.de/start/).

Unten findet ihr den Einladungsflyer mit dem Programm. Die Anmeldung unter https://www.ein-anderes-europa.de/anmeldung/ sollte recht bald erfolgen. Das ist für uns ein wichtiger Termin. Wir haben es zwar nicht mehr geschafft, mit einem Workshop o. ä. ins Programm mit aufgenommen zu werden, aber wir sollten dort möglichst Präsenz zeigen, geht es doch nicht zuletzt um die ökologischen Fragen im Zusammenhang von Europa.

Hans-Jürgen Kleine aus Köln wird in jedem Fall da sein. Am besten ihr setzt euch direkt mit ihm in Verbindung, wenn ihr auch teilnehmt: kleinehajue@netcologne.de

Initiative Ökosozialismus
http://oekosozialismus.net

Flyer zum Download:
ein_anderes_europa_ist_moeglich (klick)

atomstopp

Petition für AKW-Haftpflicht gestartet

Pressemittteilung, 1.2.2018 des Vereins atomstopp – atomkraftfrei leben (http://www.atomstopp.at/petition)

Genau drei Jahre nach Übergabe von gut 15.000 Unterschriften für eine angemessene Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke in Europa startet atomstopp_oberoesterreich erneut eine Petition an das Europäische Parlament.

„Es ist völlig unverständlich, dass sich die Europäische Kommission drei Jahrzehnte nach Tschernobyl und fünf Jahre nach Fukushima immer noch nicht zu einer angemessenen Haftpflichtversicherung für alle Reaktoren in der EU durchringen kann. Dabei ist die Notwendigkeit dieser Maßnahme eigentlich jedem klar. Wie sich bei der Diskussion in den Jahren nach Fukushima gezeigt hat, ist auch die Kommission durchaus dieser Überzeugung. Aber offensichtlich ist sie nicht in der Lage, diese Überzeugung gegenüber der Atomlobby durchzusetzen! Das ist äußerst fahrlässig, weil zum Schaden für die europäischen Bürgerinnen und Bürger!“,

kommentieren Gabriele Schweiger und Roland Egger, SprecherInnen von atomstopp_oberoesterreich, ihren erneuten Vorstoß.
Das EU-Recht sieht vor, dass jede BürgerIn jederzeit, allein oder zusammen mit anderen Personen, eine Petition an das Europäische Parlament richten kann.

„Dieses Recht nehmen wir wahr. Wir stellen damit an unsere direkt gewählten VolksvertreterInnen die Forderung, den Druck Richtung Europäische Kommission in Sachen Haftpflicht für Atomkraftbetreiber zu erhöhen und die eingeschlafene Diskussion wieder zu befeuern. Alle, die das auch so sehen, sind herzlich zur Mitunterzeichnung eingeladen!“,

so Schweiger und Egger weiter.

„Dass die Bereitschaft grundsätzlich hoch ist, die Versicherungssummen für einen AKW-Schadensfall endlich an die real zu erwartenden Kosten anzupassen, ist logisch, weil plausibel untermauert. Die Berechnungen dafür wurden auf solider Basis erstellt, es war die französische Gesellschaft für Reaktorsicherheit, die aus den Erkenntnissen von Fukushima einen zu erwartenden Schaden von weit über 400 Milliarden Euro ermittelte! Völlig aus der Luft gegriffen erscheinen vor diesem Hintergrund die lächerlichen Beträge, mit denen sich alle Atomreaktorbetreiber derzeit für hinreichend versichert halten: Das reicht von nur 2,5 Milliarden für alle Anlagen in Deutschland zusammen bis noch weiter hinunter zur unfassbar geringen Maximalhöhe von 91 Millionen Euro für Frankreich!“,

fassen Schweiger und Egger zusammen.

„Wir erwarten, dass die Europäische Kommission endlich ernsthaft zu einer angemessenen Regelung findet! Das würde gleich zwei erstrebenswerte Effekte haben: Zum einen werden die Atomkonzerne gezwungen, ihre Kostenrechnung zu korrigieren, und zum anderen kann die Bevölkerung im Falle eines Reaktorunfalls zumindest finanziell schadlos gehalten werden. Dem Verursacherprinzip muss unbedingt Rechnung getragen werden!“,

so Schweiger und Egger abschließend.

Europäische Woche der Abfallvermeidung

Und wie viel Abfall produzierst Du?

Europas größte Kommunikationskampagne rund um die Themen Abfallvermeidung und Wiederverwendung geht vom 19. bis zum 27. November 2016 in die nächste Runde.
Ziel ist es, alle Europäerinnen und Europäer auf die Notwendigkeit der Ressourcenschonung aufmerksam zu machen.
Alternativen zur Wegwerfgesellschaft wurden 2015 durch vielfältige Aktionen in über 30 Ländern aufgezeigt.

Gestalten Sie die EWAV mit!

Anmeldung

mit eigenen Aktionen ist noch bis spätestens einschließlich 6. November 2016 möglich!

Alle Infos rund um Anmeldung und Aktionsideen finden Sie auf unserer Homepage www.wochederabfallvermeidung.de (klick) und auf facebook!

Alle Aktionen erscheinen ab dem 7. November nach und nach auf unserer Aktionskarte (klick)!

Veranstaltungen

Wir laden Sie herzlich zu folgenden Veranstaltungen rund um das Thema Abfallvermeidung ein: „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ weiterlesen

Welche Energieunion brauchen wir?

Die Vorschläge der Europäischen Kommission in der Debatte

Wie wirken sich die Initiativen der Europäischen Kommission zur Umgestaltung des Strommarktdesgins auf Erneuerbare Energien und Energiegenossenschaften aus? Wie kann ein Netzausbau gestaltet werden, damit der Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommarkt wachsen kann? Wie muss der Strommarkt gestaltet sein, um Anreize in den Ausbau Erneuerbarer Energien zu bewirken? Wie kann für den Ausbau Erneuerbarer Energien mobilisiert werden? Was muss sich an der europäischen und nationalen Gesetzgebung ändern, um eine stärkere Verbreitung von Energiegenossenschaften zu ermöglichen? Welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für die UN-Klimakonferenz COP21?

Gemeinsam mit internationalen Gästen und Expert_innen möchten wir zu aktuellen Fragen und unterschiedlichen Aspekten ins Gespräch kommen.

Wir möchten Sie hiermit herzlich zur Energiekonferenz am 27. November in Berlin einladen und würden uns freuen, Sie als Gast bei uns begrüßen zu dürfen.

Mit den besten Grüßen,
Dr. Cornelia Ernst
Mitglied des Europäischen Parlaments
Mitglied im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres.

Zeit

Freitag, 27. November 2015, ab 10 Uhr

Ort

Best Western Premium Hotel Berlin, Stephanstraße 41, 10559 Berlin (klick)

Flyer (klick) und Programm herunterladen (klick)

Um eine Rückmeldung über Ihre Teilnahme wird gebeten bis zum 22. November an:
oder per Telefon: +32 (0)228/ 476 60

Wann gibt es Hurrikane in Europa?

Diese Frage stellen sich viele Menschen nach den Schreckensbildern von den Philippinen. Werden sich die Stürme auch in Europa verstärken?

Darauf gibt der Meteorologe Frank Böttcher, der Organisator der jährlichen Extremwetter-Kongresse, eine Antwort (JW. 12.11.2913): Hurrikane hat es auch in Europa schon gegeben und sie werden in Zukunft häufiger und stärker.

Die Meere, auch der Atlantik, werden immer wärmer. Hurrikane bilden sich, wenn die Oberflächentemperatur 25 °C übersteigt, idealerweise 26,5 °C beträgt. Dann bilden sich Hurrikane. Weltweit haben sich Hurrikane zwischen 1970 und 2004, wie eine umfangreiche Studie aussagt, fast verdoppelt. Ursache ist die menschengemachte Erderwärmung, die ungebremst immer weiter fortschreitet und auch von der Warschauer Klimakonferenz nicht aufgehalten wurde.

Länder in Asien, die für die Erderwärmung nur geringe Verantwortung haben, trifft es am härtesten. Millionen Menschen in den Küstengebieten verlieren ihre Existenzgrundlage.  Aber auch in Europa werden die Stürme zunehmen und stärker werden und die Wassermassen, die dann vom Himmel stürzen, werden großen Schaden anrichten.

Auch deshalb auf zur Demo in Berlin am 30. 11. 2013 vor dem Kanzleramt!

Götz Brandt