Fahrscheinlos durch Düsseldorf

Am 20. Februar 2016 findet im ZAKK in Düsseldorf ein verkehrspolitischer Kongress zum Thema „fahrscheinloser ÖPNV“ (klick) statt.
Gemeinsam mit euch möchten wir über eine sozial gerechte und umweltverträgliche Verkehrspolitik reden und konkret das Konzept des „fahrscheinlosen ÖPNV“ als Diskussionsschwerpunkt in den Vordergrund stellen.

Weitere Informationen und den Programmablauf findet ihr auf der Kongress-Homepage (klick) und der Facebookseite (klick).

Plakate gibt es bei uns im Fraktionsbüro, auf Wunsch schicken wir euch gerne welche zu.
Für Anregungen und Nachfragen, könnt ihr euch gerne an mich wenden.

Freundliche Grüße

Anita Starosta
Referentin der Fraktion DIE LINKE
im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf

Luegallee  65
40545 Düsseldorf

Tel.: 0211 – 89 94781
Fax: 0211 – 89 29588


Kongress zur Verkehrspolitik

Parallel zu der Eröffnung des Prestigeprojekts Wehrhahnlinie (klick) lädt die Ratsfraktion DIE LINKE (klick) ein, alternative Verkehrskonzepte für Düsseldorf zu diskutieren und auf den Weg zu bringen.

Ein attraktiver und solidarischer öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist die Grundlage, um das Grundrecht auf Mobilität für Alle zu garantieren. Ein Vorschlag zu dieser Umsetzung, ist der fahrscheinlose ÖPNV. Gemeint ist damit die kostenfreie Nutzung aller städtischen Verkehrsmittel für die BewohnerInnen der Stadt, die über eine solidarische Finanzierung läuft. In der Konsequenz bedeutet dies eine komplette Veränderung des städtischen Verkehrskonzeptes: ein sicheres und zusammenhängendes Radwegenetz, mehr Platz für FußgängerInnen, eine höhere Taktung von Bus und Bahn, sowie Ausbau und Erweiterung des Bus- und Bahnnetzes. Das Zusammenleben in der Stadt kann so attraktiver und sozial gerechter gestaltet werden und bedeutet eine Steigerung der Lebensqualität für Alle.

Wir laden zu einer gemeinsamen Diskussion mit ExpertInnen ein:

  • Prof. Dr. Heiner Monheim (em. Universität Trier),
  • Anja Vorspel (verkehrspolitische Sprecherin, Ratsfraktion DIE LINKE Düsseldorf),
  • Matthias Bärwolff (Fraktionsvorsitzender und stadtentwicklungs- und verkehrspolitischer Sprecher, Ratsfraktion DIE LINKE Erfurt),
  • Lerke Tyra (Mitglied im Vorstand des ADFC Düsseldorf),
  • Michael Weisenstein (Mitglied Ratsfraktion DIE LINKE Köln)

Nach Vorträgen und Erfahrungsberichten am Vormittag, werden im Anschluss die TeilnehmerInnen des Kongresses in Arbeitsgruppen folgende Themen mit Fokus auf die Düsseldorfer Situation diskutieren: Radverkehr, Finanzierungskonzepte fahrscheinloser ÖPNV, neue Verkehrsplanung und vorbereitende Maßnahmen.
In einem Abschlusspodium werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengetragen und Absprachen und Ziele für eine weitere Zusammenarbeit festgelegt.

Es sind alle interessierten Menschen eingeladen, an dem Kongress teilzunehmen.

Veranstalter:

Ratsfraktion DIE LINKE Düsseldorf (klick), Rosa Luxemburg Club Düsseldorf (klick)

Speicherung Erneuerbarer Energie in Brandenburg und Mecklenburg/Vorpommern

Download Tagungsband (klick)

Datum:

15.11.2014 von 10.00 bis 16.00 Uhr

Ort:

Märkisches Ausstellungs- und Freizeitzentrum (MAFZ),
Gartenstr.1 – 3 in Paaren im Glien

Veranstalter:

Ökologische Plattform bei der LINKEN
Fraktion Die Linke im Landtag Brandenburg
Bioenergiedorf-Coaching Brandenburg e.V.

Anmeldungen bitte an

  • info(at)bioenergiedorf-coaching.de oder
  • info(at)oekologische-plattform.de

Programm

Downlaod hier

 

Download der Vorträge hier

 
von bis Thema ReferentIn
 
I. BLOCK: Ankunft, Begrüßung und Einführung
09:30 10:00 Ankommen der Gäste und Ausgabe Tagungsunterlagen
10:00 10:05 Begrüßung Prof. Dr. Dr. Götz Brandt
Ökologische Plattform bei der LINKEN
10:05 10:10 Begrüßung Andrea-Liane Spangenberg, Vorsitzende Bioenergiedorf-Coaching Brandenburg e.V.
10:10 10:25 EEG-Novelle und ihre Auswirkungen auf die Energiewende Ralph Lenkert, MdB, DIE LINKE
 
II. BLOCK: Verschiedene Speichertechnologien, ihre Anwendung und Erlössituation
10:25 10:40 Speicherbedarf für Erneuerbare Energien bei Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien Dipl.-Phys. Wolfgang Borchardt
Ökologische Plattform bei der LINKEN
10:40 10:55 Batteriespeicher, Kleinwindanlagen und PV für Privathaushalte Annett Dehmel, Geschäftsführung
CEO WinBat Technology GmbH
10:55 11:10 Kurzzeitbatteriespeicher: Wichtiger Baustein der Energiewende – Am Beispiel des ersten Großbatteriespeichers in Schwerin Benedikt Pulvermüller,
YOUNICOS AG
11:10 11:25 Erneuerbare Energien im Mix (Wind, Photovoltaik, Biogas) zur Versorgung des ländlichen Raumes in Brandenburg an den Beispielen: Energieautarke Gemeinde Feldheim und Energiepark Falkenthal + Regelenergiekraftwerk Feldheim auf Basis einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Leistung von 10 MW Renè Just + Dr. Thomas Roßner,
Energiequelle GmbH
11:25 11:45 Erlössituation im aktuellen Markt der Energiespeicher aus der Sicht eines Energieunternehmens (klick) Dr.-Ing. Christoph Schöpfer, Trianel GmbH
11:45 12:00 NACHFRAGEN Moderation Andrea-Liane Spangenberg, Bioenergiedorf-Coaching Brandenburg e.V.
12:00 13:00 MITTAGSPAUSE  
       
III. BLOCK: Speichertechnologien und Praxisbeispiele
13:00 13.45 h Ringwallspeicher (klick) Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
13:45 14:00 Pumpspeicherwerke in vorhandenen, künstlichen Strukturen Thomas Weiss, Helmut-Schmidt-Universität
Universität der Bundeswehr Hamburg
Fakultät für Elektrotechnik
Mitarbeiter an der Professur für Elektrische Energiesysteme
14:00 14:15 Power-to-gas-Technologie (klick) Dr. Detlef Bimboes
Ökologische Plattform bei der LINKEN
14:15 14:30 Erfahrungen mit Speichern Dr.-Ing. Brigitte Schmidt,
SolarZentrum Mecklenburg-Vorpommern (angefragt)
14:30 14:45 NACHFRAGEN Moderation Andrea-Liane Spangenberg, Bioenergiedorf-Coaching Brandenburg e.V.
14:45 15:00 KAFFEPAUSE  
       
IV. BLOCK: Finanzierung von Speichern und Wirtschaftlichkeit
14:45 15:00 Finanzierung von Speichern und Wirtschaftlichkeit Dipl.-Kfm. Guido Mumm,
Akis GmbH/Deutsche Leasing AG
15:00 15:15 Förderung von Speichern durch Bund und Land Dr.-Ing. Jochen F. Möller, Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg
15:15 16:00 NACHFRAGEN UND GEMEINSAME DISKUSSION Moderation Andrea-Liane Spangenberg, Bioenergiedorf-Coaching Brandenburg e.V.
ENDE DER VERANSTALTUNG
    Eventuelle Änderungen am Programm bzw. im Programmablauf vorbehalten.  

Ziel der Veranstaltung:

Wissensvermittlung, Vorstellung des Standes der Technik, Darstellung verschiedener Technologien, Informationsaustausch, Motivation, Netzwerkherstellung, Finanzierungsratschläge

Zielgruppen:

Amts- und Verantwortungsträger/innen, Verwaltungen, Landwirte, Bürger/innen, Gewerbetreibende, Gemeinden, Institute, Nichtregierungsorganisationen, Parteimitglieder und Funktionäre

Diskussion:

Szenarien erneuerbarer Energieversorgung, Energieautarkie, regionale Versorgung mit Strom, notwendiger und sinnvoller Ausbau von Speichern und Netzen

Brandenburgische Landesnachhaltigkeitsstrategie

Am 22.11.2013 begann die Online-Konsultation des Entwurfs der Brandenburgischen Landesnachhaltigkeitsstrategie.

Aus der Mitteilung des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und der IFOK GmbH:

Sie finden die aufbereitete Strategie unter nachhaltig.brandenburg.de und sind herzlich eingeladen, diese dort mit Ihren Anmerkungen zu bereichern. Wir haben das Dokument in kleinere Sinneinheiten geteilt, um eine einfachere und zielgerichtete Kommentierung zu ermöglichen.

Bis zum 20. Dezember haben Sie die Gelegenheit, den aktuellen Entwurf der Landesnachhaltigkeitsstrategie zu kommentieren.

Die Nachhaltigkeitsstrategie gliedert sich in die fünf inhaltlichen Schwerpunkte:

  • Wirtschaft und Arbeit in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg
  • Lebenswerte Dörfer und Städte
  • Brandenburg als Modellregion im Umgang mit Energie und Klimawandel
  • Zukunftsfähige Finanzpolitik
  • Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung

Darüber hinaus legt die Landesregierung dar, was der Begriff Nachhaltigkeit für sie bedeutet und wie die Strategie umgesetzt werden soll.

Um möglichst viele und unterschiedliche Ideen und Kommentare einzusammeln, bitten wir Sie, diese Mitteilung auch in Ihrem persönlichen Freundes-, Bekannten-, und Kollegenkreis weiterzuleiten.

Der Entwurf der Landesnachhaltigkeitsstrategie und Anregungen aus der Online-Konsultation werden auch Thema bei einer Dialogveranstaltung am 6. Dezember 2013 in Potsdam sein. Mehr Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Pohlmann, Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Lena Judick, IFOK GmbH

 

Ministerium für Umwelt,
Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
www.mugv.brandenburg.de
Albert-Einstein-Straße 42-46
14473 Potsdam
Tel. 03 31-8 66 79 23
martin.pohlmann@mugv.brandenburg.de
IFOK GmbH
www.ifok.de
Reinhardtstr. 58
10117 Berlin
Tel. 030-53 60 77 37
lena.judick@ifok.de

Bürgerkraftwerke vor dem Aus – Erneuerbare nur noch für die Großen?

Pressemitteilung von energie neu denken gUG, 27. März 2013

Schäuble bremst aktive Bürger aus

Aus einer ganz neuen Ecke ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien aktuell bedroht. Das Bundesfinanzministerium will mit einem neuen Kapitalanlagengesetz die Finanzierung von Fonds regulieren. Von den hohen Auflagen sind letztlich aber auch Bürgerbeteiligungsmodelle betroffen. Dagegen hat nun die gemeinnützige Beratungsgesellschaft „energie neu denken“ eine Kampagne gestartet.

Auflagen machen Engagement unmöglich

Zum Sommer 2013 soll das Gesetz beschlossen werden, das die Finanzierung von Bürgerwindparks, Bürgersolaranlagen oder auch ökologischen Unternehmensvorhaben praktisch unmöglich macht. Nur noch große Emissionshäuser werden dann noch Kapitalanlagen herausgeben können.
Durch umfangreiche Auflagen und Vorgaben wird der Finanzierung von gemeinschaftlichen, ökologischen Projekten in Form von Kommanditgesellschaften, so genannten Genussrechten oder ähnlichen Kapitalbeschaffungen wohl ein Ende gesetzt. Bisher haben sich Ökogärtnereien, Biohöfe oder auch Entwicklungsprojekte mit der Ausgabe von Genussrechten unkompliziert Geldmittel beschaffen können.
Bürgersolaranlagen und Windparks wählten oft die Gesellschaftsform GmbH & Co. KG. Mit dem neuen Gesetzesentwurf ist dies praktisch nicht mehr möglich.

Europäische Richtlinie würde Ausnahmen ermöglichen

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