Rede der Vorsitzenden der PDS-Landtagsfraktion
auf der 5. Ökologischen
Konferenz in Müncheberg
Dagmar Enkelmann
Liebe Freunde und Genossen, sehr geehrte Damen und Herren,ich glaube,
die apokalyptischen Bilder, die uns in den letzten Tagen aus dem Süden
der USA erreichen, lassen keinen von uns los. Was anfangs als ökologische
Katastrophe erschien, wandelt sich jetzt in eine umfassende soziale
Krise einer ganzen Region. Wenn Menschen nicht aus der gefährdeten
Stadt fliehen können, weil sie keine Autos haben, wenn Menschen
in einem der reichsten Länder der Welt ihr Leben verlieren, weil
es an Rettern, Wasser und Essen fehlt, wirft das Fragen auf, die nicht
nur mit ökologischen Verwerfungen zu beantworten sind, sondern
vor allem auch mit den gesellschaftlichen Bedingungen.Auf mindestens
30 Milliarden Dollar wird der Schaden durch den Hurrikan geschätzt.
Das belegt einen erschreckenden Trend: Nach aktuellen Daten sind die ökonomischen
Schäden extremer Wetterereignisse in den letzten 30 Jahren um
den Faktor 15 (richtig: Fünfzehn!) gestiegen. Fürs Jahr 2002
schätzte die Münchener Rückversicherung die globalen
Schäden auf 55 Milliarden Dollar.Man braucht kein großer
Prophet zu sein, um vorauszusagen: Das Jahr 2005 wird hier neue Rekordmarken
setzen. Für die Politik kann dies nur bedeuten: Eine vorsorgende
Klimapolitik muss absoluten Vorrang erhalten.Das ist sozial, ökologisch
und ökonomisch geboten: Durch ein schnelles klimapolitisches Handeln
der Staatengemeinschaft könnten nach neuesten Schätzungen
bis zum Jahr 2050 weltweite Schäden von 200 Billionen Dollar vermieden
werden. Hier nichts oder nicht genügend zu tun, ist ein Verbrechen
an der Menschheit.
Die Wissenschaftler verlangen, die Treibhausgaskonzentrationen mindestens
auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren. Für die Industriestaaten
bedeutet dies wiederum, bis Mitte dieses Jahrhunderts ihre Emissionen
an Treibhausgasen um 60 bis 80 Prozent zu reduzieren. Damit wird, um
das klar zu sagen, ein gewisser Klimawandel nicht aufzuhalten sein, aber
er wird beherrschbar sein.Meine Damen und Herren, leider ist es so, dass
nicht einmal Katastrophen die Politik zur Besinnung bringen kann. Diese
Hoffnung teilen wirkliche Linke nicht, dass die Natur nur schlecht genug
mit den Menschen umspringen muss, damit es gesellschaftliche und vor
allem politische Veränderungen gibt. Von allein ändert sich
nichts. Denn auch der Klimawandel oder sich verknappende natürliche
Ressourcen erzeugen Gewinner und Verlierer wie sich am derzeitigen Hoch
des Erdölpreises zeigt. Und gerade die multinationalen Konzerne,
denen derzeit aufgrund der hohen Energiepreise Milliardengewinne quasi
in den Schoß fallen, wehren sich am stärksten gegen eine konsequente
Umweltschutzpolitik. Der Bundesverband der Deutschen Industrie fordert,
sich vom Kyoto-Protokoll abzuwenden und stattdessen auf eine Allianz
mit den USA zu setzen – dem Land, in dem jetzt eine Großstadtregion
buchstäblich vor dem Nichts steht. RWE, der größte deutsche
und europäische Energiekonzern, erzielte 2004 einen Gewinn von fast
6 Milliarden Euro, im ersten Halbjahr 2005 waren es fast 3,5 Milliarden
Euro. Ähnliche Bilanzen legen die anderen großen Energiekonzerne
vor. Hauptursache sind die steigenden Energiepreise, bei denen die marktbeherrschenden
Unternehmen kräftig abkassieren. Alle Versuche, durch Wettbewerb,
Marktöffnung oder die neue Bundesnetzagentur das bundesdeutsche
Energie-Monopol zu knacken, sind bisher gescheitert – im Gegenteil:
Es wird immer mächtiger. Das zeigt, wie aktuell und dringend unsere
Forderung aus dem Wahlprogamm ist: „Die Energiemonopole wollen
wir entflechten und demokratischer Kontrolle unterstellen“. Meine
Damen und Herren, liebe Freunde, unter Ökologen wird gern darüber
diskutiert, ob der Mensch nicht die naturgegebenen Grenzen der Erde akzeptieren
und sich denen fügen muss. Ob das Ökologische gewissermaßen
das Primäre ist, dem sich alle anderen Dinge – das Soziale
und Ökonomische – unterzuordnen haben. Ich glaube, mit den
aktuellen Entwicklungen scheint sich diese schon immer recht akademische
Debatte zu relativieren. Ja: Es zeigt sich, die fossilen Ressourcen sind
begrenzt. Ja: Es zeigt sich, dass die Atmosphäre keineswegs mehr
allem Schmutz aufnehmen kann, den wir ihr zumuten.Für Linke muss
es jetzt jedoch vor allem darum gehen, nicht diese allseits bekannten
Tatsachen zu wiederholen, sondern Lösungen zu entwickeln, um den
Klimawandel, die Ressourcenverknappung und andere Prozesse sozial gerecht
zu gestalten. Das sehe ich als wichtige Voraussetzung, um einer konsequenten
Umweltpolitik erst einmal wieder Akzeptanz zu verschaffen. Wer als Hartz-IV-Empfänger
nicht weiß, wovon er die Schulsachen für sein Kind bezahlen
soll und davon gibt es allein in Brandenburg genügend – wie
soll dieser Mensch Verständnis fürs Energiesparen, alternative
Lebensweisen oder nachhaltige Entwicklung aufbringen. Auch Umweltpolitiker
sollten die Menschen dort abholen, wo sie sind.
Um das Motto der heutigen Konferenz aufzugreifen: Soziale Vorsorge hilft
dem Umweltschutz, Umweltschutz ist auch soziale Vorsorge. Machen wir
uns nichts vor: Die ökologischen Probleme lassen sich auch auf neoliberale
Weise lösen. Die Reichen und Vermögenden werden sich saubere
Luft, trinkbares Wasser und eine gesunde Umwelt immer leisten können.
Für sozial schwache und benachteiligte Menschen gilt dagegen der
inhumane, unmenschliche Satz: Weil Du arm bist, wirst Du eher sterben
müssen. Ein Bündnis zwischen den sozialen und den Umweltbewegungen
dieses Landes ist deshalb mehr als zuvor notwendig. Anders werden Alternativen
gegen den neoliberalen Zeitgeist nicht durchzusetzen sein. Meine Damen
und Herren, sollte nach dem 18. September eine schwarz-gelbe Regierung
im Bund an die Macht kommen, steht auch umweltpolitisch Einiges auf dem
Spiel: Merkel will die Förderung der Erneuerbaren Energien zurückfahren,
die Laufzeit der Atomkraftwerke verlängern und das Kyoto-Protokoll
auf den Prüfstand stellen. Stürmische Zeiten kündigen
sich an, wenn einseitige Wirtschaftsinteressen und extremes Politikversagen
die Umweltpolitik bestimmen sollten. Dagegen wird sich, das kann ich
hier versichern, die künftige Fraktion der Linkspartei.PDS im Bundestag
mit aller Macht wehren. Ein Zurück in der Umweltpolitik wird es
mit uns nicht geben! Meine Damen und Herren, Umweltpolitik verlor in
den letzten Jahren an Akzeptanz. Eine Ursache dafür liegt auch in
der rot-grünen Politik der letzten sieben Jahre. Trotz aller Sonntagsreden über
Nachhaltigkeit ist es der noch amtierenden Bundesregierung nicht gelungen
zu beweisen, dass sich mit dem ökologischen Umbau auch andere drängende
Probleme leichter lösen lassen: also Arbeitsplätze schaffen,
soziale Sicherheit erhalten, die Wirtschaft entwickeln.
Ö
kologie und Nachhaltigkeit werden in der Gesellschaft nicht mehr als
etwas Positives empfunden. Daran haben die Grünen eine Mitschuld.
Denn für wichtige Themen wie den Atomausstieg engagierten sie sich
nur halbherzig. Oder sie agierten unglücklich wie bei der Einführung
des Dosenpfandes. Oder sie ließen wie bei der Ökosteuer eine
enorme „Gerechtigkeitslücke“ zu. Bekanntlich zahlen
nur die privaten Haushalte die vollen Sätze bei den Steuern auf
Mineralöl und Strom. Andererseits werden Wirtschaft und Landwirtschaft
jährlich um mehr als 5 Milliarden Euro entlastet, wie der Subventionsbericht
des Bundesfinanzministers auflistet.
Hinzu kommt die fehlende Glaubwürdigkeit von Rot-Grün auch
beim Klimaschutz. Ich denke, wir sollten hier nicht so viel mit den Fingern
in Richtung USA und andere Klimasünder zeigen, sondern uns fragen,
ob in der Bundesrepublik schon das Notwendige getan wird.
Bis ins Jahr 2002 hatte Rot-Grün an der ursprünglichen Zusage
festgehalten, nach der die Bundesrepublik die Treibhausgas-Emissionen
bis 2005 – also bis zu diesem Jahr – um 25 Prozent senken
wollte. Dann verabschiedete man sich klammheimlich von diesem Ziel und
zog sich auf die EU-Verpflichtung zurück, die Emissionen im Zeitraum
von 2008 bis 2012 im Schnitt um 21 Prozent zu senken. Aber nicht einmal
diese reduzierte Reduktion wird vermutlich erreicht. Werden keine weiteren
Maßnahmen mehr beschlossen, sinken nach neuesten Berechnungen bis
zum Jahr 2010 die Emissionen aller relevanten Treibhausgase um nur 20
Prozent. Das eine fehlende Prozent aber macht immerhin 13 Millionen Tonnen
Treibhausgase aus. Ein Drittel der heutigen Treibhausgas-Reduktion geht übrigens
auf den Ausbau Erneuerbarer Energien zurück. Dies zeigt – und
dazu wird Wolfgang Methling im Anschluss sicher etwas sagen – dass
unser Vorschlag zu 100 Prozent Erneuerbare bis 2050 Klimaschutz im besten
Sinne ist. Zugleich können wir uns darauf nicht allein verlassen.
Wir brauchen ein Bündel weiterer Maßnahmen in den Bereichen
Verkehr, Wärmedämmung und Industrie. Wie es seitens der Bundesrepublik
weitergeht, ist derzeit aber völlig unklar, nicht nur wegen der
kommenden Bundestagswahl. Unter der Voraussetzung, dass sich die EU zu
einer Reduktion von 30 Prozent bis 2020 verpflichtet, will die bisherige
Bundesregierung minus 40 Prozent anstreben – verglichen mit dem
Emissionsniveau von 1990, versteht sich.Mit einem solch zaghaften Klimaschutz
kann sich die Linkspartei.PDS nicht zufrieden geben. In jetzt beschlossenen
Wahlprogramm fordern wir: „Zum Schutz der Erdatmosphäre müssen
die Treibhausgasemissionen in den Industriestaaten gegenüber 1990
bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mindestens 90
Prozent gesenkt werden.“Wir verlangen, dass die Bundesrepublik
zu ihrer Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz zurückfindet.
Das ist nicht nur machbar, sondern auch realistisch. Damit befinden wir
uns auch in Überstimmung mit einer Mehrheit der Bevölkerung.
Nach einer Umfrage aus dem Jahre 2004 – also noch vor den aktuellen
Katastrophen – sind 85 Prozent der Bürgerinnen und Bürger überzeugt,
dass es zu einem Klimawandel kommt. Und – was wichtiger ist – 56
Prozent sind der Meinung, dass die Bundesrepublik innerhalb Europas beim
Klimaschutz vorangehen soll.Meine Damen und Herren, eines wird ganz deutlich:
Für viele ökologische Probleme brauchen wir neue Lösungen.
Erinnern wir uns: Vor Jahren wünschten sich die Grünen einen
Benzinpreis von 5 Mark pro Liter. Jetzt sind wir umgerechnet bald bei
3 Mark pro Liter. Der Preis ist so hoch, dass es keinen Sinn mehr macht,
jetzt noch weitere Ökosteuern aufzuschlagen. Damit allein würde
man keine ökologische Lenkungswirkung mehr erzielen. Es sei denn,
man will weiter in die Taschen der großen Konzerne und Ölmultis
wirtschaften.Wir brauchen eine wirkliche Ökosteuerreform. Eine Steuerreform,
die zu einem wirklichen Umsteuern führt hin zu einem zukunftsfähigen
Energiemix, zu ressourcensparender Produktion, zu Verkehrsverminderung
und -verlagerung! Unter sozialem Aspekt ist auch die erhöhte Pendlerpauschale
zu sehen, die die Linkspartei.PDS fordert. In den ländlichen Regionen
gerade Ostdeutschlands ist das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs
drastisch zurückgefahren worden. Dieser Prozess setzt sich fort.
Seit in Brandenburg die Eltern für den Schülerverkehr zur Kasse
gebeten werden, gehen die Einnahmen der Busunternehmen weiter zurück.
Die Folgen sind Fahrpreiserhöhung sowie Ausdünnung in Takt
und Netz.Sollen wir als Linkspartei.PDS die Menschen für eine falsche
Politik bestrafen, in dem wir die Pendlerpauschale zurückfahren
oder ganz abschaffen? Hier ist soziales Fingerspitzengefühl gefragt.
Das legt die CDU nicht an den Tag, wenn sie im Zuge eines angeblichen
Subventionsabbaus die Pendlerpauschale beseitigen will. Übrigens
hat die CDU wohl ein ziemlich merkwürdiges Verständnis von
Subventionen. Dazu gehören nach ihrer Lesart auch die Zuschläge
für Nacht-, Schicht- oder Feiertagsarbeit. Millionen-Förderzuschüsse
an Großkonzerne zählen aber offenbar nicht dazu.Meine Damen
und Herren, seit einigen Jahren müssen wir erleben, wie sich Brandenburg,
das einstige "ökologische Musterländle" aus dieser
Rolle verabschiedet. Derzeit wird dazu besonders das Schlagwort Entbürokratisierung
genutzt. So lässt der dazu kürzlich installierte Sonderausschuss
des Landtages unter anderem folgende Punkte vom Ministerium für
Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz überprüfen:-
Detailliert sollen im Naturschutz die Rechtsnormen aufgeführt werden,
die über EU- und Bundesrecht hinausgehen und bei denen Brandenburg
angeblich „draufgesattelt“ hat;
- Zu überprüfen sind die Regelungen des Eingriffs, des Ausgleichs
und der Ersatzzahlungen. Diese sind im Interesse der Beschleunigung von
Verfahren und wirtschaftlicher Entwicklung zu vereinfachen;
- Bei den Großschutzgebieten, die sich zunehmend auch um touristische
Aufgaben kümmerte, werden daraus resultierende Doppelzuständigkeiten
beklagt. Darüber hinaus wird schon wieder angeregt, dass Landkreise
oder andere Träger die Verwaltung der 11 Naturparke übernehmen
können.Natürlich sind wir auch für einen sinnvollen Bürokratieabbau.
Zu befürchten ist allerdings, dass wichtige Vorzüge des Brandenburger
Naturschutzes einer bedingungslosen Wirtschaftslobby geopfert werden.
Bei den Rechtsnormen, die über Bundesrecht hinausgehen, geht es
beispielsweise um die Schutzzonen um Adlerhorste. In Baden-Württemberg,
argumentiert die Koalition in Brandenburg, gebe es solche vom Land festgelegten
Schutzzonen nicht: Kunststück: In dem Bundesland gibt es ja auch
keine Adler. Wenn die Koalition wirklich in die Ersatzzahlungen für
Ausgleichsmaßnahmen eingreifen will, muss sie vor allem das Bundesrecht ändern.
Das wird sie kaum können, außer eine schwarz-gelbe Bundesregierung
assistiert ihr bereitwillig. Was die Großschutzgebiete betrifft,
so haben diese mit der Eingliederung ins Landesumweltamt gerade eine
Umstrukturierung hinter sich. Jetzt die Naturparks verwaltungsmäßig
erneut umzukrempeln und den Landkreisen zu unterstellen, hieße
die Schutzarbeit erneut auf Monate, wenn nicht Jahre zu vernachlässigen.
Kenner der Szene kritisieren schon lange, dass die Großschutzgebiete
vor lauter Entbürokratisierung schon lange nicht mehr zu ihrer eigentlichen
Arbeit kommen. Berechtigt besteht die Sorge, dass Arbeitsplätze
in Naturparks der klammen Haushaltslage in den Kreisen zum Opfer fallen.
Wie mit landkreisübergreifenden Nationalparks umzugehen ist, bleibt
offen.
Ich fordere insbesondere den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck
auf, sich wieder stärker für den Brandenburger Naturschutz
zu engagieren. Insgesamt ist für mich ziemlich schon enttäuschend,
wie Platzeck, der sich erst jüngst wieder öffentlichkeitswirksam
als Helfer fürs bayerische Hochwasser ins Gespräch brachte,
den Abbau des Naturschutzes in den letzten Jahren zugelassen hat.Für
Aufregung unter Brandenburger Naturschützern sorgte jüngst
auch der Wechsel an der Spitze des Nationalparks Unteres Odertal. Wie
bekannt ist, engagiere ich mich seit Jahren darin, die Konflikte im Unteren
Odertal sensibel und im Sinne der Betroffenen zu lösen. Ich denke,
diese Arbeit kann auch unter dem neuen Leiter weitergehen. Es kommt vor
allem darauf an, die Betroffenen einzubeziehen. Das ist zuletzt etwas
vernachlässigt worden. Im Nationalpark müssen endlich auch
klare Regeln für die dort wirtschaftlich Tätigen geschaffen
werden.
Meine Damen und Herren, Dass die Linkspartei.PDS von Sozialdemokraten
gelobt wird, passiert gerade in Wahlkampfzeiten höchst selten. Deswegen
will ich zum Abschluss hier den SPD-Politiker Hermann Scheer zitieren,
der in einem ND-Interview in dieser Woche hervorhob. Zitat: „Die
Linkspartei ist die einzige, die 100 Prozent erneuerbare Energie fordert.“
Zwar bemängelt Scheer, dass dieses Ziel bei den Wahlkampfakteuren
der Linkspartei.PDS wie auch bei Rot-Grün keine Rolle spiele.Angesichts
der heutigen Konferenz befindet sich Hermann Scheer da, zumindest was
die Linkspartei betrifft, in einem leichten Irrtum. Wir stellen auch
energie- und umweltpolitische Fragen in den Zentrum des Wahlkampfes.
Auch wenn es sich bei der Forderung, 100 Prozent Erneuerbare bis 2050,
um ein visionäres Konzept handelt, muss dessen Umsetzung jetzt beginnen.
Die Zeit drängt, wir haben keine Tag zu verlieren. Lasst es uns
anpacken!