Aufatmen für Energiekonzerne

Unter der Überschrift „Warum RWE, Eon und Co. jetzt aufatmen“ analysiert das Manager-Magazin (Das gehört normalerweise nicht zu unseren bevorzugten Quellen!) am 25.02.2012 die Situation und Entwicklung am (Eletro-) Energiemarkt.

Da die Energiekonzerne Kohlekraftwerke in der Planung bzw. im Bau haben (EnBW  in Karlsruhe, Eon  in Datteln, Vattenfall in Hamburg, RWE bei Düsseldorf), sind sie natürlich an deren Gewinn interessiert. Und die Wirtschaftlichkeit wird durch erneuerbare Energien bedroht. Das Manager-Magazin schreibt:

„Die neuen Kohleblöcke werden sich umso mehr lohnen, je weniger Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist wird“… „Deutlich noch mehr Solarstrom würde die Rentabilität der Anlagen belasten.“…
„Es erklärt sich mir nicht, weshalb man auf die teuerste Lösung setzt“,

sagt RWI-Experte Frondel mit Blick auf Offshore-Windkraft.

„Alte Windkraftanlagen an Land durch neue zu ersetzen, wäre deutlich billiger.“

Ja, was ist daran unklar? Die Energiekonzerne hatten nach dem Ausstieg aus dem Ausstieg bereits satte Renditen einplanen können – die mit dem nach Fukushima erfolgten Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg verloren sind.

Das Manager-Magazin weiter:

„Die Förderkürzung bei Solar verbessert die Lage für Offshore-Wind aber sogar – schließlich lassen sich auf See künftig die höchsten Renditen erwirtschaften. … Fast scheint es, als würden die großen Versorger mit Verspätung ihre Rolle bei der Energiewende finden – und endlich auch an ihr verdienen“

denn, wie es in der Einleitung zu dem Artikel heißt:

„… (nun) kommen die Konzerne … künftig selbst in den Genuss erheblicher Subventionen.“

Und die Regierung bleibt sich treu…

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