Erklärung der TeilnehmerInnen des Bundestreffens

der Ökologischen Plattform bei der Partei DIE LINKE am 21. und 22.4. in Lübeck

Die Ökologische Plattform bei der Partei DIE LINKE führte ihr diesjähriges Bundestreffen am 21. und 22.4. in Lübeck durch.

Die Teilnehmer mussten auch hier feststellen, dass die Menschen in Schleswig-Holstein mit großer Sorge die Situation in den abgeschalteten Atom-Kraftwerken Krümmel und Brunsbüttel in ihrem Bundesland beobachten. Diese AKW sind zwar abgeschaltet, aber die Betreiber beantragen keine Stilllegung und wollen diese AKW auch nicht zurückbauen, denn sie hoffen auf eine Wiederinbetriebnahme. Es gehen aber nach wie vor große Gefahren von ihnen aus. Ein Beispiel dafür sind die durchgerosteten Fässer mit Atommüll in Krümmel.
Mit diesen Erfahrungen und Ängsten fordern die Bürger auch, das nahe AKW Brokdorf in Niedersachsen sofort stillzulegen und nicht erst 2021.

Erwartet wird ebenfalls eine zügige ergebnisoffene Suche nach einem sicheren Lager für hoch radioaktiven Atommüll und nicht die von Herrn Röttgen veranstaltete Verschleppungstaktik, wie sie die „Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben“ darstellt.

Unter den Slogan der „Energiewende“ macht sich die Bundesregierung zum Handlanger der Energiekonzerne, indem sie den Atomausstieg verschleppt, die Solarwirtschaft blockiert und nur Großprojekte fördert.
Sie zeigt damit wieder einmal, dass eine sich kapitalorientierte Politik nicht an der Sicherheit der Menschen und dem Schutz der Umwelt orientiert.

Die TeilnehmerInnen des Bundestreffens der Ökologischen Plattform
Lübeck, 22.4.2012

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