BASF wünscht sich Fördermittel für Fracking in Deutschland

Kaum hat der Bundesrat den Bund aufgefordert, strenge Auflagen für die umstrittene Gasgewinnung aus tiefen Gesteinsschichten (“Fracking“) zu erlassen, erklärt BASF-Vorstand Harald Schwager in der FAZ (9.2.13): „Wir würden gerne in die Forschung einsteigen, um überhaupt herauszufinden, ob es möglich ist, hier wirtschaftlich, sozial akzeptiert und umweltverträglich Schiefergas zu fördern.“ Er sagte, dass dabei Europa und Südamerika interessant seien. Auch eine Förderung in Deutschland schließe BASF nicht aus.

Die BASF ist bekannt dafür, dass ihr Umweltauflagen oder Menschenrechte eher lästig oder egal sind (siehe z.B. „Tarantel Nr. 57„, „Gegen die Mehrheit: Das Abenteuer Agro-Gentechnik„, „Deutsche Spenden für US-Klimaschutzgegner„, „Pestizidhersteller wegen Menschenrechtsverletzungen schuldig gesprochen„).

Allerdings gilt auch hier: „Widerstand ist NICHT zwecklos!“ (siehe „Gen-Kartoffeln gestoppt„).

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