2. NetzGipfel der BürgerEnergie Berlin

Der Bürgerkongress zu Energiepolitik und Stromnetzen

Die BürgerEnergie Berlin eG. lädt ein zum Netzgipfel am Samstag, 27. April 2013, 11 – 18 Uhr in der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Badensche Straße 50–51, 10825 Berlin.

Bürgerinnen und Bürger debattieren mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis über das Berliner Stromnetz, die Energieversorgung von morgen und die Gestaltungsmöglichkeiten der Gesellschaft.

BürgerEnergie Berlin eG. und Berliner Energietisch

Den Berliner Energietisch und die BürgerEnergie Berlin eG. verbinden gemeinsame Ziele: Beide streiten für ein Stromnetz in der Hand von BerlinerInnen. Beide treten ein für eine ökologisch orientierte und demokratisch kontrollierte Energiewirtschaft und für ein zukunftsfähiges Stromnetz, das eine 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung der Hauptstadt ermöglicht. Die Gewinne aus dem Betrieb  des Berliner Stromnetzes sollen regional wirksam werden und zurück in die Stadt, nicht an Vattenfall, fließen.

BürgerEnergie Berlin eG. und Berliner Energietisch haben sich für unterschiedliche Modelle entschieden, mit denen diese gemeinsamen Ziele erreicht werden können. Der Berliner Energietisch fordert mit einem Volksbegehren u.a. die Rekommunalisierung des Stromnetzes, die BürgerEnergie Berlin eG will BürgerInnen direkt am Netzkauf beteiligen. Eine Kombination beider Modelle hätte juristisch einige Schwierigkeiten beinhaltet, daher die verschiedenen Wege.

Beide Initiativen tauschen sich regelmäßig aus und verstehen sich nicht als konkurrierende Kampagnen. Trotz der unterschiedlichen Wege, die beide Initiativen verfolgen, eint sie das gemeinsame Ziel: Das Berliner Stromnetz gehört in die Hand von Berliner BürgerInnen, nicht in die Hand von Vattenfall oder anderen Kohle- und Atomkonzernen.

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