Bürgerdividende – ein spekulativer Bluff

Hinweis auf einen Artikel in der FAZ

Unter der Überschrift

Ausbau der Stromtrassen Alarm, Bürgerdividende!

berichten Hendrik Ankenbrand und Dennis Kremer am 20.07.2013:

„Die Bundesregierung verspricht Anrainern der neuen Stromtrassen fünf Prozent Rendite, wenn sie sich an der Finanzierung beteiligen. Doch damit werden Bürger in riskante Spekulationsgeschäfte gejagt.

Der Totalverlust droht

Als Altmaier auf den Knopf drückte, hat er seine schöne Idee von der Bürgerdividende allerdings in die Luft gejagt. Unter großem Zeitdruck haben Politik und Wirtschaft Murks abgeliefert. Anders als immer noch auf den Internetseiten des Ministeriums suggeriert, kauft der Bürger mit der „Bürgeranleihe“ keine Beteiligung an der Stromleitung hinterm Haus. Er kauft noch nicht mal eine Beteiligung am Betreiber der Leitung.

Stattdessen gibt der Ökoanleger der Betreiberholding Tennet mit Sitz im niederländischen Arnheim einen Kredit, nichts anderes ist eine Anleihe. Ob die Stromnetze in Deutschland künftig gebraucht werden, ob die niederländische Tennet an der deutschen Energiewende verdient und ob der deutsche Staat der Firma eine sichere Rendite zahlt – das alles hat mit der „Bürgeranleihe“ nichts zu tun. …“

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