Biomasse ist zu schade zum Verfeuern

Das ist die Position des Umweltbundesamtes in seinem Newsletter UBA altuell 1/2014.
Das UBA bestätigt damit unsere Auffassung, die wir bereits 2011 im unserem Faltblatt 37 „Für eine ökologische Waldwirtschaft“ formuliert haben:

„Wie soll die Zukunft der Holznutzung aussehen?

Für die Holznutzung sind sog. Nutzungskaskaden zu entwickeln, an deren Anfang die stoffliche Verwertung und am Ende die Verbrennung steht. Entscheidend sind Holzprodukte mit langlebigen Verwendungszwecken wie z. B. Dachstühle, Decken oder Fenster.“

Beim UBA liest sich das so:

„Momentan wird die energetische Nutzung durch rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen sowie Fördergelder bevorzugt. Dies gilt es zu ändern.
Besser ist die Ökobilanz, wenn Biomasse zuerst zu Produkten verarbeitet und erst später, möglichst nach einer Mehrfachnutzung, energetisch genutzt wird. Das zeigt eine Studie im Auftrag des UBA.“
(http://www.umweltbundesamt.de/themen/biomasse-nicht-gleich-verfeuern)

Grundlage dieser Erkenntnis ist die Studie „Ökologische Innovationspolitik – Mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz durch nachhaltige stoffliche Nutzungen von Biomasse“ mit der Anlage: „Lebenszyklusanalysen für ausgewählte bio-basierte Produkte„.

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