Open source und Ökologie

Die Idee freier Software – Wissen und Knowhow allen zur freien Verfügung zu stellen – haben sich Marcin Jakubowski und seine Mitstreiter der Initiative Open Source Ecology (OSE – klick) auf die Fahnen geschrieben.

Inzwischen gibt es auch einen Ableger in Deutschland: Open Source Ecology Germany (klick) will

„durch selbst geschaffene und frei verfügbare Produktionsmittel eine nachhaltige Lebensweise und die Entstehung einer Open Source Ökonomie ermöglichen“

„Wir entwickeln die “’Technologien“‘ zum Aufbau einer lokalen Ökonomie, von Traktoren über Windkraftwerke bis hin zu Autos, verbessern diese kontinuierlich gemäß nachhaltigen Grundwerten wie Reproduzierbarkeit, Modularität, Eignung für den Eigenbau sowie ökologischem Design, und stellen die Ergebnisse jedem Open Source zur Verfügung.“

Dazu werden die Projekte in einem wiki (klick) geplant, entwickelt, Prototypen vorgestellt und getestet, dokumentiert.

Ein konkretes OSE-Projekt in den USA ist das auf kickstarter begonnene Open Building Institute (klick).  Dort wird ein Eco-Building Toolkit entwickelt, mit dessen Hilfe es möglich ist, mit etwa 25.000$ ein erweiterbares, modulares Ökohaus selbst zu bauen. Näheres beschreibt das Internetportal Trends der Zukunft (klick):

Kenntnisse über Design, Material und Technik teilen
Marcin Jakubowski und seine Ehefrau Catarina Mota standen 2013 vor einer großen Herausforderung: Sie wollten ihr Haus mit kostengünstigen, lokalen Materialien komfortabel erweitern, sich vom Energienetz unabhängig machen und auch zukünftige Ausbauten bereits jetzt mit einplanen. Inzwischen ist aus ihrem 13-Quadratmeter-Mikrohaus das 185 Quadratmeter große Haupthaus der Factor e Farm geworden, das über die Jahre Raum für Raum ganz allmählich wuchs. Sie möchten nun allen interessierten Menschen die passenden Werkzeuge zur Hand geben, ihr eigenes nachhaltiges, möglichst autarkes Eigenheim zu bauen – zu einem leistbaren Preis. Aus diesem Grund gründete das Paar das Open Building Institute und startete eine Kickstarter-Kampagne, um das Eco-Building Toolkit als eine Art umfangreiches Open-Source-Tutorial ins Leben zu rufen. In dieser öffentlichen zugänglichen Wissens-Bibliothek sollen in Zukunft Fachkundige und Experimentierfreudige ihre Kenntnisse miteinander teilen, vom Design bis zur technischen Ausrüstung für autarke Traumhäuser. …“
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