Gemeinsames Positionspapier

„LNG stoppen! Öffentliche Gelder besser für Erneuerbare und Speicherausbau!“

In einem gemeinsamen Positionspapier1)http://www.sfv.de/artikel/lng_stoppen_oeffentliche_gelder_besser_fuer_erneuerbare_und_speicherausbau.htm fordern momentan bereits knapp 60 Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) die bürokratischen Hürden, Hemmnisse und Fußangeln zur Behinderung eines Systems zur vollständigen Versorgung durch Erneuerbare Energien zu beseitigen statt der extrem klimaschädlichen LNG-Technologie den roten Teppich auszurollen.

Zunächst wollen wir mit der Aktion Druck ausüben auf die großen EE-Verbände BSW, BWE und BEE, die sich bisher mit LNG nicht einmal beschäftigt haben. Je nach dem, wie diese reagieren, werden sich dann weitere Schritte ergeben. Wir werden uns jedenfalls absolut bemühen, das Potential, das diese Aktion enthält, möglichst wirkungsvoll einzusetzen.

Es ist erfreulich, dass offenbar ein starkes Bedürfnis besteht, dem fatalen Vorhaben der Bundesregierung, die Kohle durch Erdgas zu ersetzen (sog. Erdgas-Offensive), entschieden entgegen zu treten!

Hier geht es zum Positionspapier inkl. den bisherigen Mitzeichnenden (Stand: 22.07.2019): https://www.dgs.de/index.php?id=3978

Weitere Mitzeichnungen sind wichtig und können adressiert werden an die Initiator*innen

info@beate-petersen.de oder/und lenz.buerger-energie-altmark@mail.de
(beide engagiert im BBEn eV-Rat und am EE Runder Tisch)

Mögliche Folgeschritte sind z.B.:

  • Wir alle können uns zugängliche Kanäle nutzen, um das Papier weiter zu
    verbreiten und zur Mitzeichnung aufzurufen.
  • Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht derzeit rechtlich gegen das in Brunsbüttel geplante LNG-Terminal vor. Sie ruft auf, den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, zu bitten, den geplanten Bau zu stoppen. https://www.duh.de/fracking-protest/?&wc=TW
    Wir möchten dem Aufruf der DUH folgen, indem wir unser Positionspapier
    mit Unterzeichnern dem Ministerpräsidenten zusenden. Damit kommt es unmittelbar an einem politisch brisanten Punkt zum Einsatz.
  • Zudem möchten wir weiterhin bei den Bundesverbänden BSW, BWE und BEE
    darauf hin wirken, dass auch diese sich gegen LNG und Kohle-Ersatz durch
    Erdgas  positionieren.

Je mehr wir sind, umso größer ist die Chance, dass wir Gehör finden und Entscheider zukunftsfähig handeln…

In diesem Sinne verbleiben wir mit sonnigem Gruß in die Runde, und nochmals liebem Dank,

Beate Petersen, Christfried Lenz

BBEn eV-Ratssprecher/in & Mit-Initiator/in des EE Runder Tisch

Fußnoten   [ + ]

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