Klimagerechtigkeit

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Arno-Nitzsche-Straße 37 in Leipzig (Connewitz) Karte

Einladung

zur Gründung einer Bundesarbeitsgemeinschaft Klimagerechtigkeit in der Partei DIE LINKE. Die Vorbereitungsgruppe ist der Überzeugung, dass es einen solchen Raum in diesen Zeiten dringend braucht und will ihn gemeinsam mit euch schaffen!

Diese Einladung richtet sich an alle, die sich für eine progressive linke Klimapolitik einsetzen (wollen) – also Menschen aus Partei und Bewegungen sowie alle, die noch nicht organisiert irgendwo mitarbeiten.

Merkt euch hierfür bitte
Samstag, den 26. Oktober 2019, von 10:30 – 18:00
im Haus der Begegnung in der
Arno-Nitzsche-Straße 37 in Leipzig (Connewitz) vor.

Wir erleben aktuell nicht nur eine Zuspitzung der Klimakrise, sondern auch das Anwachsen des Widerstands gegen das Weiter-So der Herrschenden. Die Partei die LINKE sehen wir dabei vor großen Herausforderungen: Trotz eines ökologisch ausgerichteten Programms spielt linke Klimapolitik in der Praxis keine ausreichend große Rolle – es offenbaren sich immer wieder Lücken und Widersprüche, welche unsere Glaubwürdigkeit in dieser zentrale Gerechtigkeitsfrage schwächen.

In den zurückliegenden Monaten haben sich verschiedene Menschen aus Partei und Bewegung darüber verständigt, wie eine Vernetzung und Zusammenarbeit aussehen müsste, die gemeinsam mit sozialen Bewegungen die linke Erzählung vom sozial-ökologischen Umbau mit Leben füllen kann. Wir sehen es als überfällig an, uns in der LINKEN in Sachen Klimagerechtigkeit besser aufzustellen. Wir möchten die Stimmen und Debatten zum Thema bündeln, entschlossene Klimapolitik auf der Straße und in den Parlamenten stärken und linke Bildung organisieren.

Deswegen gründen wir eine Bundesarbeitsgemeinschaft und hoffen, möglichst viele von euch für eine Unterstützung und Mitwirkung gewinnen zu können. Auf dem Gründungstreffen Ende Oktober soll es um ein Kennenlernen, unsere Arbeitsweisen und eine Verständigung über erste Vorhaben gehen. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid! Details und ein Gründungsaufruf folgen in Kürze.

Wenn ihr informiert bleiben möchtet, tragt euch einfach per Mail an Klimagerechtigkeit-subscribe@info.die-linke.de auf unserem Info-Verteiler ein.

Wenn ihr jetzt schon wisst, dass ihr darüber hinaus bei und mit uns aktiv werden wollt, meldet euch unter bag.klimagerechtigkeit@dielinke.de.

Wenn euch weitere Menschen einfallen, die für das Vorhaben einer neuen Bundesarbeitsgemeinschaft in Frage kommen, freuen wir uns, wenn ihr sie auf den Termin hinweist.

Wir sind gespannt auf eure Fragen und Rückmeldungen.

Mit solidarischen Grüßen
die Vorbereitungsgruppe

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6 Gedanken zu “Klimagerechtigkeit”

  1. Liebe Genossen,
    angesichts einer überbordenden Fülle von Arbeitsgemeinschaften, Zirkeln etc. in unserer Partei halte ich es für absurd, auch noch eine BAG Klimagerechtigkeit zu gründen. Dafür hätte die BAG Umwelt jederzeit ausgereicht und ein sinnvolles Thema besetzen können. Deshalb werde ich mich keinesfalls daran beteiligen. So viel Durcheinander wird uns nicht weiterbringen. Das ist Zeitverschwendung.

    Viele Grüße
    Detlef

      • Ihr Lieben

        Das sehe ich auch so.
        Ökoplattform und BAG Umwelt reichen.

        Wir brauchen jetzt einen Zusammenschluss mit der gesamten Protestbewegung, insbesondere der FFF Bewegung, zu einem kraftvollen Chor und wir brauchen viele Diskussionszirkel, zusammen mit Fachleuten wie Scientists for Future und dem Club of Roma, VDW und Wuppertalinstitut. Wir brauchen Masse verbunden mit Qualität und runden Tischen, was uns Greta phantastisch vorgemacht hat…

        Herzliche Grüße, Helmut Käss

  2. Liebe Freunde,

    ich bin auch sehr verwundert, dass nun anstatt endlich eine Sachdebatte zu beginnen und den längst versprochenen Bundesparteitag endlich durchzuführen aktionistisch eine neue Bundes-AG gegründet werden soll. Ich denke, dass die Ökologische Plattform in der Wahrnehmung der Genossen existiert; schließlich hat sie sich mit ihren Delegierten regelmäßig auch auf den Parteitagen zu Wort gemeldet und Anträge eingebracht, auch wenn diese häufig nicht die gebotene Beachtung gefunden haben (siehe versprochener Bundesparteitag).
    Auch war ich bisher der Meinung, dass es in der LINKEN bereits eine AG Umwelt gibt. Die ÖPF ist mit die älteste Plattform in der LINKEN und unmittelbar nach der „Wende“ entstanden. Offenbar gefällt einigen die konsequente Arbeit der Plattform nicht und sie soll marginalisiert werden. Schade!
    Ich bin übrigens bereits vor den Brandenburger Landtagswahlen aus der LINKEN zum Ende September nach über 40 Jahren Mitgliedschaft ausgetreten. Der Hauptgrund ist die tief verwurzelte Ignoranz der Partei gegenüber der Umweltpolitik, nicht zuletzt die konkrete Umweltpolitik des Brandenburger Landesverbandes. Ich habe das dem Landesverband in einem ausführlichen Brief begründet.
    Auch wenn ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr sehr aktiv sein kann, würde ich gerne Mitglied der Ökologischen Plattform bleiben.

    Mit solidarischen Grüßen

    Harald Kulhanek
    Chorin

  3. Liebe GenossInnen,

    es ist ja sehr begrüßenswert, dass das Thema innerhalb der LINKEN den Stellenwert bekommt, den es haben sollte, aber ich verstehe die Parallelstrukturen nicht. Wie verhält sich diese Neugründung nun zur Ökologischen Plattform? Welchen Sinn hat diese Verdoppelung?

    Etwas ratlos
    Bruno

    • Der Sprecher*innenrat hatte die Initiatoren der BAG Klimagerechtigkeit zu einer Beratung eingeladen. Steffen Kühne beschrieb die Ziele der BAG als

      • Bewegung-orientiert mit dem Schwerpunkt Klimagerechtigkeit
      • Bildungstätigkeit, Innenwirkung in DIE LINKE
      • aktivistisch, vernetzt

      und meinte, so ein Ort existiere nicht „in der Wahrnehmung der Genoss*innen“. Eine andere Erklärung der Notwendigkeit einer gesonderten BAG gibt es nicht.
      Während andere Gruppierungen darüber nachdenken, wie gemeinsame Aktivitäten entwickelt werden können, spalten sich die ökologisch orientierten Genoss*innen der LINKEN organisatorisch weiter auf.

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