Was kostet die Rettung der Welt?

Kommentar zu einem dreiseitigen Beitrag der Zeitschrift DIE ZEIT

Passend zum Aufruf für den globalen Klimastreik am 20.9.2019 meldet sich die Wochenzeitschrift DIE ZEIT mit einem dreiseitigen Titelthema „Was kostet die Rettung der Welt?“

Wer sich fragt, wie es angesichts weltweiter Extremwetterkatastrophen immer noch zur politischen Unterstützung für die Nutzung von Erdgas, Erdöl, Kohle und Atom kommen kann, der findet in diesem ZEIT-Artikel einige Musterbeispiele dafür, wie ein psychologisch geschulter Autor (hier Dr. Uwe Jean Heuser) seine Leser unmerklich auf die falsche Seite ziehen kann.

Dessen Beitrag analysiert Wolf von Fabeck – Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer des Solarenergie-Fördervereins.

Eines der von Fabeck aufgegriffenen Beispiele ist die Darstellung des Klimawandels in den Zeitmaßstäben eines Fußballspiels:

Heuser schreibt: „1990 hatte die Menschheit noch 60 Jahre Zeit, um klimaneutral zu werden. Jetzt sind es noch 30.“ Dann fällt irgendwie das Wort „Halbzeit“. Dann geht Heusers Beitrag weiter mit den Worten: „Die Nationen könnten den Klimawandel nach wie vor noch rechtzeitig bewältigen und auch ihren Wohlstand erhalten – ja sogar steigern. Allerdings dürfen sie sich dabei nicht mehr viele Fehler erlauben„.

Fabecks Kommentar:

„Aha, Halbzeit haben wir jetzt. Dann kann sich ja noch viel ändern. Dann können wir uns ja noch getrost eine neue Flasche Bier aus dem Kühlschrank holen. Wie beim Fußball. Das ist zwar richtig aufregend, aber es ist eben doch nur ein Spiel.“

Wenn Sie sich als kritischer Leser noch weiter über Dr. Heuser ärgern wollen, brauchen Sie nur weiter zu lesen. Der ZEIT-Beitrag von Herrn Heuser ist noch lang. Und zum Schluss wartet noch ein aufregendes Bonbon auf Sie.

Vollständiger Kommentar von Wolf von Fabeck: https://www.sfv.de/artikel/was_kostet_die_rettung_der_welt.htm

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