Flächenfraß ungebremst

Mir tut es in der Seele weh, dass wir (Umweltverbände und Partei) noch kein wirksames Mittel gegen den Flächenfraß gefunden haben.
Was am Bodensee gerade abläuft, ist unglaublich. Und das unter einem grünen Ministerpräsidenten.

"Flächenversiegelung Traunreut"; Foto: bratispixl Liz.: CC BY-NC 2.0
„Flächenversiegelung Traunreut“; Foto: bratispixl Liz.: CC BY-NC 2.0

Zitate aus einem Artikel auf KONTEXT: Wochen­zeitung1:

„Das Fazit der Natur­schützer: Für einen Flächen­fraß dieser Dimen­sion, rück­gekop­pelt an die globalen Verhält­nisse, würde man drei – in Zahlen: 3 – Erden benötigen. Der kritische Denker erkennt sofort: das wird knapp.“

Achtung, Fridays: Der Regional­plan ist wichtig

Am 29. November 2019 hat Fridays for Future Bodensee in Überlingen demonstriert. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass die überwiegend an die „große“ Politik gerichteten Aktionen keinerlei Berührungs­punkte mit der laufenden Regional­planung in der Region Bodensee-Oberschwaben aufweisen. Dabei ist es exakt diese, welche jetzt die raumplanerischen Fakten für die nächsten 15 Jahre schafft. Auf die Frage an Direktor Wilfried Franke, ob je irgendwelche Forderungen von Fridays for Future an den Regionalverband herangetragen wurden, antwortet er ganz ausführlich mit „nein“.

Die vermutlich letzte Schlacht am Flächen-Büfett in der Region Bodensee-Oberschwaben ist weitgehend gelaufen:

Ein tosendes Schmatzen erfüllet den Raum,
es rülpst und es grunzt und es quiekt.
Fast hört man des Planeten Hilferuf kaum,
der dem Wachstumswahn unterliegt.

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https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/453/die-letzte-schlacht-am-flaechenbuefett-6367.html

Mit solidarischen Grüßen
Reinhard Muth

 


  1. https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/453/die-letzte-schlacht-am-flaechenbuefett-6367.html