Ich sehe schwarz fürs Klima

… so lautet eine Zwischenüberschrift in dem Beitrag „Euer Ernst? Der Lockerungen-Wahn der Politik vergisst die Wut der Vernünftigen“ auf „Der Volksverpetzer“.1

Es geht darin zwar in erster Linie um die Corona-Pandemie, doch der Autor zeigt deutlich, welche Konsequenzen die wirtschaftshörige Politik für den Klimaschutz hat:

Ich bin sprachlos. Und frustriert. In dieser Polit-Konstellation können sich anscheinend extrem kurzfristige Wirtschaftsinteressen und radikale, wissenschaftsblinde Minderheiten durchsetzen. Auf Kosten aller. Wenn das schon nicht bei einer globalen Pandemie klappt, sehe ich für unser Klima schwarz. Und darf ich wissen, wer die Lockerungen verbrochen hat, damit ich diese Partei und Politiker:innen bitte abwählen kann? Ich bin völlig bereit, von dem Verhalten in der Pandemie und dem Umgang mit (vielleicht auch unbequemen) wissenschaftlichen Wahrheiten meine Wahlentscheidung im Herbst abhängig zu machen.

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  1. https://www.volksverpetzer.de/ 

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3 Gedanken zu „Ich sehe schwarz fürs Klima“

  1. Der Beitrag und auch die Kommentare wünschen sich alle eine „harte Hand“ „des Staates“. Genau vor der graut es mir. Die Staatsführung sucht sich eine Handvoll „Experten“, die schon bei vorausgehenden „Pandemien“ versagt haben und die sind dann „die Wissenschaft“. Empfehlungen der WHO werden nur selektiv wahrgenommen. Was nicht den eigenen Absichten und bereits getroffenen „Maßnahmen“ entspricht, wird einfach nicht zur Kenntnis genommen. Schäden, die durch den Lockdown hervorgerufen werden, werden einfach nicht berücksichtigt.
    Die Politik handelt im Interesse der Wirtschaft, wie alle hier schreiben? Wirklich? „Die Wirtschaft“ geht den Bach runter. Auf die Wirtschaft hört überhaupt niemand. Die Schäden will man durch Geldverteilung kompensieren. Aber Geld kann man bekanntlich nicht essen, wie wohl alle ökologisch Denkenden bei den Hopis gelernt haben sollten. Die massenhafte weltweite Gelddruckerei wird uns allen noch auf die Füße fallen. Bezahlen werden das wie immer die „kleinen Leute“ und diesmal auch der „Mittelstand“.
    Und diesen Politikern wollt Ihr freie Hand für „harte Maßnahmen geben? Wirklich?

  2. „Wir sollten sie als Weckruf verstehen, die zeigte, dass der Staat harte Entscheidungen treffen kann.“
    Das war beim ersten Lockdown noch mehr oder weniger der Fall. Inzwischen hat das staatliche Lavieren zwischen epidemologischer Notwendigkeit und Profitinteressen (Bei der Arbeit dürfen sich die abhängig Beschäftigten, insbesondere die, die keine Chance auf Telearbeit haben, weiter anstecken.) die „dritte Welle“ forciert.
    Wenn so die Lehren aus der „kleinen Pandemie“ aussehen…
    Im Übrigen: kein Widerspruch zu Helmut; es geht gar nicht um Corona, sondern schlicht ums Überleben.

  3. Liebe Alle
    Ich denke, es geht um die gesamte Ökologie, um die Katastrophe, auf die wir zulaufen. Corona ist da doch nur eine „kleine Pandemie“, in der Größenordnung wie die Hongkonggrippe 1968. Wir sollten sie als Weckruf verstehen, die zeigte, dass der Staat harte Entscheidungen treffen kann.
    Aber er muss diese harten Entscheidungen für unser Klima (und alle neue planetaren Grenzen), den Militärabbau, für soziale Umverteilung treffen, Was soll das Starren auf Fehler in der Coronabehandlung…
    Wir müssen dieses Jahr ein weltweites Umdenken erreichen, von dem neoliberalen Ansatz zu einem Ökosozialen Ansatz…

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