Fachgespräch

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Schwimmende Solaranlagen auf Tagebauseen

Das Umweltnetzwerk GRÜNE LIGA organisiert ein

Online-Fachgespräch

am Montag, 26. April 2021 14 – 16 Uhr

Weltweit wird zunehmend darüber diskutiert, welches Potenzial schwimmende Solaranlagen (Floating Solar) auf Standgewässern haben. In Deutschland rücken insbesondere die Tagebauseen des Lausitzer Kohlereviers in das Blickfeld von Investoren. Dabei wird argumentiert, dass Floating Solar neben einem Beitrag zur erneuerbaren Stromversorgung auch die hohen Verdunstungsverluste der Tagebauseen minimieren könnte. In unserer öffentlichen Veranstaltung am 26. April 2021 von 14 – 16 Uhr diskutieren wir die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie in der Lausitz:

  • Begrüßung und Einführung
    René Schuster, Bundeskontaktstelle Braunkohle der GRÜNEN LIGA
  • Potenzialabschätzung für schwimmende PV-Kraftwerke auf Braunkohle-Tagebauseen in Deutschland
    Konstantin Ilgen, Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme
  • Planungs- und genehmigungsrechtliche Aspekte
    Sebastian Fritze, Präsident des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR)
  • Einflüsse großflächiger Anlagen auf das Ökosystem See
    Dipl.-Geogr. Jens Meisel, Institut für Angewandte Gewässerökologie GmbH
  • Abschätzung des Einflusses von Floating Solar auf die Verdunstung von Tagebauseen
    Dr. Andreas Will, BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Atmosphärische Prozesse

Hier finden Sie Einladung und Programm im pdf-Format: https://www.kein-tagebau.de/images/_dokumente/210426_Fachgespraech_Floating_Solar.pdf.

Die Veranstaltung findet als Videokonferenz über die Open-Source-Software BigBlueButton statt. Daher bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 20. April 2021 an
mike.kess@grueneliga.de. Sie erhalten dann den Zugangs-Link zu unserer Veranstaltung.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Begleitung des Braunkohleausstieges in der Lausitz unter besonderer Beachtung des Wasserhaushaltes“ statt und wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Verantwortung für den Inhalt liegt beim Veranstalter.