Klimapolitik? Energie­imperia­lismus!

Die junge Welt veröffentlicht1 auf zwei Themenseiten einen Beitrag von Theo Wentzke unter dem Titel „Imperialismus klimaneutral. Das Streben nach Energie­autonomie. Zu »Klimaschutz­programm 2030«, Klimaschutz­gesetz und nationaler Wasserstoff­strategie der Bundes­republik2:

„Die deutsche Klima­schutz­politik, die die Minderung der klima­schädlichen CO2-Emissionen, des Verbren­nungs­gases fossiler Energie­bewirtschaftung am Standort Deutschland zum Ziel hat, ist deckungs­gleich mit dem Programm einer neuen nationalen Energie- und Rohstoff­versorgung, das Deutschland unabhängiger machen soll von der Nutzung überwiegend auswärtiger fossiler Rohstoffe. …“

In dem Artikel räumt er auf mit eventuellen Illusionen über die klimapolitische Einsicht der Regierung nach dem BVerfG-Urteil3 und der „Verschärfung der Klimaschutzziele“4. Allen, die sich ob der schnellen Reaktion der Regierungs­koalition verwundert die Augen gerieben haben, kann die Lektüre nur empfohlen werden.

Der Artikel ist nur im jW-Abo erhältlich (mit dem auch rückwirkend recherchiert und gelesen werden kann).

„Mehr zum Thema im Heft 1/2021 der Zeitschrift Gegenstandpunkt. Im Buchhandel und beim Verlag unter gegenstandpunkt.com zu beziehen“,

empfiehlt die junge Welt.


  1. am 10.5.21 

  2. https://www.jungewelt.de/artikel/402135.gr%C3%BCne-marktwirtschaft-imperialismus-klimaneutral.html 

  3. siehe auch „Das könnte ihm so passen!“ – https://www.oekologische-plattform.de/2021/05/das-koennte-ihm-so-passen/ 

  4. siehe z.B. https://www.welt.de/politik/deutschland/article230890857/Angela-Merkel-Deutschland-soll-bis-2045-klimaneutral-werden.html 

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1 Gedanke zu „Klimapolitik? Energie­imperia­lismus!“

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