Selbst der Markt will keine Zwangsbeglückung mit sogenannter neuer Züchtungstechnik

Händler gegen Agrogentechnik

„Wenn sich alle großen Lebensmittelkonzerne in einer gemeinsamen Resolution1 gegen eine Deregulierung des Agrogentechnik-Rechts zu Gunsten der sogenannten neuen Pflanzenzüchtungsmethoden wenden, dann ist das bemerkenswert. Zumal sich nach der Veröffentlichung einer Studie der Europäischen Kommission zum Status der Neuen Gentechnikverfahren Stimmen aus dem liberalen, konservativen und auch teilweise grünen Lager offen für mehr Spielraum im Agrogentechnik-Recht zeigten.
Dagegen blieb DIE LINKE immer klar auf der Position des Urteils des Europäischen Gerichtshofs, dass auch die sogenannten neuen Züchtungstechniken Agro-Gentechnik sind und der entsprechenden Regulierung unterliegen. EU-Kommission, Bundesregierung und Koalition sollten weiter dem Vorsorgeprinzip als Priorität folgen, jetzt erst Recht. Mehr Nachhaltigkeit ist auch in der Landwirtschaft nötig, aber Heilsversprechen der Lobby Neuer Gentechnik werden nicht gebraucht. Stattdessen wird ein Systemwechsel gebraucht hin zu einer regionaleren, klimagerechteren und sozialeren Lebensmittelproduktion.“,

so Dr. Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

siehe auch

Presserklärung des VLOG (Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V.) „Europas Lebensmittelhandel fordert klare Regulierung der Neuen Gentechnik2


  1. siehe 210526_Retailers_Resolution_Against_Deregulation_New_GMOs_First_Signator… 

  2. Europas_Lebensmittelhandel_fordert_klare_Regulierung_der_Neuen_Gentechnik 

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