Wir fahren nach Berlin!

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“Unbedingt” – das antwortete Olaf Scholz im Juli auf die Frage, ob er vorhat, die 1,5°-Grenze einzuhalten.

Dieses Versprechen haben uns vor der Wahl alle großen demokratischen Parteien gegeben. Die Maßnahmen der Parteien reichen aber trotz großer Unterschiede alle nicht aus, um diese Grenze einzuhalten. Im Oktober beginnen in Berlin hinter verschlossenen Türen die Verhandlungen zur Politik der nächsten vier Jahre und unserer Zukunft. Damit die Zusagen der Parteien nicht nur leere Worte bleiben, müssen wir während den Verhandlungen Druck aufbauen. Mit einem zentralen Klimastreik in Berlin am 22. Oktober machen wir klar, dass 1,5° nicht verhandelbar sind! Damit die Mehrheiten für Klimaschutz nicht vergessen werden, müssen wir vor Ort sichtbar sein. Wir haben Corona-sichere Busreisen, aus ganz Deutschland organisiert. Die limitierte Anzahl von Tickets gibt es für nur 10 Euro (Hin- und Rückfahrt). Besuch jetzt die Website von Fridays for Future, um alle Details zu bekommen und Deine Anreise zu buchen:
https://news.fff.link/c/170/4514135/2889/0/3017163/879/135877/bc28401963.html

Der Auftrag an die nächste Regierung könnte kaum eindeutiger sein: Erstens waren vor etwas mehr als zwei Wochen wieder über eine halbe Million Menschen fürs Klima auf der Straße. Zweitens war Klimaschutz laut Umfragen das wahlentscheidende Thema bei dieser Bundestagswahl. Und drittens zeigen wissenschaftliche Berichte, wie der letzte IPCC Bericht, wie dringend gehandelt werden muss, um 1,5° – wie von allen demokratischen Parteien versprochen – einzuhalten. Die nächste Regierung muss eine 1,5°-Regierung sein! Leider wissen wir aber, dass ohne unseren Druck von der Straße keine echte Veränderung kommt. Deshalb wollen wir während den Koalitionsverhandlungen unser Recht auf Zukunft einfordern. Wir brauchen Dich am 22.10. in Berlin! Hol’ Dir jetzt Dein Ticket!

Wir wissen, dass unser Protest funktioniert. Dass bei dieser Bundestagswahl so viel über die Klimakrise geredet wurde, liegt vor allem an den Millionen von Menschen, die seit über zwei Jahren auf die Straße gehen. Leere Worte alleine bringen Deutschland in den nächsten vier Jahren nicht auf einen 1,5°-Pfad.

Es braucht uns jetzt weiterhin auf der Straße! Während die Klimakrise eskaliert, wird in Berlin über die Politik der nächsten Jahre entschieden. Unsere Zukunft wird hinter den geschlossenen Türen der Verhandlungen verraten. Wir wissen: Mit dem Klima lässt sich nicht verhandeln und die Einhaltung der 1,5°-Grenze ist die Grundlage für eine gerechte Zukunft auf diesem Planeten. Deshalb nehmen wir es selbst in die Hand: Wir machen zusammen klar, dass wir den Verhandler*innen ganz genau auf die Finger schauen – weil es um unsere Zukunft geht!

Bei diesen Koalitionsverhandlungen werden wir nicht zuschauen, sondern uns von der Straße aus einmischen! Sei’ deshalb am 22.10. in Berlin dabei!
Wir sehen uns beim Streik!

Fridays for Future
https://fridaysforfuture.de/ihr-lasst-uns-keine-wahl/

Der Klimastreik ist Teil der Aktionstage “Gerechtigkeit jetzt”1, bei dem Fridays for Future gemeinsam mit einem breiten Bündnis protestiert.


  1. siehe https://www.oekologische-plattform.de/2021/10/solidarisch-geht-anders/