Ein regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

Selbst ein begrenzter Atomkrieg könnte gefährliche Auswirkungen weit über die tödlich getroffene Region hinaus haben. Er würde zu einer globalen Abkühlung führen, welche die landwirtschaftliche Produktion in den wichtigsten Kornkammern der Welt – von den USA bis nach Europa, Russland und China – erheblich reduzieren würde. Die Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit einschließlich der Reaktionen des grenzüberschreitenden Agrarhandels wurden jetzt zum ersten Mal von einem internationalen Wissenschaftlerteam in einer auf Computersimulationen basierenden Studie aufgezeigt. Der plötzliche Temperaturrückgang würde zu einem in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen Schock im Ernährungssystem führen. Dies würde den gegenwärtigen, von fossilen Brennstoffen verursachten Klimawandel jedoch nicht aufheben – nach etwa einem Jahrzehnt der Abkühlung würde die globale Erwärmung wieder zunehmen.
Ein regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

Regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot

Die IPPNW hat am 25.4.2012 eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der berichtet wird über eine vom Schweizer Außenamt finanzierte Neue internationale IPPNW-Studie Die Ergebnisse werden demnächst im Journal „Climatic Change“ veröffentlicht. In der Studie wird gezeigt, dass bereits ein „kleiner“, regionaler Atomkrieg mit weniger als 100 Atomwaffen das Klima und die landwirtschaftliche Produktion so gravierend verändern,…
Regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot

Nuklearer Winter statt Klimaerwärmung?

Die Erosion der Rüstungskontrolle und das Comeback der Atomkriegsgefahr; von Peter Wahl
Als die globalisierungskritische Bewegung Ende der 1990er Jahre entstand, war die Atomkriegsgefahr kein Thema. Die bipolare Systemkonfrontation, die jahrzehntelang alle internationalen Beziehungen strukturiert und die innergesellschaftlichen Verhältnisse der beteiligten Länder tief geprägt hatte, war mit der Implosion des sog. „real existierenden Sozialismus“ Geschichte.
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noch 14 Tage

antisiko-Plakat

Wäh­rend 2020 die als Gegen­ver­an­stal­tung zur Münchner „Sicher­heits­kon­fe­renz“ geplante Frie­dens­kon­ferenz abge­sagt wurde, treffen sich vom 14. bis 16.2. Staats- und Regierungschefs mit Großkonzernen, Rüstungsindustrie, Militärs, Geheimdiensten und anderen Politikern. Sie verstehen Sicherheit nur militärisch.
noch 14 Tage

Atomwaffen und Klimawandel

Das Leben auf der Erde wird konfrontiert mit zwei existenziellen Gefahren: Der Klimakrise und den Atomwaffen. Beide Gefahren sind eng miteinander verbunden und begünstigen sich gegenseitig. Angesichts einer brennenden Welt würde man davon ausgehen, dass die Klimakrise nun nicht einmal mehr von den hartnäckigsten Verleumdern ignoriert werden kann. Nichtdestotrotz ignoriert die große Mehrheit die Tatsache, dass die aktuelle Situation einen Atomkrieg immer wahrscheinlicher macht und dass eine nukleare Abrüstung nun wichtiger denn je ist.
Atomwaffen und Klimawandel