Ausstieg aus der Tierindustrie?

Fakten & Diskussion über Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland. Eine Agrar- und Ernährungswende scheint unumgänglich, nicht nur aus Tierschutzgründen, sondern auch zum Schutz der menschlichen Gesundheit und zum Aufhalten des Klimakollapses. Was bedeutet ein Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft und Ernährung für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik? Welche Veränderungen sind notwendig, und mit welchen Maßnahmen lassen sie sich umsetzen?
Ausstieg aus der Tierindustrie?

Abgründe der Nutztierhaltung

"Tiertransport" von Patrick Sabatkiewicz via flickt (CC by-nc-sa 2.0)

4. Berliner Online-Tier­schutz­forum. Das Berliner Tier­schutz­forum findet seit März 2021 alle vier Wochen online statt. Wir laden jedes Mal eine Exper­tin/ei­nen Experten ein, die/der über ein bestimmtes Tier­schutz­thema referiert, inkl. anschlie­ßender Frage­runde und Diskussion.
Foto „Tiertransport“ von Patrick Sabatkiewicz via flickr (CC by-nc-sa 2.0)
Abgründe der Nutztierhaltung

Wir haben es satt 2020

Aufruf zur Demo

Am 18. Januar 2020 demonstrieren wieder Zehntausende bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin für die Agrar- und Ernährungswende. Mit bunten Schildern, kreativen Kostümen und starken Botschaften fordern die Demonstranten – aufgerufen von rund 55 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft – zum Auftakt der Grünen Woche im Regierungsviertel: Bauernhöfe nicht beim Umbau der Landwirtschaft alleine lassen, Veto gegen das Mercosur-Abkommen sowie Nein zu Industriemogelpackungen wie Gentechnik, Patent-Saatgut und routinemäßigem Pestizideinsatz.
Wir haben es satt 2020

Die Agrarwende ist überlebenswichtig

Dieses Jahr wird entschieden, welche Agrarpolitik in der EU in den nächsten fünf Jahren umgesetzt wird. Wir brauchen nachhaltige Erträge, die die Ernährung sichern, aber gleichzeitig das Klima und die Umwelt schützen. Dies ist letztlich nur möglich, wenn es eine Abkehr von der Exportorientierung der Land- und Ernährungswirtschaft und dem kapitalistischen Wachstumszwang gibt.
Die Agrarwende ist überlebenswichtig

Warum wir es satt haben?

Inwieweit wir Verbraucher für Tierquälerei, Grundwasserverseuchung und multiresistente Keime in der Fleischindustrie verantwortlich? Was kostet Fleisch wirklich? Das erklärte „Die Anstalt“ im Dezember.
Warum wir es satt haben?

Kreis Gütersloh: Profit wichtiger als Naturschutz, Tier- und Menschenrechte

Seit Mai 2017 kämpft das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung gegen die Pläne der jetzt schon größten Schlachtfabrik Deutschlands. Künftig darf Tönnies täglich 4.000 Tiere mehr schlachten. Eine Million Schweine mehr, jedes Jahr. Der Kreis Gütersloh hat dem Antrag des Tönnies-Konzerns auf Erhöhung der Schlachtzahlen jetzt zugestimmt!
Gegen die Entscheidung des Kreises kann bis zum 17.01.2019 Klage erhoben werden.
Kreis Gütersloh: Profit wichtiger als Naturschutz, Tier- und Menschenrechte

Wir haben es satt! 2019

Die Kritik an der Agrarpolitik geht mittlerweile weit über Umwelt- und Tierschutzverbände hinaus. Die instrielle Massentierhaltung ist nicht zukunftsfähig; die industrielle Feldwirtschaft gefährdet das Grundwasser und damit die Wasserversorgung der nächsten Generationen. Die EU fördert die Profite der Agrarindustrie auf Kosten naturnaher und umweltscchonender Landwirtschaft. So kann und darf es nicht weitergehen.
Wir haben es satt! 2019