Wir haben es satt 2020

Aufruf zur Demo

Am 18. Januar 2020 demonstrieren wieder Zehntausende bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin für die Agrar- und Ernährungswende. Mit bunten Schildern, kreativen Kostümen und starken Botschaften fordern die Demonstranten – aufgerufen von rund 55 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft – zum Auftakt der Grünen Woche im Regierungsviertel: Bauernhöfe nicht beim Umbau der Landwirtschaft alleine lassen, Veto gegen das Mercosur-Abkommen sowie Nein zu Industriemogelpackungen wie Gentechnik, Patent-Saatgut und routinemäßigem Pestizideinsatz.
Wir haben es satt 2020

2019 ist endlich mutige Bodenpolitik zwingend notwendig

Maximale Transparenz bei Bodeneigentum und Bodenpreisen ist überfällig, kann aber nur ein allererster Schritt sein. Union und SPD gefährden mit ihren Trippelschritten weiterhin die Existenzgrundlage der ortsansässigen Landwirtschaft und der ländlichen Regionen.
2019 ist endlich mutige Bodenpolitik zwingend notwendig

60 Milliarden Euro für eine menschen-, tier- und klimafreundliche EU-Agrarpolitik

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im heute veröffentlichten „Agrar-Atlas 2019“ (https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/agraratlas-2019/) zeigt, dass 80 Prozent der Befragten die Landwirtschaft für Leistungen wie Naturschutz, Gewässerschutz oder Klimaschutz staatlich fördern wollen.
60 Milliarden Euro für eine menschen-, tier- und klimafreundliche EU-Agrarpolitik

Warum wir es satt haben?

Inwieweit wir Verbraucher für Tierquälerei, Grundwasserverseuchung und multiresistente Keime in der Fleischindustrie verantwortlich? Was kostet Fleisch wirklich? Das erklärte „Die Anstalt“ im Dezember.
Warum wir es satt haben?

Kreis Gütersloh: Profit wichtiger als Naturschutz, Tier- und Menschenrechte

Seit Mai 2017 kämpft das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung gegen die Pläne der jetzt schon größten Schlachtfabrik Deutschlands. Künftig darf Tönnies täglich 4.000 Tiere mehr schlachten. Eine Million Schweine mehr, jedes Jahr. Der Kreis Gütersloh hat dem Antrag des Tönnies-Konzerns auf Erhöhung der Schlachtzahlen jetzt zugestimmt!
Gegen die Entscheidung des Kreises kann bis zum 17.01.2019 Klage erhoben werden.
Kreis Gütersloh: Profit wichtiger als Naturschutz, Tier- und Menschenrechte

Koalition lehnt LINKEN Antrag zu Bodenmarkt-Transparenz im Landwirtschaftsausschuss ab

DIE LINKE fordert seit Jahren, Bodenspekulation durch landwirtschaftsfremde Investoren zu verhindern. Sie ist eine große Bedrohung für ortsansässige Agrarbetriebe und entkoppelt die Landwirtschaft vom Leben in den Dörfern. Transparenz am Bodenmarkt ist eine zwingende Grundlage zum Handeln. Trotzdem hat die Koalition den entsprechenden Antrag der LINKEN heute im Ausschuss abgelehnt.
Koalition lehnt LINKEN Antrag zu Bodenmarkt-Transparenz im Landwirtschaftsausschuss ab