Lausitzcamp on Tour

Einladung

Wir laden euch herzlich zum diesjährigen Lausitzer Klima- und Energiecamp ein. Kommt vorbei, Seid mit uns unterwegs, werdet Teil des Veränderungsprozesses hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft und bringt auch Freund*innen, Bekannte und Familie mit!

Die LEAG, die neue Betreiberin der Lausitzer Braunkohlegruben und -kraftwerke, hat bekannt gegeben, einige der bisherigen Planungen für neue Tagebaue aufzugeben. Dieser Teilerfolg des Kohlewiderstandes darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch immer über 800 Menschen in Proschim und Welzow von Zwangsumsiedlungen für einen neuen Tagebau bedroht sind. Und auch das Klima kann nicht aufatmen, denn die LEAG will ihre Kohlekraftwerke noch über Jahrzehnte laufen lassen.

Das Lausitzer Klimacamp wird in diesem Jahr zum rollenden Event:

Als Fahrradtour wollen wir eine Verbindung zwischen den verschiedenen Orten des Kohlewiderstands in der Lausitz schaffen. Unterwegs werden wir mit Aktivist*innen des Braunkohlewiederstandes ins Gespräch kommen, werden uns die offenen Wunden in der Landschaft ansehen und an den Kraftwerken deutlich machen, dass nach den zurückgenommenen Planungen für neue Gruben auch bei den Kraftwerken der Kohleausstieg beginnen muss. Der Klimawandel wartet nicht.

WANN

21. bis 28. Mai 2017

WO

Von Cottbus über die brandenburgische, die sächsische und die polnische Lausitz wieder zurück nach Cottbus

WAS

Radelnd das Lausitzer Revier kennenlernen

Den genauen Ablauf, Anmeldung (klick) und alle weiteren Infos zur Tour findet ihr unter www.lausitzcamp.info.
Bitte meldet euch dort auch für die Tour an, damit wir besser planen können.
Bei Rückfragen und Anregungen erreicht ihr uns über info@lausitzcamp.info.

Wir freuen uns auf euch
Euer Lausitzcamp-on-Tour-Team

aktualisiert: neuer Ort! Aufruf zum 3. Lausitzer Klima- und Energiecamp

Kein Land mehr für Kohle! – Swěte su nam naše strony!
Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität erkämpfen!

Proschim/Prožym (Lausitz)
13.-21. Juli 2013

www.lausitzcamp.info/ www.luzyskicamp.info/

  Flyer herunterladen (Achtung: hier steht noch der alte Ort!)

Der Raubbau an der Natur in der Lausitz durch den Kohlebergbau ist nach wie vor extrem.

Allein in den vergangenen 80 Jahren verschwanden 186 Orte ganz oder teilweise von der Landkarte, verloren 30 000 Menschen ihre Heimat. Der Bergbau hat wertvollen Boden, vitale Wälder vernichtet und den Wasserhaushalt der Lausitz auf einer Fläche so groß wie das Saarland zerstört. Ebenso ist wertvolles kulturelles Erbe in den Dörfern und Siedlungen, insbesondere der sorbischen Kultur, unwiederbringlich verlorengegangen. Aktuell drohen fünf neue Tagebaue in der Lausitz und ein Großtagebau gleich hinter der polnischen Grenze.

Diese Natur- und Kulturzerstörung muss dringend gestoppt werden.

Die gewaltigen negativen ökologischen, sozialen und kulturellen Folgen sind offensichtlich.

Es ist aber möglich und nötig, sich konsequent und weltweit aus der fossilen Energieproduktion zu verabschieden. Es ist ebenso dringend nötig, der globalen Ressourcenplünderung, der Überproduktion und dem Überkonsum ein Ende zu bereiten, um uns selbst und die nachfolgenden Generationen nicht der Lebensgrundlagen zu berauben. Zum dritten Mal wollen wir in der Lausitz unser Klima- und Energiecamp aufschlagen

Nach Jänschwalde/Janšojce 2011 und Cottbus/Chóśebuz 2012 …

… hatten wir für 2013 ursprünglich Rohne/Rowne als Ort gewählt. Da die Platzzusage jedoch wieder zurückgezogen wurde, gehen wir jetzt nach Proschim/Prožym in Brandenburg an der Grenze zu Sachsen! Beide Dörfer sind von genehmigten Tagebauen randbetroffen und von geplanten Tagebauen akut von Umsiedlung und Abbaggerung bedroht: Im Fall von Proschim/Prožym sind das der genehmigte Tagebau Welzow Süd I und als drohender neuer Tagebau Welzow Süd I. Die beiden Dörfer stehen beispielhaft für acht weitere gefährdete Dörfer mit mehr als 3000 Einwohnern in Brandenburg und Sachsen.

Sachsen und Brandenburg setzen weiterhin auf eine fossile und zentralistische Energieerzeugung,

die ausschließlich den Interessen der Großkonzerne, hier vor Ort Vattenfall, dient. Dabei wird die Kohleverstromung der Bevölkerung als angeblich notwendige lange Brücke ins postfossile Zeitalter verkauft. Fakt ist, dass die Vorräte der genehmigten Tagebaue ausreichen, um die vorhandenen Kraftwerke bis zu deren Auslaufen, teilweise bis nach 2040, zu betreiben.

Von Seiten der Politik wird die Energiewende unterlaufen,

wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausgehöhlt. Fossile Großkraftwerke verstopfen die Netze. Die Nutzung fragwürdiger Technologien wie CCS und Fracking wird weiter offengehalten. Über die Medien wird suggeriert, dass die steigenden Energiekosten allein durch den Zubau von Wind- und Solaranlagen und den zentralistischen Netzausbau verursacht werden. Glücklicherweise wächst trotzdem die Bewegung von unten, wachsen Strukturen und Anlagen einer demokratischeren Energieproduktion und – verteilung. Diese benötigen dringend einen sicheren politischen Rahmen, darunter ein Erneuerbare-Energien-Gesetz welches diesen Namen weiterhin verdient.

Energie-Konzerne nutzen die Angst vor Arbeitsplatzverlust um ihre Pfründe zu sichern

Der fortschreitende Arbeitsplatzabbau in der fossilen Energieindustrie dagegen wird heruntergespielt bis verschleiert.Das starre Festhalten an der Braunkohle gefährdet die Zukunft der Region. Wir fordern die Politik auf, gemeinsam mit allen Bürgern rechtzeitig die Rahmenbedingungen für den Strukturwandel zu schaffen. Zum Beispiel ist Brandenburg noch immer Spitzenreiter in der alternativen Energieproduktion, braucht dringend dezentrale Netze und ist somit auf die Fachkräfte aus der Energiewirtschaft angewiesen.

Proschim/Prožym und die Lausitz stehen symbolisch für weltweiten Raubbau an der Natur, Ressourcenplünderung und Zerstörung des – Klimagleichgewichtes.

Mit unserem Camp lenken wir bewusst die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf diese Region. Gleichzeitig wenden wir uns energisch dagegen, dass weltweit für Rohstoffe und fossile Energieträger und den Profit daraus Menschen um Auskommen, Lebensraum und Gesundheit beraubt werden, insbesondere in den Ländern des globalen Südens. Wir setzen uns ein für Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität.

Unser Camp ist

  • Ort der Begegnung, Vernetzung, des Wissensaustausches, der künstlerischen kulturellen und praktischen Auseinandersetzung mit unseren Themen Energie, Umwelt, Klima, Ressourcen, Wachstum und den damit verbundenen sozialen, ethischen und technischen Herausforderungen,
  • Ort der Diskussion und Erprobung von Widerstand Aktion gegen die aktuelle Energiepolitik und deren Kniefall vor den Konzernen.
  • Experimentierfeld des solidarischen und nachhaltigen Lebens und respektvollen Miteinanders, des Ausprobierens alternativer Lebensformen.
  • Startpunkt der Reclaim Power Tour, einer Fahrradkarawane, die quer durch Deutschland führt und im Rheinischen Braunkohlenrevier endet.

SEID DABEI, MACHT MIT, WENN ES VOM 13. BIS 21. JULI 2013 IN PROSCHIM/PROŽYM HEIßT: KEIN LAND MEHR FÜR KOHLE! FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT UND ENERGIESOUVERÄNITÄT!

-> Was bedeutet Klimagerechtigkeit?

Wir unterstützen die Forderungen des internationalen Netzwerks „Climate Justice Now“:

  1. Fossile Energieträger im Boden belassen!
  2. Die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen an die Menschen und die Gesellschaft zurückgeben und die Rechte der indigenen Bevölkerung achten!
  3. Für eine lokale, nachhaltige Landwirtschaft, für Ernährungssouveränität!
  4. Die ökologische Schuld gegenüber den Menschen des Südens anerkennen und Ausgleichszahlungen tätigen!
  5. Keine falschen, marktbasierten Lösungen nutzen, sondern unsere Lebens- und Produktionsweise ändern!

-> Was macht Energiesouveränität aus?

Energiesouveränität bedeutet, sicherzustellen, dass jede*r Zugang zu genug Energie hat. Konkrete energiepolitische Entscheidungen werden hier gemeinsam und ohne Profitzwang getroffen. Energieressourcen unterliegen der Kontrolle der Gemeinschaften, die sie nutzen. Das bedeutet zwangsläufig, die Macht und das Eigentum von Energiekonzernen in Frage zu stellen.

HTML: https://www.lausitzcamp.info/info/aufruf-2013/

Lausitzcamp: In einer Woche geht’s los

Lausitzcamp-Newsletter 7/2012

Eine Woche noch. Mit der Auftaktdemo durch die Cottbusser Innenstadt beginnt am kommenden Samstag (11.8.) das zweite Lausitzer Energie- und Klimacamp. Beginn: 12.30 Uhr am Cottbusser Hauptbahnhof. Nach der Demo geht’s direkt ins Camp – auf das Gelände des Strombads in Cottbus, unweit der dortigen Vattenfall-Zentrale. Cottbus? Warum wir dieses Jahr nicht in Jänschwalde campen und was dies mit Vattenfall und einem Polizeibesuch zu tun hat, lest Ihr in diesem Newsletter. Vor Ort in Jänschwalde, am Kraftwerk oder an der Tagebaukante werden wir trotzdem aktiv sein, u.a. mit einer Demo direkt am Braunkohlekraftwerk Jänschwalde am Freitag, den 17. August um 13 Uhr!

Der BundesUMWELTminister träumt derzeit von neuen Kohlekraftwerken, Brandenburgs Wirtschafts- und Kohleminister Christoffers von CO2-Pipelines durchs ganze Land. Doch nicht mit uns. Lasst uns den Herren einen heißen Protestsommer bereiten. Erstmals finden in allen Braunkohlerevieren in Brandenburg, NRW und Sachsen(-Anhalt) Klimacamps statt. Gemeinsam kämpfen wir für eine Zukunft ohne Kohle & Atom und für eine demokratisierte, soziale & ökologische Energieversorgung. Macht mit!

Mit widerständigen Grüßen,

Eure Vorbereitungsgruppe des Lausitzer Klima- und Energiecamp 2012

P.S.: Wer’s mag: wir sind auch über facebook erreichbar. Wer Fan von uns werden möchte, klicke hier .

1. Camp-Termine im Überblick

Über fünfzig Workshops, Exkursionen, Podiumsdiskussionen & Aktionen finden während des Camps statt. Jede/r ist herzlich eingeladen. Details dazu findet Ihr mit einem Klick  im Campprogramm. Hier schon mal einige Eckdaten für die schnelle Leserin:

11. August: Jetzt geht’s los!
Auftaktdemo durch die Cottbusser Innenstadt
Beginn: 12.30 Uhr am Hauptbahnhof Cottbus …und abends im Club Mangold zur Auftaktparty des Lausitzcamp

13. August: Wir kommen wieder!
Diskussionsrunde zum Lausitzcamp in der Gaststätte „Zur Dorfaue“ in Jänschwalde Nach Feierabend um 19.30 Uhr.

14. August: Gemeinsam kämpfen
Fußballspiel SG Jänschwalde gegen FC Klimacamp Los geht’s um 18 Uhr auf dem Sportplatz in Jänschwalde

15. August: Warmlaufen für den Widerstand…
Aktionstraining & TriPod-Workshop
Ab 14.30 Uhr auf dem Campplatz im Strombad

16. August: „So heiß gegessen wie gekocht“.
Theaterstück der Berliner Compagnie zu Klimawandel, Kohlekraftwerken & Widerstand Der Vorhang lüftet sich um 19. 30 Uhr im Zirkuszelt im Strombad.

17. August: vor Ort aktiv…
Demonstration am Braunkohlekraftwerk Jänschwalde
Beginn: 13 Uhr in Peitz-Ost

18. August: Ausklang bei HipHop, Punk & Folk Abschlusskonzert mit dem Reimteufel (Leipzig) und Geigerzähler mit Atze Wellblech / Berlinska Droha (Berlin) Ab 20 Uhr im Chekov direkt auf dem Campplatz.

2. Drohkulisse in Jänschwalde

Dieses Jahr findet das Lausitzcamp nicht in Jänschwalde statt. Im Juni waren wir noch guter Dinge. Von Tür zu Tür waren wir in Jänschwalde gegangen und hatten über dreihundert Unterstützer_innen-Unterschriften fürs Klimacamp gesammelt. Einige trauten sich nicht, ablehnende Stimmen waren selten. Die überwiegende Mehrheit der angesprochenen Jänschwalderinnen und Jänschwalder aber reagierte positiv.

Dies gefiel offensichtlich nicht allen, es folgten Hausbesuche der Polizei bei Familien in Jänschwalde, die das Camp unterstützen. Auf einer Gemeindevertretersitzung zum Klimacamp wurde zum ersten Mal seit zwanzig Jahren eine namentliche Abstimmung beantragt. Mal subtil, mal offen wurde Druck ausgeübt. Und schließlich standen wir ohne Campplatz da.

Weiterlesen im Artikel auf klimaretter.info „Polizeibesuch bei Klimacampern“.

3. Start des Kohleprotest-Sommers

Am 26. Juli 2012 stiegen Aktivist_innen auf das Dach des Infozentrums am Braunkohlekraftwerk Niederaußem und entrollten ein Banner mit dem Slogan: „Raus aus Kohle und Atom – die Klimacamps im Rheinland und in der Lausitz stellen sich quer“. Einen Tag später fand in Berlin eine gemeinsame Pressekonferenz der drei Klimacamps im rheinischen, Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlerevier statt. Die Presseresonanz war beachtlich, selbst die braunkohlefreundliche Lausitzer Rundschau berichtet auf Seite 1.

Weiterlesen im Beitrag „Aktivist_innen steigen RWE aufs Dach“. Presse- und online-Artikel über das Lausitzer Energie- und Klimacamp findet Ihr im Pressespiegel auf www.lausitzcamp.info .

4. Aus dem Lausitzer Braunkohlerevier…

Schmutzige Suppe

Durch den Braunkohlebergbau gelangt immer mehr Eisenhydroxid in die Spree, wodurch sich das Wasser färbt. Außerdem wird Sulfat hereingespült. In Berlin ist das Trinkwasser bedroht, im Spreewald fürchtet man um Flora und Fauna.

Weiterlesen im Artikel „Die Braune Flut. Gefahr für den Spreewald“, Potsdamer Neue Nachrichten vom 25. Juli 2012.

Welzower Bürgerbeirat lehnt Vattenfall-Angebot ab

Vattenfall versucht offenbar, die betroffenen Einwohner von Welzow zu erpressen: Der Konzern hat eine Ausgleichszahlung für die Belastungen durch den bestehenden Tagebau Welzow Teilfeld I an die Bedingung geknüpft, dass zusätzlich der neue Tagebau Welzow II genehmigt wird. „Für mich klingt das wie Erpressung und eine Vertröstung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag“ kritisiert der Stadtverordnete Günther Jurischka das Angebot von Vattenfall in einer Pressemitteilung der „Allianz für Welzow“. Jurischka begrüßt es daher, dass der Welzower Bürgerbeirat „Randbetroffenheit“ das Angebot in der vorliegenden Form nicht angenommen hat. Da es keine gesetzliche Schadensersatzpflicht für die Randbetroffenen eines Tagebaues gibt, sind sie auf freiwillige Verträge zwischen Kommune und Bergbauunternehmen angewiesen.

Weiterlesen im Beitrag der „Allianz für Welzow“.

Billiger Kohlestrom

1,3 Mrd. Euro wird die Braunkohlesanierung allein in den kommenden fünf Jahren kosten. Weiterlesen in der Meldung „Landesregierung macht den Weg frei für weitere fünf Jahre bergbauliche Sanierung in der Lausitz“ der Brandenburgischen Staatskanzlei.

Weitere aktuelle Meldungen aus dem Lausitzer Braunkohlerevier enthält der sehr zu empfehlende Email-Rundbrief „Lausitzer Kohle“ der Umweltgruppe Cottbus / Grüne Liga. Abonniert werden kann der Rundbrief bei umweltgruppe@web.de (klick zum Mailprogramm) .

5. Kohle für das Camp

Widerstand ist nicht umsonst. Wir freuen uns über jeden Euro, mit dem Ihr das Lausitzcamp finanziell unterstützt. Spenden kannst Du ganz einfach per Überweisung an dieses Konto:

Kontoinhaber: Lacoma e.V.
Kontonummer:  4632486
Bankleitzahl:  18062678 (VR Bank Lausitz eG)
Betreff:  Spende Klimacamp 2012
(die Spende ist steuerlich absetzbar)

6. Termine

3.-12. August 2012
Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier
Manheim bei Köln

11.-19. August 2012
Energie- und Klimacamp in der Lausitz Cottbus

20.-26. August 2012
Klimacamp in Hohenmölsen/Sachsen-Anhalt

 

Lausitzcamp 2012

Der Lausitzcamp-Newsletter berichtet am 29.3.2012, dass das zweite Lausitzer Klima- und Energiecamp 2012 vom 12. bis 19. August 2012 stattfindet:

„Braunkohle? Find ich gut!“. Die Brandenburger Landesregierung hat die Energiestrategie 2030 beschlossen. Das Wegbaggern mehrerer Dörfer und der Neubau eines Braunkohlekraftwerks in Jänschwalde nimmt sie in Kauf. Die GRÜNE LIGA spricht von „Realitätsverweigerung der Landesregierung“, von „Scheintransparenz und Scheinbeteiligung“.

„Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“ Nach dem Warmlaufen im letzten Jahr wird das diesjährige Lausitzcamp deutlich aktionsorientierter. Neben einer Demonstration wird es zwei Aktionstage geben. Also markiert Euch schon mal rot im Kalender: 11. bis 19. August 2012, Jänschwalde – Für eine Zukunft ohne Kohle & Atom.

Du willst uns bei der Camp-Vorbereitung unterstützen? Dann komm am 1. April zu unserem Treffen in Jänschwalde vorbei. Oder melde Dich unter info@lausitzcamp.info . Wir freuen uns über jede Gruppe und jede Einzelperson, die noch dazu stoßen möchte.

Mit solidarischen Grüßen,

Vorbereitungsgruppe des Lausitzer Klima- und Energiecamp 2012

P.S.: Widerstand ist nicht umsonst. Wir freuen uns über Spenden, jeder Euro hilft (Kontoverbindung weiter unten im Newsletter).

Dieser Newsletter erscheint 1-2mal pro Monat. Wir würden uns freuen, wenn Du ihn an möglichst viele Interessierte weiterleitest.

Das Dritte Vorbereitungstreffen für das Lausitzer Klima- & Energiecamp 2012 findet am Sonntag, 1. April 2012, 10:00 bis 19:30 Uhr in Jänschwalde/Janšojce (bei Cottbus), Hauptstraße 34 (vom Bahnhof „Jänschwalde“ kommend, ca. 300m) statt.

ACHTUNG: zwischen Cottbus und Jänschwalde Schienenersatzverkehr, keine Fahrradmitnahme im Bus möglich

Zum Einlesen: Aufruf zum Camp 2012 jetzt online: Für eine Zukunft ohne Kohle und Atom – Klimagerechtigkeit und Energiesouveränität erkämpfen!

Weitere Infos zum Treffen in Bälde unter www.lausitzcamp.info oder bei info@lausitzcamp.info

Lausitzcamp 2012

Der Lausitzcamp-Newsletter berichtet am 26.2.2012, dass das zweite Lausitzer Klima- und Energiecamp 2012 vom 12. bis 19. August 2012 stattfindet:

„Im vergangenen Jahr haben wir mit dem ersten Lausitzcamp in Jänschwalde dazu beigetragen, dass die Planung für CO2-Endlager in Brandenburg vorerst beendet wurde. Nun wollen wir nachsetzen: keine neuen Braunkohletagebaue und -kraftwerke in Brandenburg oder anderswo. Deswegen wollen wir uns auch in diesem Sommer in Jänschwalde zu kreativen Aktionen und Diskussionen treffen.“

Das Zweite Vorbereitungstreffen für das Lausitzer Klima- Energiecamp 2012 findet am 3. März 2012 in Berlin im Mehringhof, Gneisenaustraße 2 statt.

Der geplante Ablauf:

  • 10 – 11 Uhr      „Crash-Kurs“ Lausitzcamp für Neueinsteiger_innen
    (parallel: Treffen der Moderationsgruppe)
  • 11 – 13 Uhr      Stand der Dinge, politischer Kontext & Selbstverständnis des Camps
  • 13 – 14 Uhr:      PAUSE
  • 14 – 17 Uhr      Vorstellung & Bildung von Arbeitsgruppen zur Vorbereitung des Camps
    (Plenum & Kleingruppenarbeit)
  • 17 – 20 Uhr      Plenum