Globale Landwirtschaft als Kriegsökonomie?

Phosphatabbau in Krisengebieten

Unter dieser Überschrift veröffentlicht die Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V. (http://www.imi-online.de/) in der Juni-Ausgabe des AUSDRUCK eine Untersuchung des globalen Phosphatabbaus, der seit den 1950er Jahren eine Haupt-Nähstoffquelle der intensiven Feldwirtschaft ist.

Unsere Lebensweise, die auf einem starken Import von Rohstoffen, Futter- und Nahrungsmitteln und somit direkten oder indirekten Phosphorimporten beruht, ist daher von der Verschärfung internationaler Spannungen und Kriegsgefahren nicht zu trennen. Dieser Zusammenhang wird für manche neu sein.

Die Studie finden Sie unter http://www.imi-online.de/download/Ausdruck84-CM-Phosphat.pdf.

Marsch gegen MONSANTO!

Wann:

Samstag, 12. Oktober 2013                    14:00 – 19:00

Wo:

am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus
Rathausstraße, 10178 Berlin am Alexanderplatz
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Monsantos „Rückzug“ ist unglaubwürdig

Pressemitteilung des BUND

18.7.2013

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in der Ankündigung des Gentechnikkonzerns Monsanto, Zulassungsanträge für den Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen in der Europäischen Union zurückziehen zu wollen, keinen Grund zur Entwarnung.

Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: „Wir halten den von Monsanto angekündigten Rückzug aus der EU für Theaterdonner. Monsanto will vor allem aus der öffentlichen Negativwahrnehmung verschwinden, um dann hinter den Kulissen bei den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU umso effektiver lobbyieren zu können. Ziel von Monsanto ist es natürlich nach wie vor, den EU-Markt mit seinen Produkten zu erobern.“

Monsantos Rückzugsankündigung sei unglaubwürdig, solange nicht auch der Wiederzulassungsantrag für den Gentech-Mais Mon 810 zurückgenommen werde. Zudem halte das Unternehmen auch an 46 Zulassungsanträgen für gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel fest, die als Importe auf die EU-Märkte gelangen sollen. Völlig unverständlich sei, warum Monsanto seine Zulassungsanträge für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen erst in den nächsten Monaten zurückziehen wolle und dies nicht sofort umsetze.

Moldenhauer: „Ein echter Rückzug aus Europa sieht anders aus. Für niemanden in der EU sollte es jetzt Entwarnung geben. Gerade beim Freihandelsabkommen muss sich die EU jetzt umso stärker gegen Einflüsterungsversuche der Gentech-Industrie zur Wehr setzen.“

Mehr Informationen

Pressekontakt: Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnik-Expertin, Tel.: (0 30)2 75 86-4 56, heike.moldenhauer@bund.net bzw.  Almut Gaude, BUND-Pressereferentin, Tel.: (0 30)2 75 86-4 64, presse@bund.net

Monsantos „Rückzug“

Scheibchenweise gelangen darüber Informationen an die Öffentlichkeit, dass Monsanto seine Gentechnik-Ambitionen in Europa beenden will. Bereits im Mai hatte ein Unternehmenssprecher gegenüber der „taz“ erklärt, dass Monsanto die Lobbyarbeit in Europa aufgebe, weil Genpflanzen hier auf zu starke Ablehnung stoßen.
Die Freude bei den Gentechnikgegnern war groß – zu groß, denn die Ankündigung wurde kurz danach wieder dementiert.

Jetzt verkündete José Manuel Madero, neuer Leiter des europäischen Geschäfts von Monsanto, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am 17. Juli 2013, dass Monsanto „alle laufenden Zulassungsanträge für den Anbau gentechnisch verbesserter Nutzpflanzen in der Europäischen Union zurücknehmen will“. Das betrifft Anträge für sieben genveränderte Sorten, die gegen Roundup resistent sind und/oder Insektengifte enthalten: fünf für genetisch veränderten Mais, einen für Sojabohnen und einen für Zuckerrüben.
Der Grund sind die laut Monsanto schlechten wirtschaftlichen Aussichten und die langsamen Zulassungsprozeduren.

Doch an der Neuzulassung der bereits 1998 für zehn Jahre zugelassene Maissorte MON 810 will man festhalten. MON 810 kann bis dahin dennoch angebaut werden, außer in einigen Ländern, in denen der Anbau verboten ist. Dazu zählt auch Deutschland.
Monsanto will sich aus Europa nicht zurückziehen. Das Geschäft im Bereich Saatgut und Pflanzenschutz wird ausgebaut. Dazu will ca. 300 Millionen US- Dollar in die Züchtung und Produktion von konventionellem Saatgut in Europa investieren.

Inwieweit die Rücknahme der sieben Anträge tatsächlich einen Rückzug und nicht eine billige PR-Aktion darstellt, ist zweifelhaft. So schreibt Telepolis:

„Insoweit können sich die Gentechnikgegner freuen, einen Sieg über Monsanto errungen zu haben, allerdings könnte das Thema der Zulassung über das geplante Freihandelsabkommen wieder ganz anders aussehen. Noch gibt sich die Bundesregierung stark, Kanzlerin Merkel hat erst einmal versprochen, dass die Gentechnik-Bestimmungen in Europa nicht denen in den USA angepasst würden. Vielleicht weiß Monsanto aber schon mehr und wartet erst einmal ab.“

Auch andere Gründe sprechen dagegen: Testbiotech verweist darauf, dass von dieser Ankündigung  Zulassungsanträge für gentechnisch veränderte Pflanzen für den Import als Futter- und Lebensmittel wie den Mais SmartStax nicht betroffen sind.

So schreibt auch Dr. Kirsten Tackmann, MdB in ihrer Pressemitteilung am 19.7.2013:

„Monsanto sollte Gentech-Anbau in der EU ganz aufgeben“

„Monsanto sollte konsequent sein und alle Gen-Anbau-Anträge in der EU zurückziehen. Dazu gehört auch der umstrittene Gentech-Mais MON 810 und der kurz vor der Zulassung stehende Gentech-Mais SmartStax“, so Dr. Kirsten Tackmann. Die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion kommentiert die Pläne des US-Konzerns Monsanto, einige seiner Anträge auf Anbauzulassung gentechnisch veränderter Pflanzen in der EU zurück zu nehmen.

Im Mai feierten einige Umweltschützerinnen und Umweltschützer bereits das Ende des Monsanto-Genmais-Spektakels in der EU. Doch Kritikerinnen und Kritiker wiesen zurecht darauf hin, dass sich die Propagandaabteilung des US-Konzerns lediglich auf gentechnikfreundliche Staaten konzentrieren wollte. Die Anbauzulassungsanträge, die Monsanto bei der EU gestellt hatte, wurden damals nicht zurückgezogen. Doch nun scheint der Agrar-Gigant erkannt zu haben, dass seine Gentech-Pflanzen bei uns nicht gewollt sind. Er hat angekündigt, sieben Anbauzulassungen in den kommenden Monaten zurückzuziehen. Das betrifft fünf Maissorten, eine Sojapflanze und eine Zuckerrübe. Leider will Monsanto jedoch an MON 810 festhalten. Die einzige Gentech-Pflanze, die in der EU überhaupt angebaut, aber in zahlreichen EU-Mitgliedstaaten verboten ist, auch in Deutschland. Auch der achtfach gentechnisch veränderte Mais SmartStax steht weiterhin kurz vor der Zulassung. Wenn Monsanto seinen EU-Rückzug ernst meint, muss der Konzern auch auf diese beiden Gentech-Pflanzen verzichten. Andernfalls wäre die Meldung nichts weiter als ein neuer PR-Gag zur Verunsicherung der gentechnikkritischen Bewegung in Europa. Stattdessen sollte er lieber dem Beispiel der BASF folgen und das Gentechnik-Kapitel in der EU für beendet erklären.“

„Grüne“ Gentechnik geht in die zweite Runde

Das „Grüne“ an der Gentechnik kennzeichnet die Anwendung bei Pflanzen, in der Landwirtschaft. Es ist aber auch eine Beschönigung und wird verwendet, um die Gegner milder zu stimmen.

Neue gentechnische Verfahren

Das ist um so wichtiger, als zur Zeit neue gentechnische Verfahren in die Freiland-Erprobung gehen: Kartoffeln mit Resistenzgenen gegen Kraut- und Knollenfäule und Weizen, der mit Duftstoffen Läuse abwehrt. Der – zumindest theoretische – Vorteil ist, dass nicht Gifte eingesetzt werden müssen, um Schädlinge zu vernichten, sondern die Pflanzen diese selbst vertreiben bzw. widerstandsfähig werden.
Dazu wurde den Kartoffeln ein Resistenzgen von Wildkartoffeln übertragen. Bisher werden gegen Kraut- und Knollenfäule bis zu 15 Mal im Jahr Spritzungen mit Fungiziden durchgeführt, die entfallen könnten.
Weizen wurde so modifiziert, dass er – wie Hopfen oder Minze – einen Duftstoff bildet, den auch Blattläuse unter Stress erzeugen, wodurch sie sich gegenseitig vor Gefahren warnen. Wenn die Versuche erfolgreich sind, könnten auch hier Spritzungen entfallen.
Ob der Weizen dann ohne Hopfenzusatz zu Bier vergoren werden oder das Brot nach Minze schmecken soll, ist nicht bekannt.

In Schweden wurden in Gerste zwei Gene eingeführt, die zu einer besseren Stickstoffverwertung führen (sollen). Stickstoff wird ausser von Hülsenfrüchten nur aus dem Boden aufgenommen und muss diesem in Form von Kunstdünger oder Gülle zugeführt werden. Bei Überdosierung, die nicht selten vorkommt, gelangt er als Nitrat in das Grundwasser.

Den genannten Verfahren ist gemein, dass durch gentechnische Modifikationen der Einsatz chemischer Mittel (Gifte, Dünger) reduziert werden könnte. Insofern wären sie ein Beitrag zu Verbesserung der Ernährungssituation weltweit. Das wäre auch die Begründung dafür, dass das BMBF in der Antwort auf eine Anfrage der Grünen den Anteil an Forschung zu gentechnisch veränderten Pflanzen in den einschlägigen Initiativen im Bereich Welternährung derzeit ca. 15 Prozent schätzt.

So viel zu den Heilsversprechen der „grünen“ Gentechnik. Wie sieht die Praxis aus?

Seit Jahren kämpft der Hobbyimker Karl Heinz Bablok aus Kaisheim im Landkreis Donau-Ries gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Bereits im Herbst 2011 hatten er und andere Imker beim Europäischen Gerichtshof erreicht, dass Honig mit Spuren genveränderter Pflanzen ohne Lebensmittelzulassung nicht verkauft werden darf.
Jetzt wollen sie vor Gericht einen Schutzanspruch erreichen, der den Freistaat verpflichtet, ihren Honig vor einer Verunreinigung mit gentechnisch modifiziertem Pollen zu schützen. Ohne die Entscheidung des EuGH konnte sich das Bayerische Verwaltungsgericht in einem früheren Verfahren nicht dazu entschliessen, den damals beklagten Freistaat zu Schutzmaßnahmen zu verpflichten. Das damalige Urteil hatte aber unter anderem zur Folge, dass seit 2009 kein Mais der Sorte MON810 mehr angebaut werden darf.

Dennoch wurden beim Bundesamt für Verbraucherschutz insgesamt 330 ha in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt für den Anbau von MON810 angemeldet – für den Fall, dass der Anbau vor Beginn der Aussaat wieder zugelassen wird. Sachsen ist mit 11 von 21 Anmeldungen (in Dreiheide, Bad Düben, Laußig, Wiednitz und Zabeltitz) führend bei der Anbauplanung.
Dabei wird offenbar ignoriert, dass in den USA eine Gruppe von Wissenschaftlern die EPA darauf aufmerksam gemacht hat, dass die Wirksamkeit (Insektenresistenz) des Bt-Mais gegen den Maiswurzelbohrer in bedrohlichem Ausmaß sinkt („Scientists warn EPA on Monsanto corn rootworm“).

Auch der Bt-Mais (MON810 ist eine Bt-Mais-Sorte) wurde entwickelt, um den Pestizideinsatz zu senken, weil der Mais selbst ein Gift produziert. Tatsächlich konnte die Umweltbelastung durch Pestizide um ca. 30% gesenkt werden. Im Zusammenhang mit den aufgetretenen Resistenzen rät Monsanto1) nun, beim Anbau mit anderen Biotech-Pflanzen zu rotieren oder Insektizide einzusetzen. Zwar wäre das sicher im Interesse des Chemieriesen, würde aber die Resistenzbildung wahrscheinlich noch mehr verschärfen.
Es wäre für viele Farmer ein Leichtes, auf Bt-Mais zu verzichten, aber seine Verbreitung ist bereits so weit fortgeschritten, dass in einigen Gebieten gentechnikfreie Ware einfach nicht verfügbar ist.

Das Resistenzproblem wird möglicherweise durch eine unerwartete Wechselwirkung verschärft:
Chinesische Wissenschaftler von der Universität Tianjin haben bei Bakterien nachgewiesen, dass Aluminiumoxid-Nanopartikel die Verbreitung von Resistenzgenen fördern können.
Genaustausch ist bei miteinander verwandten Organismen nichts Neues; bei Bakterien führt er zu einer besonders schnellen Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen und im Speziellen durch Austausch von Resistenzgenen zur Bildung von Resistenzen bei ganzen Stämmen. Allerdings tritt das normalerweise nur bei nah verwandten Arten auf, z.B. bei Escheria coli untereinander. Als die Forscher jedoch verschiedene Nanopartikel zu den Proben gaben, führte das dazu, dass wesentlich mehr Resistenzgene aus E. coli-Bakterien in Salmonellen auftraten, als üblich. Besonders hoch war der Einfluss von Aluminiumoxid, wobei auch Titan-, Eisen- und Siliziumoxid in Nano-Größe getestet wurden. Das ist besonders bedeutsam, weil Nanoteilchen aus Aluminiumoxid sehr weit verbreitet sind. Sie kommen zum Beispiel in vielen Farben, Lacken, Putzen, Schleif- und Poliermitteln vor. Was davon letztendlich in den Boden gelangt, ist nicht vorauszusagen.
Auch kann aus den Laboruntersuchungen zur Zeit keine direkte Umweltrelevanz abgeleitet werden, denn in der natürlichen Umwelt ist mit geringeren Konzentrationen zu rechnen als in den Laborversuchen und außerdem  können die Teilchen leicht verklumpen und ihre Wirkung dadurch verlieren. Eine Entwarnung ist damit aber keinesfalls gegeben….

Was kann Mensch tun?

Es gibt viele Indizien und Beweise, dass „grüne“ Gentechnik nicht die versprochene Lösung der Ernährungsprobleme liefert.
Im Gegenteil: Auch das BMBF schätzt in seiner oben genannten Antwort ein, „dass sehr unterschiedliche Auffassungen von Bedeutung und Umfang der sozioökonomischen Dimension des Anbaus von GVO bestehen. Dies betrifft auch den Beitrag zur Sicherung der Welternährung…:“
Lobby-„Arbeit“ im Interesse der profitierenden Konzerne ist dagegen die treibende Kraft für die Gentechnikbefürworter. Die muss niemand unterstützen und wer sich gegen ihre wirtschaftliche Stärkung wehren und gleichzeitig kein unnötiges Risiko eingehen will, kann beispielsweise handeln, wie Mailin und Heiner und sein persönliches Einkaufen und Handeln entsprechend anpassen…

 

Wolfgang Borchardt; 7.4.2012

1)   Zu Monsanto und seinen Produkten siehe zum Beispiel

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Beiträge zur Umweltpolitik – Heft 16

Zukunftsgerechte Landwirtschaft in Deutschland

Deckblatt Zukunftsgerechte Landwirtschaft 94 Seiten
Autoren: Detlef Bimboes, Götz Brandt, Johanna Scheringer-Wright
1. Aufl. (01/2010, Mai 2011)
Hrsg.: Ökologische Plattform bei der Partei DIE LINKE, Bundesarbeitsgemeinschaft Agrarpolitik und ländlicher Raum beim Parteivorstand der Partei DIE LINKE; 2011

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel Inhalt Seite
Vorwort 5
1. Globale Herausforderungen für die Landwirtschaft 7
1.1. Die gesellschaftliche Entwicklung 7
1.2. Das Wachstum der Erdbevölkerung 8
1.3. Ökologische Gerechtigkeit in der Welt herstellen 10
1.4. Die Tragfähigkeit der Erde und der Agrarflächenbedarf 15
1.5. Die Gefahr der Bodendegradation 17
1.6. Die Auswirkungen des Klimawandels 18
1.7. Die Energieversorgung der Landwirtschaft 22
1.8. Die Versorgung mit Mineraldüngern 24
1.9. Die Versorgung mit Maschinen und Anlagen 28
1.10. Der Futtermittelimport und die industrielle Tierhaltung 29
1.11. Der Fischfang in den Weltmeeren 31
1.12. Der Import von Gemüse, Obst und Südfrüchten 33
1.13. Probleme künftiger Wasserversorgung für die Landwirtschaft 34
1.14. Probleme wachsender Brandgefahren für die Landwirtschaft 34
2. Landwirtschaft im Griff von kapitalistischer Agrarpolitik und Agrarmultis 36
2.1. Die Abhängigkeit von den Agrarmultis 36
2.2. Die Subventionierung der Landwirtschaft durch die EU 37
2.3. Das Hirngespinst von der Bekämpfung des Hungers durch „Grüne Revolution“ und Marktwirtschaft 41
3. Aufbruch in eine ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft. 44
3.1. Der zur Verfügung stehende Boden in Deutschland 44
3.2. Die Einrichtung der Landwirtschaft nach den Bedürfnissen einer gesunden Ernährung 46
3.3. Konventionell, integriert oder öko? 50
3.4. Welche Viehbestände sind für eine gesunde Ernährung notwendig? 53
3.5. Welche Hektarerträge sind zukünftig zu erwarten? 55
3.6. Die Flächeninanspruchnahme für eine gesunde Ernährung und das Anbauverhältnis bei weitgehend dezentraler Eigenversorgung mit Grundnahrungsmitteln 55
3.7. Die Einrichtung der Landwirtschaft nach Umweltanforderungen (Biolandwirtschaft) 57
3.8. Die Nährstoffversorgung, Humuswirtschaft und das Wiederherstellen von betrieblichen Kreisläufen. 59
3.9. Wie kann das Eiweißproblem für die Tierfütterung gelöst werden? 59
3.10. Bisherige und künftige Entwicklung der Betriebsgrößen 61
3.11. Der Umfang der notwendigen erweiterten Reproduktion in der Landwirtschaft 63
3.12. Der notwendige Zukauf von Produktionsmitteln 65
3.13. Nutzung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts 66
3.14. Konsequenzen des Umbaus der Landwirtschaft 68
4. Vorschlag für ein langfristiges politisches Leitbild der LINKEN auf dem Gebiet der Landwirtschaft 70
5. Vorschläge für politische Ziele der LINKEN auf dem Gebiet der deutschen Landwirtschaft bis 2050 und ihre Umsetzung 73
5.1. Umweltgerecht und Ressourcen sparend produzieren 73
5.1.1. Agrarpolitik 73
5.1.2. Umwelt- und Klimaschutzpolitik 75
5.1.3. Wirtschafts- und Finanzpolitik 75
5.1.4. Arbeits- und Sozialpolitik 76
5.2. Gesunde Lebensweise, gesunde Ernährung 76
5.3. Regional produzieren, verbrauchsnah versorgen 76
5.4. Umbauprozesse sozialverträglich gestalten 78
Literaturverzeichnis 79
Tabellenverzeichnis 85
Abkürzungsverzeichnis 86
Glossar 88
Autoren 94