IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme (SRCCL)

Statt weiter die energie- und rohstoffintensiven industriellen Modelle der Agrarindustrie am Leben zu erhalten, sind die Staaten aufgerufen, lokale, angepasste Lösungen zu finden. Nachhaltige Landnutzung und eine die natürlichen Ressourcen schonende Landwirtschaft sind unverzichtbar für einen effektiven Klimaschutz.

Die Agrarwende ist überlebenswichtig

Dieses Jahr wird entschieden, welche Agrarpolitik in der EU in den nächsten fünf Jahren umgesetzt wird. Wir brauchen nachhaltige Erträge, die die Ernährung sichern, aber gleichzeitig das Klima und die Umwelt schützen. Dies ist letztlich nur möglich, wenn es eine Abkehr von der Exportorientierung der Land- und Ernährungswirtschaft und dem kapitalistischen Wachstumszwang gibt.

2019 ist endlich mutige Bodenpolitik zwingend notwendig

Maximale Transparenz bei Bodeneigentum und Bodenpreisen ist überfällig, kann aber nur ein allererster Schritt sein. Union und SPD gefährden mit ihren Trippelschritten weiterhin die Existenzgrundlage der ortsansässigen Landwirtschaft und der ländlichen Regionen.

Warum wir es satt haben?

Inwieweit wir Verbraucher für Tierquälerei, Grundwasserverseuchung und multiresistente Keime in der Fleischindustrie verantwortlich? Was kostet Fleisch wirklich? Das erklärte „Die Anstalt“ im Dezember.

Wir haben es satt! 2019

Die Kritik an der Agrarpolitik geht mittlerweile weit über Umwelt- und Tierschutzverbände hinaus. Die instrielle Massentierhaltung ist nicht zukunftsfähig; die industrielle Feldwirtschaft gefährdet das Grundwasser und damit die Wasserversorgung der nächsten Generationen. Die EU fördert die Profite der Agrarindustrie auf Kosten naturnaher und umweltscchonender Landwirtschaft. So kann und darf es nicht weitergehen.

Landwirtschaft am Scheideweg

Nur eine ökologische Landwirtschaft kann zehn Milliarden Menschen ernähren Eine Streitschrift Kurzfassung Das heute dominierende System der industriellen Intensivlandwirtschaft ist nicht in der Lage, die Weltbevölkerung im 21. Jahrhundert zu ernähren. Im Gegenteil: Es stellt die Sicherheit der Ernährung zusehends in Frage, weil es massiv das Klima schädigt, die Bodenfruchtbarkeit zerstört, die Wasservorräte erschöpft und […]

Der Soforthilfe muss eine ambitionierte Reform der EU-Agrarpolitik folgen

Die am 22.8.18 beschlossenen Finanzhilfen für Landwirte mit dürrebedingten Ernteausfällen kommentiert Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):  „Die kurzfristigen Finanzhilfen für die betroffenen Agrarbetriebe sind zu begrüßen. Um den Bauern nicht nur kurzfristig zu helfen, sondern die Betriebe vor zukünftigen Schäden zu bewahren, müssen Steuermittel für den Umbau zu einer […]

Ist Bio-Landwirtschaft in Großbetrieben möglich?

Auch in Großbetrieben ist ökologische Landwirtschaft möglich und viele Beispiele in Ostdeutschland zeigen, dass es nicht nur möglich, sondern sehr erfolgreich ist. Mit Blick auf den abiotischen Umweltschutz sind ökologisch wirtschaftende Großbetriebe sicher ähnlich positiv einzustufen wie kleine.

Wir haben es satt! 2018

Demonstration am 20. Januar ab 8.30 Uhr Traktoren-Demo zur Agrarministerkonferenz 11 Uhr Der Agrarindustrie die Stirn bieten! Gemeinsam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und Gerechten Welthandel! Treffpunkt: Hauptbahnhof Berlin (Washingtonplatz). Bitte Kochtopf mitbringen und pünktlich sein! Um 11.30 Uhr geht’s los zur Internationalen Agrarministerkonfererenz. Dort schlagen wir Alarm für die […]

Steigende Nitratbelastung des Grundwassers erfordert Verschärfung des Düngerechts

Anlässlich einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zur Nitratbelastung des Grund­wassers (https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/grundwasser/nutzung-belastungen/naehr-schadstoffe) fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Verschärfung des Dün­gerechts. Bun­desweit werden bei etwa einem Drittel aller Grundwas­sermess­stellen in der Nähe landwirtschaftlicher Nutz­flächen die Nitrat-Grenzwerte überschritten. Besonders hoch ist die Belastung in Gebieten mit viel Tierhaltung. Mit Nährstoffen wie Nitrat […]

Mehr als eine Viertelmillion EU-Bürger fordern Agrarreformen

Die Umweltverbände BUND, DNR, NABU und WWF haben die Beteiligung von rund 260000 EU-Bürgern an einer von der EU-Kommission gestarteten Online-Debatte um die künftige Ausrichtung der europäischen Agrarpolitik gelobt. Innerhalb von nur vier Wochen sei es gelungen, eine breite öffentliche Diskussion um den Reformbedarf im Agrarsektor anzustoßen und viele Menschen für die Interessen von Bäuerinnen […]

Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU

zeugt weder von Verbraucher- noch von Naturschutz, gewaltigen Subventionen zum Trotz. Unter der Losung Für eine europäische Agrarwende hat der BUND eine EU-weite Bürgerbefragung zur GAP (https://aktion.bund.net/fuer-eine-europaeische-agrarwende) gestartet. Sie läuft noch bis zum 2.5.2017. Diese bietet allen Europäer*innen die Chance, die Reform des EU-Programms nach 2020 zu beeinflussen. Deshalb: Beteiligen Sie sich und nutzen Sie […]

FÜR gutes Essen und FÜR gute Landwirtschaft!

… findet vom 2.-5. Oktober 2014 zum ersten Mal das „Stadt Land Food” Festival in Berlin-Kreuzberg, Markthalle neun statt. Am Ernte-Dank-Wochenende werden bäuerliche Landwirtschaft und das Lebensmittelhandwerk werden als positive Alternative zur industriellen Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie präsentiert.

„Mir hams satt – Agrarindustrie und Flächenfraß stoppen!“

Das Umweltinstitut München organisiert gemeinsam mit einem großen Trägerkreis aus Umwelt-, Vebraucherschutz- und kritischen Bauernverbänden sowie verkehrspolitischen Initiativen die Demo in München. Mir hams satt – Wir fordern eine Wende in Bayern: Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft, Bienen- und Verbraucherschutz, einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Natur. Mit der Demo wollen wir unsere gemeinsamen Forderungen in Richtung […]

Kampagne für eine Ökologisierung der EU-Agrarpolitik

Helft uns, 100 000 Unterschriften zusammen zu bekommen !!! Liebe MitstreiterInnen, die Landnutzung – und das ist in Europa zum grössten Teil die Land-und Forstwirtschaft – ist die Hauptursache für den Artenschwund. Eine Ökologisierung der Landwirtschaft und eine neue gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist dringend erforderlich. Morgen und übermorgen [1] stimmt die EU über die gemeinsame […]

Bio-Bluff

Mit freundlicher Genehmigung der Kleine(n) Zeitung GmbH & Co KG; 8010 Graz, Schönaugasse 64 geben wir hier eine Rezension wieder: Die Geschichte von den gestressten Bio-Hühnern Eines scheint klar: Es wird wieder für Aufregung sorgen, das neue Buch von Clemens G. Arvay. Wie schon in „Der große Bio-Schmäh“, scheut der Grazer Agrarbiologe auch in „Friss […]

Es geht um eine faire und nachhaltige Landwirtschaftspolitik

… und deshalb bin ich dabei“, kommentiert die agrarpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE Dr. Kirsten Tackmann ihre Teilnahme an der Demonstration „Wir haben es satt“ am 19. Januar in Berlin. Tackmann weiter:  „Gutes Essen geht nur mit guter Landwirtschaft. Das heißt faire Preise, gute Arbeit und Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Die exportorientierte Agrarpolitik der […]

Wir haben Agrarindustrie immer noch satt

Wir veröffentlichen hier eine E-Mail von Iris Kiefer Büroleitung Wir haben es satt! Demo-Orga-Büro Marienstrasse 19-20 D-10117 Berlin Tel. 030 / 28482438 info@wir-haben-es-satt.de www.wir-haben-es-satt.de Liebe Interessierte an einer Agrarwende, liebe MitstreiterInnen für eine bäuerliche, faire und gesunde Landwirtschaft, aller guten Dinge sind drei! Nach dem überwältigenden Erfolg der letzten beiden Jahre wird es nächsten Januar […]

Die Zukunft pflanzen

arte hat an seinem Themenabend Bio für neun Milliarden am 16.10.2012 in einem Dokumentarfilm von Marie-Monique Robin gezeigt, dass Hunger in der Welt (auch) ohne industrielle Nahrungsmittelproduktion überwunden werden kann. In der Ankündigung heißt es: Ein Sechstel der Weltbevölkerung leidet gegenwärtig Hunger. Aber das ist kein unabwendbares Schicksal. Anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, […]

Grüne in Brandenburg auf sandigem Boden

Rezension von Roland Schnell Sammelband der Landtagsfrak­tion zur Agrarpolitik in Brandenburg Die »roten Barone« scheinen für Bündnis 90/Die Grünen in Branden­burg eine grö­ßere Gefahr darzustel­len als Monsanto und der restliche agroin­dustrielle Komplex. Rund ein Drittel der 200 Seiten des Buches mit dem Titel „Umbrüche auf märkischem Sand“ beschäf­tigt sich mit den Unge­rech­tig­keiten bei der Bodenreform […]