Meilenstein hin zu wettbewerbsfähiger solarer Wasserspaltung

24,3 Prozent des von monolithischen, auf Silizium gewachsenen III-V-Dreifachzellen aufgenommenen Sonnenlichts werden in elektrische oder chemische Energie umgewandelt – ein Meilenstein bei der Entwicklung neuer Solarzellen, die künftig konventionelle Silizium-Solarzellen ablösen könnten.
Meilenstein hin zu wettbewerbsfähiger solarer Wasserspaltung

Globaler Aktionstag für Hasankeyf und Sûr/Amed

Aufruf Zum 28.April 2018 rufen wir zu einem globalen Aktionstag zu Hasankeyf und Sur auf. Bisher haben sich viele Interessierte aus mehreren Ländern gemeldet und wir hoffen, dass diese Zahl wächst. (Download des Aufrufes: https://www.oekologische-plattform.de/wp-content/uploads/2018/04/Aufruf_Aktionstag_HasankeyfSur_28April2018.pdf) Angesichts des Angriffskrieges des türkischen Staates gegen Afrîn/Rojava wurde von vielen die Frage gestellt, ob dieser Aktionstag durchgeführt wird. Die…
Globaler Aktionstag für Hasankeyf und Sûr/Amed

Jeder Tropfen zählt

… Stadt für Stadt, Kommune für Kommune… Maude Barlow, Trägerin des alternativen Nobelpreises stellt ihr Projekt „Blue Community“ vor. Kann diese internationale Wasserinitiative auch für Berlin sinnvoll sein? 29. März 2017, 18-20 Uhr in Saal 376 des Berliner Abgeordnetenhauses Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin Bereits 1995 prophezeite der Vizepräsident der Weltbank, Ismail Seralgeldin, dass die Kriege…
Jeder Tropfen zählt

Leben mit der Bedrohung

Vom 26. bis 28. Februar 2016 fan in der Urania, Berlin der Internationale IPPNW-Kongreß statt. Das Thema war „5 Jahre Leben mit Fukushima – 30 Jahre Leben mit Tschernobyl (klick zur IPPNW_Seite)„. Dr. Alex Rosen, Kinderarzt und seit April 2013 stellvertretender Vorsitzender der IPPN eröffnete den Kongress mit der Rede „Leben mit der Bedrohung“ (klick…
Leben mit der Bedrohung

Papst Franziskus und die Frankfurter Allgemeine

eine Analyse

Erstmalig steht der Umgang mit unserem „gemeinsamen Haus“, der Erde, im Zentrum einer päpstlichen Enzyklika. Auch die FAZ/F.A.S. („Die Elite in Politik, Wirtschaft und Kultur liest F.A.Z.“) konnte sie nicht ignorieren. Dem Grundgedanken zuzustimmen war dem Sprachrohr des Finanzkapitals jedoch noch weniger möglich. Die Leserschaft der FAZ/F.A.S. („Elite in Politik, Wirtschaft und Kultur„)  umfasst gemäß ihrer Selbstdarstellung einen besonders hohen Anteil „Experten in Politik oder Wirtschaft oder Steuerrecht“. Ihr wäre die Befürwortung der Enzyklika auch schwer zuzumuten, denn das widerspräche dem neoliberalen Mantra, das der Papst kritisiert.

Wie hat die FAZ/F.A.S. also über „Lautato si“ berichtet? Sie verteilte ihre Berichterstattung auf Einzelbeiträge verschiedener Autoren über mehrere Tage in unterschiedlichen Rubriken (Ausland/Europa, Wirtschaft, Wirtschaftspolitik, Feuilleton/Medien). Der Effekt: Die Leser bekommen das Gefühl umfassender Information und verlieren das Interesse, die Enzyklika eventuell selbst zu lesen und sich ein eigenes Bild zu machen. Sie könnten womöglich nachdenklich werden. Im Verlauf der Berichterstattung wird die Enzyklika immer mehr auf Ökonomie reduziert und zum Teil werden bereits im Anreißer Zweifel an der Enzyklika gestreut. Nach Tagen sortiert liest sich das so:

erster Tag

Über den „Warnschrei für die Schöpfung“ gibt Jörg Bremer, politischer Korrespondent für Italien und den Vatikan, einen klaren, sachlichen Überblick. Unklar bleibt allerdings,was das in den Bericht eingebettete Video „Papst empfängt Putin zu Privataudienz“ auf dieser Seite soll – war Bremers Beitrag zu positiv? Wurde Franziskus deshalb in Zusammenhang mit dem „Buhmann Putin“ gebracht? (wer es nicht glaubt: hier klicken)

Dem Wirtschaftsjournalist Jan Grossarth obliegt es, die Auseinandersetzung zu führen. Er schreibt mehrere Beiträge, zunächst – offenbar basierend auf der italienischen geleakten Fassung – noch vor der Vorstellung der autorisieren Ausgabe in seinem Artikel „Ökologie-Enzyklika“ unter anderem:

… Wenn Unternehmen von Nachhaltigkeit sprächen, gehe es ihnen oft bloß um „Marketing und Image“, meint Franziskus. Er beklagt ein vermeintliches eindimensionales technisches Paradigma und führt aus, der „moderne Anthropozentrismus“ – die Vorstellung vom Menschen als Dreh- und Angelpunkt der Welt – habe paradoxerweise einen technischen Zugang zur Welt gebracht, so dass der Mensch sich nicht mehr als Teil der Natur wahrnehme. Dem setzt der Papst eine holistische Sicht entgegen.…“ (Hervorhebung von mir)

Grossarths Kritik drückt sich hier lediglich darin aus, dass er mit der Bezeichnung „vermeintlich“ Zweifel sät. Doch Franziskus beschreibt nicht nur das Mensch-Natur-Verhältnis, seine „holistische Sicht“ drückt sich darin aus, dass er eine Bestandsaufnahme der Umwelt- und der sozialen Probleme vornimmt und aus Mitgefühl und Verantwortung für die Armen (Menschen und Länder) und zukünftige Generationen argumentiert. Grossarth hat das offensichtlich gelesen, denn er schreibt weiter:
Papst Franziskus und die Frankfurter Allgemeine

Öko-Papst Franziskus – eine Fehlinterpretation

Die Zeitungen sind voll von Berichten über die „Umweltenzyklika“ „Laudato si“, die Papst Franziskus heute vorgestellt hat. Das ist nicht verwunderlich. Enzykliken sind die wichtigsten Schreiben eines Papstes, laut Wikipedia: „bis heute eine wichtige Verlautbarungsform des kirchlichen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche.“ Dass Prof. Schellnhuber, Direktor des Potsdamer Institus für Klimafolgenforschung zum Mitglied der päpstlichen Akademie…
Öko-Papst Franziskus – eine Fehlinterpretation

Vier Jahre Fokushima-Gau

Der Super-GAU in Fukushima jährt sich zum vierten Mal. Und noch immer kommt es jeden Tag zur radioaktiven Verseuchung des Meeres und der Luft. Die Zahl der Krebs-Erkrankungen in der Region steigt stetig und viele Menschen leiden unter dem Verlust ihrer Heimat, die auf Generationen hinaus unbewohnbar geworden ist. Um der Opfer der Katastrophe zu…
Vier Jahre Fokushima-Gau

3 Jahre alt und trotzdem aktuell

Anläßlich der Fukushima-Katastrophe am 11. März 2011 bringen wir hier die Zusammenfassung einer UBA-Studie vom Mai 2011 „Hintergrundpapier zur Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland„, in der gezeigt wird, dass ein schneller Atomausstieg in Deutschland möglich ist. Zwar hat sich auf diesem Weg nicht allzu viel getan, aber die Voraussetzungen dafür sind besser geworden. „Das Umweltbundesamt…
3 Jahre alt und trotzdem aktuell

Wetterbeeinflussung ist kein Geoengeneering

Die Onlinezeitung Schattenblick stellt in einem detaillierten Artikel klar, dass das chinesische Programm zur Wetterbeeeinflussung kein Geoengeneering darstellt: „Chinas Pläne zur Wettermodifikation sind kein Geoengineering“. Wir bitten, die falsche Überschrift in unserem Beitrag zu entschuldigen.