In Worten Klimaschutz – in Taten das Gegenteil

Bohrgerüst

In der Politik wird von Klimaschutz geredet, in der Realität geschieht das Gegenteil. Die Erneuerbaren werden gedeckelt und gebremst wie eh und je. Prof. Volker Quaschnings Verzeichnis der „Hemmnisse und Hürden“, die den PV-Ausbau im Land Berlin klein halten, umfasste im August 2019 54 Punkte und wächst weiter.
In Worten Klimaschutz – in Taten das Gegenteil

EEG-Umlage-Befreiungen 2017

Durch die Besondere Ausgleichsreglung in 2017 begünstigte Abnahmestellen. Herausgegeben vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Eschborn (Stand: 2.6.2017) Abnahmestelle PLZ ORT BUNDESLAND BRANCHE A & L Tierfrischmehl Produktions – GmbH 49356 Diepholz Niedersachsen Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel) A. Moksel GmbH 86807 Buchloe Bayern Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel) A. Schäfer Hehrmühle GmbH & Co.…
EEG-Umlage-Befreiungen 2017

Oskar Lafontaine – Polemik eines Außenseiters gegen die Windenergie

Wie steht die Linkspartei zur Nutzung der Windenergie? So lautet ein Beitrag des SFV-Geschäftsführers Wolf von Fabeck auf der Intersetseite des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. (http://www.sfv.de/artikel/oskar_lafontaine_-_polemik_gegen_die_windenergie.htm). Herr von Fabeck schreibt: Mit einem polemischen Youtube-Beitrag gegen die Windenergie hat Oskar Lafontaine im Saarländischen Wahlkampf 2017 nach den Stimmen von Windenergie-Gegnern gefischt. Geholfen hat es Lafontaine nicht sonderlich…
Oskar Lafontaine – Polemik eines Außenseiters gegen die Windenergie

Don Quijote im Saarland?

Seht euch mal den kleinen Text am unteren rechten Rand des Plakates mit Ramelow an: „Windräder? Schluss mit der Zerstörung unserer Natur!“ Das verschickt das Linke Saar Büro an alle! Ich meine, wenn man mal gegen einzelne Räder ist, wär‘ das ja noch was andres… ABER HIER STEHEN JA KAUM WELCHE IM VERGLEICH ZUM NORDEN,…
Don Quijote im Saarland?

EEG-Umlage-Befreiungen 2016

Durch die Besondere Ausgleichsreglung in 2016 begünstigte Abnahmestellen. Herausgegeben vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Eschborn (Stand 24.5.2016) Abnahmestelle PLZ ORT BUNDESLAND BRANCHE A & L Tierfrischmehl Produktions – GmbH 49356 Diepholz Niedersachsen Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel) A. Moksel GmbH 86807 Buchloe Bayern Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel) A. Schäfer Hehrmühle GmbH & Co.…
EEG-Umlage-Befreiungen 2016

Ausbau der Windkraft ist keine Gefahr für den Bestand von Vogelarten

schreibt Hans-Josef Fell auf seiner Internetseite (https://hans-josef-fell.de/) Im kürzlich vorgelegten Abschlussbericht des von der Bundesregierung im 6. Energieforschungsprogramm geförderten Forschungsprojekts PROGRESS, der bisher umfassendsten Untersuchung über Kollisionsrisiken von Vögeln mit Windkraftanlagen, kann keine Bestandsgefährdung von Vogelarten nachgewiesen werden. Im Endbericht geben die Autoren „Entwarnung für den größten Teil der im Untersuchungsraum vorkommenden Vogelarten, für die…
Ausbau der Windkraft ist keine Gefahr für den Bestand von Vogelarten

Gegenwind für Windkraft – was tun?

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für eine vollständig regenerative Energieerzeugung, hiermit möchten wir Sie / Dich herzlich zum Fachgespräch der Bundestagsfraktion DIE LINKE „Gegenwind für Windkraft – was tun?“ einladen.Wir freuen uns auf spannenden Vorträge und Diskussionen über Wege, die gesellschaftliche Akzeptanz des Ausbaus der Windenergie zu steigern. Mit dabei sind…
Gegenwind für Windkraft – was tun?

Windenergie im Wald

Im Rahmen unserer Diskussion zur Windenergie veröffentlichen wir hier den

Brief des SFV an Franz Alt zur Windenergie im Wald

Lieber Herr Alt,

im Juli haben Sie wohlwollend eine Emnid-Umfrage zitiert, wonach 79% der Befragten die Errichtung von Windkraftanlagen in Waldgebieten ablehnen. Die Umfrage war von der „Deutschen Wildtier Stiftung“ bzw. deren „Alleinvorstand“, Prof. Fritz Vahrenholt, in Auftrag gegeben worden.

Wir wundern uns, dass Sie diese Meldung unkommentiert verbreiten, und dabei weder auf die krassen methodischen Mängel der Emnid-Umfrage, noch auf das jahrzehntelange konsequente Wirken des Herrn Vahrenholt zugunsten fossiler und nuklearer Energieversorgung und gegen die Erneuerbaren Energien hinweisen. Beide Punkte seien hier kurz erläutert und durch grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis von Naturschutz und Windenergie ergänzt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Argumente ebenfalls auf der „Sonnenseite“ veröffentlichen würden.

1. Zur Emnid-Umfrage

Emnid hat im Juli 2015 etwa eintausend Bundesbürger nach ihrer Zustimmung zu den folgenden beiden Aussagen gefragt: „Für den Ausbau der Windenergie sollten generell keine Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.“ bzw. „Ich finde es im Allgemeinen vertretbar, wenn für den Bau zusätzlicher Windkraftanlagen auch Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.“ Der zweiten Aussage stimmten 11 % der Befragten zu, der ersten die besagten 79 %.

Die Formulierung von Fragen bei demoskopischen Erhebungen ist immer eine delikate Sache. Aber im Bereich der empirischen Sozialforschung begegnen einem nur sehr selten Fragestellungen, die in so dreister Weise suggestiv sind. Wir wundern uns, dass ein seriöses demoskopisches Institut wie Emnid seine wissenschaftliche Reputation so bereitwillig aufs Spiel setzt.

Damit nicht genug: Die so gewonnenen, wenig überraschenden Ergebnisse werden im nächsten Schritt übel verdreht. Denn den Bau von Windkraftanlagen im Wald mit dem „Verschwinden“ bzw. „Zerschnittenwerden“ des Waldes gleichzusetzen, ist inhaltlich Unsinn. Selbstverständlich lehnte es eine überwältigende Mehrheit der Befragten ab, dass für den Bau von Windanlagen Wald verschwinden muss oder zerschnitten wird. Wir beim Solarenergie-Förderverein Deutschland z.B. lehnen das ebenfalls ab. Aber wir setzen uns dafür ein, dass die Windenergie auch über den Wipfeln von Wäldern in naturverträglicher Weise genutzt wird. Die Schlagzeile, „79 Prozent der Befragten lehnen Windkraft im Wald ab“ ist somit frei erfunden, denn eine Aussage wie: „Ich lehne die Nutzung der Windkraft im Walde ab“, war den Befragten überhaupt nicht vorgelegt worden. Dennoch veröffentlicht nicht nur die „Deutsche Wildtier Stiftung“, sondern auch Ihre „Sonnenseite“ genau diese frei erfundene Schlagzeile.
Windenergie im Wald