Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel komplett streichen!

… fordert DIE LINKE Gütersloh

Kurz vor Beginn der „Grünen Woche“ in Berlin wird über die Mehrwertsteuer für Lebensmittel diskutiert und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will ein sogenanntes „Tierwohl“-Kennzeichen für Fleisch einführen. DIE LINKE dagegen befürwortet eine grundlegende Agrarwende! Ökologischer Anbau, das Ende der Massentierhaltung, faire Löhne für alle Beschäftigten der Branche und ausreichende Einkommen für die bäuerliche Landwirtschaft haben aber zu recht ihren Preis. Nahrungsmittel werden also teurer. Eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel kann dies zum Teil ausgleichen. Dennoch müssen Löhne, Mindestlohn, Mindestrente, Kindergeld und andere Einkommen nach oben korrigiert werden. Dazu Uschi Kappeler, Sprecherin des Kreisverbandes und Landtagskandidatin der LINKEN:
„Wir fordern, dass die Tierqual durch die Massentierhaltung einer artgerechten Tierhaltung weicht. Das Ausbeuten von Lebewesen und die Geschäftsidee, Fleisch als Massenware zu `produzieren`, ist nicht hinnehmbar. Alle FleischkonsumentInnen sollten sich darüber im Klaren sein, dass für ihren „Genuss“ ein Tier sein Leben lässt. Ethik und Ernährungskunde müssen Pflichtfächer an Schulen werden. Auch ist die Klimabelastung und die Umweltzerstörung durch die Fleisch- und Agrarindustrie nicht mehr zu verantworten. Konsequenzen der derzeitigen Agrarpolitik, wie die weltweite Umweltzerstörung durch Futtermittelanbau, Vergiftung durch `Pflanzenschutz`, Vergüllung großer Landstriche, Artensterben, Wasserbelastung und der Einsatz von großen Mengen an Antibiotika, schädigen letztendlich alles Leben, auch das von jedem Menschen.“

„Für die bisherige Agrarpolitik zahlen Menschen und Umwelt schon jetzt einen hohen Preis. Ein „Weiter so“ hätte katastrophale Folgen. Neben dem ökologischen Anbau fordert die LINKE die Stärkung der regionalen Vermarktung. Es müssen also nicht nur ganze Industriezweige anders strukturiert werden, sondern auch das Transportgewerbe und die lokale Infrastruktur. In der Summe ergibt das eine gewaltige soziale und ökologische Herausforderung. Der Kreis Gütersloh ist besonders gefordert. Denn was die Ausbeutung der Arbeiterinnen und Arbeiter und die Missachtung der Tierrechte betrifft, spielen Unternehmen aus unserem Kreis in der ersten Liga,“
ergänzt Michael Pusch, Sprecher des Kreisverbandes.

DIE LINKE unterstützt die „Wir haben es satt“ Demo am 21. Januar in Berlin. Es geht um gesundes Essen, bäuerlich-ökologische Landwirtschaft, Tierrechte, fairen Handel und Demokratie statt Konzernmacht. Busse fahren ab Werther und Bielefeld. Anmeldung bei jens.korff@bund.net, Tel. 0521-30436987. Mehr Infos hier: http://www.wir-haben-es-satt.de

Uschi Kappeler, Sprecherin, Michael Pusch, Sprecher
DIE LINKE. KREISVERBAND GÜTERSLOH
http://www.dielinke-guetersloh.de
info@die-linke-guetersloh.de
05423-4740952

 

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Arbeitsplan der Ökologischen Plattform – 2017

  1. Die Mitstreiter_innen der Plattform werden sich entsprechend ihren Möglichkeiten für gute Ergebnisse für die Partei DIE LINKE bei den Bundestagswahlen im Herbst 2017 einsetzen. Dazu werden sie u.a. die vorliegenden Materialien der Plattform (Broschüren, Tarantel-Ausgaben, Faltblätter) nutzen. Entsprechend des Aufrufes der Vorsitzenden der LINKEN im Brief an die Mitglieder vom September 2016 werden sie dem Vorstand auch Hinweise und Vorschläge aus ihrem Umfeld für ein Wahlprogramm der Partei zukommen lassen.
  2. Der Sprecher_innenrat wird wie auch in der Vergangenheit die Mitarbeit der Plattform an der Erstellung des Textes des Wahlprogramms sichern.
  3. Die Ökologische Plattform richtet eine Mailingliste zum Thema „Die LINKE und Ökologie“ ein, um weitere Anregungen für linke Umweltpolitik zu diskutieren und aufzunehmen.
  4. Die Mitglieder der Ökologischen Plattform werden ihre Aktivitäten in umweltpolitischen Verbänden und Vereinen verstärken und dazu beitragen, die umweltpolitischen Positionen in DER LINKEN weiter auszubauen.
  5. Das Bundestreffen der Ökologischen Plattform wird am 24. und 25.6.2017 in Erfurt, Jugendherberge „Hochheimer Straße“ durchgeführt.
  6. Sitzungen des Koordinierungsrates finden am 11.2.; 23.6.; 2.9.; und 25.11.2017 statt.
  7. Die Ökologische Plattform wird dafür sorgen, dass die ökologische Thematik auch in der Arbeit des Parteitages 2017 und in seinen Beschlüssen in gebührendem Maße Beachtung findet.
  8. Die Herausgabe der Tarantel erfolgt wie üblich zum Ende eines Quartals. Redaktionsschluss ist jeweils sechs Wochen vorher.
  9. In der Reihe „Beiträge zur Umweltpolitik“ werden erneut zwei Broschüren herausgegeben: Ihr Erscheinen wird rechtzeitig auf der Internetseite der Plattform bekannt gemacht.
  10. Die Plattform wird zu verschiedenen Gelegenheiten entsprechend ihren Möglichkeiten mit Infoständen auftreten, so z.B. in Berlin bei der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration und in Essen bei der Konferenz „GENUG für ALLE“ im Januar, auf dem Parteitag und dem Fest DER LINKEN sowie beim Umwelt-Festival in Berlin am 4.6.2017.
  11. Die Plattform wird auch 2017 weitere Anstrengungen zur Verstärkung der Mitgliederbasis und der Arbeit der Umweltgruppen in den Bundesländern unternehmen. Unsere Mitstreiter_innen in den Bundesländern sind aufgerufen, bei der Mitgliederwerbung für die Plattform zu helfen.

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Mahnfahrt Fukushima-nie-vergessen

Liebe Anti- Atom- Engagierte, liebe Freunde und Bekannte.

Wir, die Inititative Fukushima-nie-vergessen e.V. (klick) aus Freiburg im Breisgau sind im Dreiländereck Frankreich / Schweiz / Deutschland speziell mit den maroden Atommeilern in Beznau (CH) und Fessenheim (Frankreichs ältestem Atommeiler) konfrontiert.

Am 24.4.16 werden Inititativ-Gruppen hier am Oberrhein mit Aktionen auf den Rheinbrücken Deutschland-Frankreich (klick) an die Reaktorunfälle in Tschernobyl und Fukushima erinnern und die sofortige Schließung von Fessenheim und aller AKW’s fordern.

Im letzten Jahr waren wir bereits mit dem Motorboot unterwegs (klick). Dabei ging es darum, die Bürger rheinabwärts über eine „mögliche radioaktive Welle“ und Verseuchung des Rheins nach einem „SUPERGAU“ im AKW in Fessenheim zu informieren mit dem Ziel: das AKW Fessenheim sofort abzuschalten.

Unsere Petition mit hunderten von Protestbriefen der BürgerInnen an den französischen Staatspräsidenten Holland sollte dieser Forderung Nachdruck verleihen, da Holland die Abschaltung des AKW in Fessenheim während seiner Amtszeit zugesagt hatte. (Bilder dazu auf unserer Internetseite – klick).

Die positiven Erfahrungen 2014 mit dem Boot und den Aktionen in den Städten haben uns dazu ermutigt, in diesem Jahr mit dem Motorboot nach Berlin zu fahren.

Start

ist am 24.4.2016 mit der Fahrt von Fesenheim zur Brücke Breisach (klick zur Karte). Wir rechnen mit 4 Wochen Fahrzeit.
UND WIR KOMMEN auch bei Ihnen/Euch VORBEI. (siehe: Fluss-Karte und Zeitplan – klick)

Wir laden euch ein,

  1. uns eure Sorgen und Forderungen auf die Reise nach Berlin mitzugeben,
  2. eure Ideen einzubringen und
  3. euch mit eigenen Aktionen zu beteiligen.

Wir würden uns freuen, wenn unterwegs Kontakte und Aktionen entstehen würden, d.h. – gerne könnt ihr unsere Boots-Aktion in eurer Stadt zum Anlass für lokale Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen nehmen und die optische Wirkung unserer Bootsaktion einbauen – einzelne Personen können einen oder mehrere Tage auf unserem Boot mitfahren. Unser Boot hat 6 Schlafplätze und Raum für bis zu vier „Tages-MitfahrerInnen.

Die Bootsfahrt trägt sich selbst und wird finanziert durch die MitfahrerInnen (20-25€/Tag, zuzüglich Selbstverpflegung) sowie durch Spenden.

Die Mitfahrt soll möglichst nicht an den Kosten scheitern. Aktionen vor Ort müssen von den Initiativen selbst getragen werden.

Wir hatten überlegt, auf der Strecke nach Berlin einige inhaltliche Schwerpunkte zu setzen (siehe: Termin- und Aktionsplan – klick).
Dies könnten wir aber nur mit lokalen Gruppen gemeinsam realisieren.

Vielleicht gibt es ja auch andere Ideen. Eine Petition mit dem Boot mitzunehmen, geht immer! Wir freuen uns, von euch zu hören, und hoffen, dass unsere Aktion bei Euch auf Resonanz stößt.

Um eine weitere Planung zu ermöglichen, bitten wir euch, uns eine Rückmeldung zu geben,

  1. was ihr von unserer Aktion haltet,
  2. ob ihr die Aktion nutzen und euch beteiligen wollt.

Auch wenn ihr noch nicht genau wisst, wie Eure Pläne/Beteiligung aussehen kann, sind wir für eine Rückmeldung (klick zum Formular) dankbar.
Euch allen erstmal alles Gute für eure eigenen Aktionen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael, Wolfgang, Uwe, Ria und Jörg
Fukushima-nie-vergessen Planungsgruppe Mahnfahrt Berlin

Spendenkonto:
IBAN DE06 6809 0000 0037 8888 00
BIC: GENODE61FR1
Fukushima-nie-vergessen e.V.
Verwendungszweck: „Mahnfahrt Berlin“

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Aktionstag gegen TTIP und CETA

am 21. Mai 2015

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Internationaler Aktionstag gegen die Freihandelsabkommen

Aufruf zum globalen Aktionstag gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA
am 18. April 2015 

Attac Deutschland ruft gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in der ganzen Welt zum globalen Aktionstag am 18. April 2015 auf,

um die Freihandels- und Investitions­schutz­ab­kommen der Konzerne zu stoppen und eine Wirtschaftspolitik zu fordern, die den Menschen dient und die Umwelt schützt.

hier weiter lesen

in Nürnberg

11:00 Uhr: Versammlung am Jakobsplatz in Nürnberg und Start des Demonstrationszugs zum Heimatministerium am Lorenzer Platz
vom Jakobsplatz über die Karolinenstraße zum Lorenzer Platz
12:00 Uhr:  Kundgebung vor dem Heimatministerium am Lorenzer Platz

Nähere Informationen können dem Flyer entnommen werden.

in Leipzig

Wir lassen uns das nicht gefallen – TTIP und Co. müssen verhindert werden!
Am 18. April findet der weltweite Aktionstag gegen Freihandel statt – auch bei uns in Leipzig. Menschen in Europa und Amerika werden auf die Straße gehen, um gegen diese Freihandelsabkommen lautstark zu protestieren.

„Die Vorteile von TTIP überwiegen“: Es ist erstaunlich, wie dieses Mantra von BefürworterInnen, wie Bundeskanzlerin Merkel stetig wiederholt wird. Ja Frau Merkel, aber wer profitiert denn wirklich vom Freihandel? Die von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Studien, denen zufolge die geplanten Freihandelsabkommen neue Arbeitsplätze, höhere Löhne und wirtschaftliches Wachstum bringen, sind längst als unrealistisch und interessengeleitet entlarvt worden. Selbst der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) lehnt TTIP in der geplanten Form ab und weist darauf hin, wer die wirklichen Gewinner des Freihandels sind: die Großunternehmen. Sie profitieren auf Kosten der Allgemeinheit und auf Kosten der demokratischen Gestaltungsmöglichkeiten. Dringend notwendige soziale und ökologische Verbesserungen unseres Wirtschaftens werden so verhindert.

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Vier Jahre Fokushima-Gau

ausgestrahlt

Der Super-GAU in Fukushima jährt sich zum vierten Mal. Und noch immer kommt es jeden Tag zur radioaktiven Verseuchung des Meeres und der Luft. Die Zahl der Krebs-Erkrankungen in der Region steigt stetig und viele Menschen leiden unter dem Verlust ihrer Heimat, die auf Generationen hinaus unbewohnbar geworden ist.

Um der Opfer der Katastrophe zu gedenken, findet am Samstag, den 7. März eine Demo in Berlin statt. An diesem Tag soll zugleich daran erinnert werden, dass auch in unserem Land täglich neun AKW am Netz sind und jederzeit eine Katastrophe ähnlichen Ausmaßes auch bei uns möglich ist!

Die InitiatorInnen der Mahnwache – der Trägerkreis um Sayonara Nukes, AntiAtom Berlin und Naturfreunde Berlin – haben sich in diesem Jahr etwas Besonderes ausgedacht: Zur japanischen Folkloremusik aus Fukushima  „Kansho Odori“ soll ein gemeinsamer, einfacher Tanz aufgeführt werden.

Treffpunkt ist am Brandenburger Tor um 13 Uhr.

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Ökologische Plattform bei der Luxemburg-Liebkrecht-Demonstration 2015

Unser Stand bei der Luxemburg-Liebkrecht-Demonstration 2015 am 11. Januar ist gleich der erste rechts (Bahnseite).

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Noch zwei Tage bis zur weltweiten Klima-Demo

Kommt alle mit zur weltweiten Klimaschutz-Demo am 21.9.2014 unter dem Motto Mal schnell die Welt retten!

Drei Demonstrationszüge treffen sich zur Abschlussdemo am Brandenburger Tor zum Klima-Fest:

Am Brandenburger Tor gibt es nicht nur interessante Reden, auch viel Musik, Ausstellungen, Informationen und Diskussionen.

Weitere Informationen hier

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Demo in Saal

Aufruf zur Demo nach Saal am 24. Mai 2014 um 15:00 Uhr

Die Bürgerinitiative Lebensraum Vorpommern, das Anti-Atom-Bündnis Nordost die Vereinigung der Initiativen gegen unkontrollierte Erdgassuche und Hydraulic „Fracking“ Fracturing in Deutschland rufen auf zur Anti-Fracking-Demo.

weitere Informationen bei den Organisatoren

Kommt zahlreich!

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Gabriel fühlt sich missverstanden

Campact schreibt:

Weit über 130.000 Menschen haben in den ersten Tagen unseren Appell „Energiewende nicht absägen“ unterzeichnet… Ein kraftvolles Signal, das seine Wirkung bei Energieminister Gabriel nicht verfehlt. Er hat uns ausführlich auf Facebook geantwortet. Wir gingen „nicht sauber mit Fakten um“. Dass er die Energiewende absägen wolle, sei „schlicht absurd“. Und wir sollten „nicht auf Verunglimpfungen setzen“.

Wir haben zurückgeschrieben. Und stehen dazu: Gabriels Pläne sind ein Schlag gegen die Energiewende. Was halten Sie von unserer Antwort?

Lesen Sie Gabriels Schreiben und unsere Antwort – und verbreiten Sie unseren Blogbeitrag…

Beinahe hätten wir gestern früh auch das Vergnügen zu einer direkten Diskussion mit Gabriel gehabt. Wir protestierten zusammen mit dem BUND vor der Tür seines Ministeriums, schließlich hatte er alle Energieminister der Länder zu sich geladen. Erst sagte er zu, vorbeizukommen, dann reichte angeblich die Zeit nicht mehr für uns…

Okay, diesmal nicht. Aber wir kommen wieder, mit sicher noch weit mehr Unterschriften dabei –  und dann wird er um eine direkte Diskussion mit uns nicht herum kommen. Auch gestern schon füllten Bilder von unserer Aktion die Nachrichtensendungen.

Vor allem aber wurde nach dem Gespräch zwischen Gabriel und den Landesministern deutlich: Da ist noch ordentlich Spiel im Ringen um die Energiewende. Der Widerstand, der Gabriel sowohl aus der Zivilgesellschaft als auch von den Ministerpräsident/innen der Bundesländer derzeit entgegenbläst, verfehlt seine Wirkung nicht. Gerade der Ausbaudeckel bei Wind an Land scheint alles andere als beschlossen zu sein. Sprich: Protest lohnt sich!

Wir werden die nächsten Wochen nutzen, um die Ministerpräsident/innen der Länder weiter unter Druck zu setzen. Sie müssen Gabriel weit höhere Ausbauziele für die Erneuerbaren, einen Verzicht auf Ausbaudeckel für Wind- und Solarenergie und ein entschiedenes Vorgehen gegen Kohlekraft abringen. Den entscheidenden Landesfürsten wollen wir daher jeweils im Rahmen von öffentlichen Aktionen unseren Appell überreichen und mit ihnen das Gespräch suchen.

Für den 22. März rufen wir daher zusammen mit unseren Bündnispartnern zu Demonstrationen in den Landeshauptstädten auf – in Düsseldorf, Hannover, Kiel, Mainz/Wiesbaden, München, Potsdam und womöglich auch Stuttgart.

Wir setzen darauf, dass Sie uns weiter unterstützen und am 22. März mit dabei sind.

Mit herzlichen Grüßen

Christoph Bautz und Oliver Moldenhauer
31.1.2014

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Campact-Demonstrationen „Energiewende nicht absägen“

in den Landeshauptstädten

Orte:

Düsseldorf, Hannover, Kiel, Mainz/Wiesbaden, München, Potsdam und womöglich auch Stuttgart

Termin:

22.3.2014

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„Wir haben es satt!“

Demonstration

Start: 18. Januar 2014, 11 Uhr

Ort: Potsdamer Platz, Berlin 

Wir haben Agrarindustrie satt!

Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!

+++ Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit +++ Höfesterben in Deutschland: jedes Jahr schließen 10.000 Betriebe +++ Deutschland importiert Ernährungsgüter im Umfang von über 18 Millionen Hektar +++ 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen Mastplätze für Schweine in Deutschland geplant +++ Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast bedrohen die Gesundheit +++ Freihandelsabkommen zwischen EU und USA könnte Gentechnik die Tür öffnen +++ Drei multinationale Unternehmen kontrollieren weltweit über 50 % des Saatguthandels +++ Jedes Jahr stirbt ein Drittel der Bienenvölker in Europa und in den USA +++

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!

Dafür braucht es unseren Protest! Am 18. Januar 2014 werden wir für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit vielen Tausend Menschen in Berlin auf die Straße gehen.

Wir fordern: Stoppt:
  • Recht auf Nahrung weltweit!
  • den Hunger!
  • Gesundes und bezahlbares Essen für alle!
  • die Lebensmittelskandale!
  • Faire Preise und Marktregeln für die Bauern!
  • das Bauernhöfesterben!
  • Artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotika-Missbrauch!
  • die Megaställe!
  • Freiheit für die Saatgutvielfalt!
  • die geplante EU-Saatgutverordnung!
  • Bienen- und umweltfreundliche Landwirtschaft!
  • die Monokulturen!
  • Förderung regionaler Futtermittelerzeugung!
  • die Gentechnik auf dem Acker und im Stall!
  • Zugang zu Land weltweit für alle!
  • die Landnahme durch Staaten und Investoren!

Bürgerinnen und Bürger, Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen und GärtnerInnen, Tier- und UmweltschützerInnen, Erwerbslosen-Initiativen und Eine-Welt-AktivistInnen: Seid dabei, wenn wir gemeinsam vor dem Kanzleramt protestieren!

 

Für gutes Essen und gute Landwirtschaft für alle und weltweit!

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Klimaaktionstag

Unter dem Motto

„Energiewende ist Politikwende – Wähle deine Zukunft!“

ruft die Klimaallianz Deutschland auf zum bundesweiten Klimaaktionstag:

„Deutschland ist eines der wichtigsten Länder in Europa im Kampf gegen den Klimawandel. Denn die „Energiewende“ ist der notwendige Umbau des gesamten Energiesystems und Deutschlands wichtigster Beitrag für den weltweiten Klimaschutz. Damit wir aber unsere Klimaschutzziele erreichen können, muss die Energiewende von der Politik noch viel ambitionierter umgesetzt werden und klare Rahmenbedingungen geschaffen werden. Auch jede/r Einzelne von uns ist bei Klimaschutz und Energiewende gefragt! Wer verschwenderischem Lebensstil und Kohlestrom den Rücken kehrt, hat schon ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Unter dem Motto „Energiewende ist Politikwende – Wähle deine Zukunft!“ ruft die klima-allianz deshalb zum bundesweiten Klima-Aktionstag am 14.9.2013 auf. In ganz Deutschland werden Organisationen, Verbände und Engagierte mit ihren Aktionen zeigen, dass Klimaschutz und Energiewende uns alle angehen!“

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Aktionswoche zum Katastrophenschutz macht Atomrisiko sichtbar

ausgestrahlt

Messtrupps mit Geigerzählern untersuchen das Gemüse auf dem Wochenmarkt, Straßensperren halten Autos auf zur Dekontamination, große Schilder warnen vor dem Betreten der atomaren Sperrzone, HelferInnen verteilen „Jodtabletten“ an PassantInnen, „Atom-Flüchtlinge“ suchen nach einer Bleibe: AtomkraftgegnerInnen auf der Region um das AKW Grohnde haben vor Kurzem mit unzähligen fantasievollen Aktionen gezeigt, wie man das Atom-Risiko und die Bedrohung durch das benachbarte AKW eindrucksvoll ins öffentliche Bewusstsein rücken kann. .ausgestrahlt ruft dazu auf, mit ähnlichen Aktionen in der Woche vom 8. bis 15. Juni die Gefahren und Folgen einer Atom-Katastrophe bundesweit zum Thema zu machen.

weiter lesen bei .ausgestrahlt

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Tschernobyl-Jahrestag

Am 21.04.2013 finden die Proteste zum 27. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl bei Brokdorf (klick) und Bergrheinfeld statt.

21.04.2013 – Demo Bergrheinfeld; 12.00 Uhr: Start der Demozüge an den Sammelplätzen

21.04.2013 – Protest- und Kulturmeile  am AKW ab fünf vor zwölf rund um das AKW Brokdorf (klick)

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Rund 20.000 TeilnehmerInnen am Samstag – größte Fukushima-Veranstaltung bundesweit

Liebe Leute,

mit der grandiosen Demonstration am letzten Samstag haben wir gemeinsam eine völlig neue Form entwickelt, die unmittelbare Gefährdung durch Atomenergie spürbar zu machen. Noch vor wenigen Wochen hätte wohl kaum jemand erwartet, dass sich rund um Grohnde so viele Menschen an so vielen Orten beteiligen würden. Mit rund 20.000 TeilnehmerInnen war die Aktion am Samstag die größte Fukushima-Veranstaltung bundesweit und so groß wie die nationale französische Menschenkette in Paris. Zugleich dürfte sie auch die größte Demonstration gewesen sein, die je gegen das AKW-Grohnde stattgefunden hat. Damit haben wir auch bundespolitisch ein deutliches Zeichen gesetzt, dass die Auseinandersetzung um die Atomenergie noch nicht zu Ende ist.

Angefangen von der Idee, über die Katastrophe nicht nur zu reden, sondern sie im Rahmen einer Großdemonstration zu simulieren, über die Vorbereitung der Aktion durch das Team um Thomas Erbe in Hameln und viele dezentrale Vorbereitungstreffen, die Entwicklung und Realisierung des Katastrophenszenarios durch Tobias Darge, bis hin zu den vielen, vielen anschaulichen Aktionen am Samstag entlang der Strecke, hat alles super geklappt und zusammengewirkt.

Wir bemühen uns, die Demonstration möglichst umfangreich mit Presseberichten, Fotos und Filmen auf der Homepage zu dokumentieren und freuen uns über alles, was ihr uns dazu sendet.

In allen Streckenabschnitten sind Nachtreffen angedacht. Einige Termine müssen noch gefunden werden und werden dann auf der Homepage und per Mail bekannt gemacht. Diese stehen schon fest:

12.3.2013 Hildesheim
19 Uhr Greenpeace Büro Hildesheim, Wollenweberstr. 6

12.3. Hannover
18.30 Uhr im Freizeitheim Linden (Saal 18), Windheimstraße 4

13.3.2013 Göttingen
19 Uhr bei ver.di, Groner-Tor-Straße 32

14.3.2013 Minden
19 – 21 Uhr, Bildungswerk für Friedensarbeit (BF), Alte Kirchstr. 11-15

20.3.2013 Stadthagen / Schaumburg
19 Uhr, Kulturzentrum Alte Polizei, Obernstraße 29, Stadthagen

19.03.2013 Wennigsen
20 Uhr im Gemeinschaftshaus der Ökosiedlung, Unterm Hollerbusch 1, Wennigsen

Die nächste überregionale Möglichkeit zum Austausch, Rückblick, Einstieg in die Mitarbeit und weitere Planung unserer Kampagne zur Abschaltung des AKW Grohnde, bietet die

Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten
am Sa. 6.4. von 11-16 Uhr
in der Sumpfblume, Am Stockhof 2a, in Hameln

Viele Grüße
Peter

dickel@ag-schacht-konrad.de

Spenden

Die Aktion hat rund 35.000,- € gekostet. Spendeneingang bis 10. März: 25.190,49 €
Spendenkonto:
AG Schacht Konrad e.V.
– Stichwort: Grohnde –
Kto. Nr. 378752308, BLZ 250 100 30

Thomas Erbe
Grohnde-Kampagne (Orga-Büro)
c/o Natur- und Umweltschutzzentrum
Berliner Platz 4, 31785 Hameln
05151-809260, 0175-158 23 29
thomas.erbe@grohnde-kampagne.de

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Kein weiterer Fernstraßenneubau – 52.545 km sind genug!

Kundgebung am 13. März um 09:00 Uhr in Leipzig

Unterstützt uns! Kommt zahlreich, bringt  bunte Fahrräder, Transparente und kreative Ideen mit.

An diesem Tag verhandelt das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) in Leipzig eine Klage des BUND Hessen gegen einen Planfeststellungsbeschluss der seit über 20 Jahren umkämpften A 44 von Kassel nach Eisenach.

Die A44 ist ein besonderes krasses Beispiel für die vorherrschende Verkehrspolitik. Mindestens 1,8 Mrd. Euro soll die 64 km lange Strecke kosten, also 28 Mio. Euro/Kilometer. Sie steht exemplarisch für zahlreiche andere Straßenbauvorhaben in Deutschland (B87n, A100,…), bei denen die Natur und der öffentliche Verkehr auf der Strecke bleiben.

Zwei Busse mit 100 AutobahnbefürworterInnen haben sich angekündigt. Wir wollen eigene Präsenz zeigen und dem etwas entgegensetzen.

Das Netzwerk „Solidarische Mobilität“ ruft gemeinsam mit BI´s und dem Bundesnetzwerk „Verkehr mit Sinn“ zu einer Aktion auf dem Vorplatz (Simsonplatz) von 9:00 Uhr – 10:00 Uhr (oder auch länger?) auf.

Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen scheinbar ungebremsten Fernstraßenbau setzen. Wir wollen eine echte Verkehrswende – und keine Fortschreibung alter und neuer Projekte im Bundesverkehrswegeplan 2015.

Info- und Vorbereitungstreffen:

Freitag, 8.03, 14:30 Uhr, kunterbunte19 (Georg-Schwarz-Str. 19).

Rückmeldungen bitte an Klaus Schotte  k.schotte@nirgendwo.info
(Tel. 0341 – 26 44 00 25 / 0160 – 49 874 76)

Weitere Infos:

www.solimob.de
http://web.archive.org/web/20160627232132/http://www.robinwood.de/Brennpunkt-Autobahn-44.252.0.html

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Stell dir vor… Riss im AKW Grohnde

Atomkraftgegner starten Katastrophenszenario

Katastrophenszenario GrohndeHameln. 5.3.2013, 19 Uhr.

Atomkraftgegner haben heute Abend um 19 Uhr einen Riss an das AKW Grohnde geworfen und damit mit ein Katastrophenszenario begonnen. Nach diesem Szenario hat ein (Not-)Stromausfall heute Abend  zum Stillstand aller  Pumpen in der Anlage und zur Schnellabschaltung des Reaktors geführt. Eine Kernschmelze mit anschließender Freisetzung von Radioaktivität kann in den nächsten Stunden nicht ausgeschlossen werden. Die in Windrichtung liegen Bewohner der Landkreise Hameln-Pyrmont und Minden-Lübbecke, Schaumburg und die Region Hannover werden vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland vorsorglich aufgefordert in ihren Häusern aufzusuchen und Fenster und Türen zu schließen und Haustiere und Vieh aufzustallen wie es in die offiziellen Katastrophenschutzunterlagen in besten Amtsdeutsch heißt. Gemeint ist, die Tiere in den Stall zu bringen.

Katastrophen-Szenario, Bulletin No. 2

Stell dir vor… Jodtabletten müssten jetzt eingenommen werden!
Atomkraftgegner starten Katastrophenszenario

Hameln. 5.3.2013, 21 Uhr. Im Katastrophenszenario der Regionalkonferenz Grohnde konnte der schwere Störfall immer noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. Die Behörden versichern gegenüber der Bevölkerung im 25 km Radius, dass zwar keine radioaktiven Freisetzungen stattgefunden hätten und fordern die Bevölkerung jedoch auf, sich auf die Einnahme von Jodtabletten vorzubereiten. Die Tabletten müssen 6 Std. vor Eintreffen der radioaktiven Wolke eingenommen werden. Zur Verteilung in der Fernzone (25-100km um das AKW Grohnde) veranschlagen die Behörden 12 Stunden. Die ersten 4-5 Stunden werden veranschlagt, um die Entscheidung zu treffen und Hubschrauber anzufordern, die die Jodtabletten palettenweise vom Fliegerhorst Wunstorf dann zu den Hauptanlieferpunkten in Niedersachsen der Region Hannover, Hildesheim, Northeim, und Göttingen bringen. Jede 400 kg schwere Palette enthält 357.000 Jodtabletten in 119 Großpackungen mit 500 Blister á 6 Tabletten. Allein in der Region und Landeshauptstadt Hannover sollen 219.000 Blister mit über 1,3 Mio. Jodtabletten verteilt werden.

In der Zentral- und Mittelzone 10 km um den Reaktor hat ereignisunabhängig eine Vorverteilung stattgefunden für Menschen bis 45 Jahren stattgefunden.  Darüber hinaus sollen jetzt Jodtabletten in der Zentral- , Mittel- und Außenzone bis 25 km durch die Gemeinden abgeholt und in Wahllokale an die Bevölkerung bis 45 Jahre verteilt werden. Für jede Hausgemeinschaft sollte nur ein Erwachsener die Abholung der Tabletten übernehmen. Hoffentlich ist er rechtzeitig wieder zu Hause, bevor in den nächsten Stunden die radioaktive Wolke kommt. In der Zentral- und Mittelzone 10 km um den Reaktor wohnen fast 40.000 Menschen, die mit 13.350 Packungen versorgt werden müssen. Im gesamten Landkreis Hameln-Pyrmont leben 88.000 Menschen im Alter bis 45 Jahren, die 28.750 Haushaltspackungen bräuchten. In Marienau lagern laut Katastrophenschutzplan 43.000 Packungen.

Bulletin No. 3 / Mittwoch 06. März 2013, 1.00 Uhr

Stell dir vor… Radioaktive Stoffe freigesetzt!

Hameln. 6.3.2013, 1 Uhr. Nach dem Katastrophenszenario der Regionalkonferenz Grohnde abschalten sind bei einem Unfall radioaktive Stoffe freigesetzt worden. In den Katastrophenschutzplänen wird eine Freisetzung von Radradioaktivität innerhalb von 6 Stunden „als schnell ablaufendes Ereignis“ bezeichnet. Bei Durchzug der radioaktiven Wolke soll der Aufenthalt in Häusern und Gebäuden Schutz vor direkter Kontamination bieten. Die Strahlenbelastung soll durch die Abschirmwirkung der Wände reduziert werden. Nach Berechnungen der Physikerin Oda Becker kann es trotzdem in bis zu etwa 8 km Entfernung zu tödlicher Strahlung beim Einatmen radioaktiver Luft kommen. Bei Verlassen der Wohnung wäre die Radioaktivität noch höher. Ein Dilemma, dass nur dadurch vermieden werden kann, dass das AKW abgeschaltet wird, bevor es zu einem Unfall kommt.

Bulletin No. 4 / Mittwoch 06. März 2013, 8.00 Uhr

Stell dir vor… Radioaktive Wolke erreicht Hannover! Selbst die Jodtabletten kämen zu spät!

Hannover. 6.3.2013, 8 Uhr. Nach dem Katastrophenszenario der „Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten“ hat die radioaktive Wolke bei den derzeit herrschenden süd-östlichen Windrichtungen und selbst bei schwachem Wind 2-3 (8 km/h) gegen 4 Uhr das 25 km entfernte Springe in der Region Hannover und Rinteln im Landkreis Schaumburg und gegen 7 Uhr den 45 km entfernten Hauptbahnhof von Hannover und die Stadt Minden (NRW) erreicht. Dabei hat Nordrhein-Westfalen noch nicht einmal die Vorgabe des Bundes von 2008 umgesetzt, Fernzonen 25km – 100km um das AKW einzurichten, in denen dann Jodtabletten an Kinder und Schwangere ausgegeben werden sollen.

Die Radioaktivitätsmessungen durch das bundesweite Ortsdosisleistung- (ODL)- Messstationensystem (odlinfo.bfs.de) haben ergeben, dass nicht nur das von Grohnde 10 km entfernte Hameln, sondern ebenso Springe, Rinteln und die Landeshauptstadt wegen des Überschreitens der Eingreifrichtwerte hätten evakuiert werden müssen. Die Katastrophenschützer sind völlig überfordert, die Krankenhäuser überfüllt und die 22 vorgesehen Betten in der MHH Hannover für akut Strahlenerkrankte, alles Arbeiter im AKW Grohnde, reichen nicht aus.

Wie hätten die Behörden die BewohnerInnen nachts gewarnt werden können? Mit Ende des Kalten Krieges hat der Bund nach 1990 die Finanzierung von Sirenen mit ABC-Alarm eingestellt und den Kommunen überlassen. In Großstädten sind Feuerwehr-Sirenen durch Pieper-Alarmierung abgelöst worden. Die vom 25km-Radius tangierte Region Hannover plant, die Bevölkerung mit Lautsprecherwagen zu informieren. Wenn der Super-Gau schon eingesetzt hat, würden diese ebenso nicht durchkommen, wie Feueurwehrautos, die in der Fernzone (25-100km-Radius) Jodtabletten von Hubschrauberanlieferpunkten bis 9 Uhr an Ausgabestellen wie Wahllokale ausliefern sollen. Selbst wenn sie  trotz Super-Gau-Stau durchkämen, kämen sie zu spät, denn die Jodtabletten sollten spätestens 5 Stunden vor Eintreffen der radioaktiven Wolke eingenommen werden. Um die Tabletten abzuholen, müsste die Bevölkerung jedoch das Haus verlassen, was sie auf Grund der durchziehenden radioaktiven Wolke aber eingentlich vermeiden sollte. Zudem können sie nur Schilddrüsenkrebs vermeiden, nicht andere Krebsarten oder gesundheitliche Strahlenfolgen. Die Jodtabletten sind in der Fernzone nur für Kinder bis 18 Jahren und Schwangere vorgesehen. Weitere Maßnahmen sind nicht geplant, obwohl das Bundesamt für Strahlenschutz in einer Studie nachgewiesen hat, dass ein Verbleiben im Haus in bis zu 100 km Entfernung notwendig werden kann.


Tobias Darge
Pressekontakt
Regionalkonferenz „AKW Grohnde abschalten“
www.grohnde-kampagne.de

Handy: 0176 / 24249815

…wird fortgesetzt.

Schöne Grüße…

Thomas Erbe
Grohnde-Kampagne (Orga-Büro)
c/o Natur- und Umweltschutzzentrum
Berliner Platz 4, 31785 Hameln
05151-809260, 0151-56591447
thomas.erbe@grohnde-kampagne.de

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Anti Atom Berlin organisiert Traktorenkorso von Blankenfelde zur japanischen Botschaft im Tiergarten

Am 11. März wird Anti Atom Berlin zusammen mit Bauern aus Norddeutschland,  eine gemeinsame Aktion organisieren

Ab 9.30 – 11 Uhr, werden Bauern aus vielen Teilen Norddeutschlands einen Traktorenkorso von Blankenfelde zum Tiergarten veranstalten.

Ab 12:00 – 15:00 Uhr: Kundgebung vor der Japanischen Botschaft – Hiroshimastraße 6, 10785 Berlin

Als Symbol der Solidarität mit dem japanischen Volk und mit den vom Tepco Konzern verfolgten Aktivisten sollte im Berliner Tiergarten gegenüber der japanischen Botschaft eine japanische Kirsche gepflanzt werden.
Jedoch stehe die Pflanzung einer japanischen Kirsche am Fukushimajahrestag laut dem Bezirksamt Mitte von Berlin nicht im öffentlichen Interesse.

Ludwig Pape, der Anmelder der Aktion, erklärte: „Die Ablehnung der Pflanzung eines Baumes ist völlig inakzeptabel und in hohem Maße unerhört! Wenn Bauern aus Deutschland am Fukushimajahrestag ein Zeichen an die Menschen Japans senden wollen und dies mit der Begründung, das läge ‚nicht im Interesse Berlins’ abgelehnt wird, ist dies bitter traurig, ein Armutszeugnis mangelnder Sensibilität für das Volk Japans.“

Die japanische Kirsche gilt als eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur und steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.

Mit der Ablehnung der Pflanzenaktion am „Tag der Katastrophe“ durch das Bezirksamt Mitte wird ein für Berlin peinlicher Vorgang produziert, der von Provinzialität zeugt.
Die Verantwortlichen der Aktion kündigen an, dass sie sich an die Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus wenden wollen, um doch noch eine Genehmigung für diese solidarische und der Völkerverständigung dienenden Aktion zu erhalten.

Die Route des Korsos:

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ausgestrahlt

9. März 2013, in ganz Deutschland und weltweit: Demo: Fukushima ist überall. AKWs JETZT ABSCHALTEN!

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