Raus aus der Braunkohle
Gefährdet der Ausstieg Arbeitsplätze?

Einladung

Hiermit möchte ich Euch ganz herzlich zu unserer Veranstaltung „Raus aus der Braunkohle / Gefährdet der Ausstieg Arbeitsplätze?“ am 9. Juni 2017, ab 18.30, Einlass 18.00 Uhr, im DGB-Haus Köln einladen. Neben einer audivisuellen Schau zum Thema, haben wir Helmut Born vom ver.di Bezirksvorstand Düsseldorf und Walter Butterweck vom Landesbezirksvorstand der IGBCE gewinnen können.

Wir versuchen mit dieser Veranstaltung, auch unversöhnlich erscheinende Standpunkte einer Annäherung zuzuführen oder zumindest Verständnis für konträre Positionen in der Frage des Braunkohleausstiegs aufzubringen.

Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen.

Peter Singer
Fraktionsvorsitzender
Fraktion DIE LINKE.
im Regionalrat Köln
Mitglied im Braunkohleausschuss

Büro:
Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 10, 50667 Köln, 3. Stock, Zimmer Z32 (Klick öffnet Kartenansicht)
Telefon 0221 / 147 2817
kontakt@die-linke-im-regionalrat-koeln.de

 

Energiewende 2.0

Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft, der Technik und Technologie

öffentliches wissenschaftliches Kolloquium, das die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (http://leibnizsozietaet.de/) in Kooperation mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW – http://www.vbiw-ev.de/VBIW_home/vbiw_home.html) durchführt

Termin

19.5.2017; 10:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

Berlin Rathaus Tiergarten, BVV-Saal, Mathilde-Jacob-Platz 1 Berlin, 10551 (klick öffnet Karte)

Kurzbeschreibung (aus der Veranstaltungskonzeption – klick)

Gegenstand der Vorträge sowie der inter- und transdisziplinären Diskussionen sind „theoria cum praxi et commune bonum“: der Entwicklungsstand, die Erfahrungen, Notwendigkeiten, Entwicklungsprobleme und wissenschaftlich-technische Perspektiven der effektiven Wärmenutzung sowie der effizienten Wärmewirtschaft als integriertes, wechselwirkendes Element der Energetik unter den komplexen Bedingungen der evolutionären Energiewende 2.0 in Deutschland.

Programm

Das Programm kann hier heruntergeladen (klick) werden.

Pax Terra Musica

Festival für die Friedensbewegung

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

wie einige von Euch vielleicht schon gehört haben organisieren wir gerade ein Festival für die Friedensbewegung vom 23. – 25. Juni 2017 in Niedergörsdorf, südlich von Berlin.
Mehr unter: http://www.pax-terra-musica.de/ und https://www.facebook.com/PaxTerraMusica2017/.

Organisiert wird das Festival von 10 Aktivisten aus den verschiedensten Organisationen.
Einen Auszug findet Ihr auf unserer Webseite: http://www.pax-terra-musica.de/ueber-uns

Worum geht es:

Dieses Festival soll uns allen einmal 3 Tage lang die Möglichkeit geben uns zu treffen, zu diskutieren und uns kennen zu lernen. Das Festival soll die Menschen verbinden, neue Leute erreichen und auch die Möglichkeit bieten neue, gemeinsame Aktionen zu organisieren.

Wer ist Aussteller:

Neben den Friedensbewegungen werden auch alternative Projekte sich vorstellen. Lokale Landwirtschaft, wirklich nachhaltig arbeitende Unternehmen, alternative Medien, lokale Geldsysteme, etc.
Alle, die an einer besseren Zukunft für uns alle arbeiten, sind eingeladen.
Weitere Informationen und eine Übersicht über unsere bisherigen Aussteller findet Ihr hier:
http://www.pax-terra-musica.de/aussteller

Welche Gäste erwarten wir:

Neben der Ausstellung / Friedensmesse wird es auch und im Wesentlichen Musik geben. Musik verbindet, Musik transportiert Gefühle und Botschaften. Wie in der Vergangenheit oft erlebt ist Musik ein Schlüssel zur Gemeinsamkeit. Der Grundgedanke ist die verschiedenen Generationen mit einer Bandbreite an Musik zu verbinden. Zum einen verschiedenste Musiker aus der Friedensbewegung aber auch, auf weiteren Bühnen, elektronische Musik für die Generation Loveparade. Wir möchten so möglichst viele Menschen erreichen und gerade der jungen Generation zeigen, wie man sich engagieren kann. Und das es Euch gibt.

Wer ist nicht willkommen:

Hass, Hetze, Rassismus und Menschenverachtung sind nicht eingeladen. Wir wollen ein friedliches Fest für alle veranstalten. Kontroverse Diskussionen darf und soll es geben, solange die große Überschrift „Frieden“ nicht vergessen wird.

Was bieten wir Euch:

  • Platz für hunderte Aussteller,
  • Eine Bühne für Podiumsdiskussionen und Vorträge,
  • Treffpunkte für offene Diskussionen,
  • Platz für Workshops,
  • Platz für Aktionen,
  • alles drum herum

Und obendrein gibt es noch Musik von tollen Künstlern aus ganz Deutschland.

Was wir von Euch brauchen:

Wir möchten gerne, dass jeder Aussteller sich z.B. mit einem großen Zelt oder Pavillon und einem Informationstisch vorstellt. Seid ein wenig kreativ, vielleicht habt Ihr auch noch andere Ideen für Bastelzelte, Wasserrutschen, Kunstinstallationen. Lasst es uns einfach wissen.

Jeder Aussteller bekommt dafür von uns 2 Freikarten für das Festival und den Zeltplatz.

Wenn Ihr noch Ideen habt für Vorträge oder selbst eine Podiumsdiskussion organisieren wollt. Wenn Ihr noch Künstler kennt oder selbst Künstler seid. Sendet uns alle Ideen und wir werden Sie koordinieren.

Dieses Festival ist für Euch und für eine gemeinsame bessere Zukunft.

Wir freuen uns sehr darauf, Euch alle bei dem Festival zu sehen. Wenn Ihr Euch im Ausstellerbereich Vorstellen möchtet schickt uns doch bitte eine E-Mail mit einem Ansprechpartner und Eurem Logo, das wir in dem Ausstellerkatalog auf der Webseite aufnehmen können.

Friedliche Grüße
das ganze Pax Terra Musica Team

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Pax Terra Musica gemeinnützige GmbH i.G.
http://www.pax-terra-musica.de
malte@pax-terra-musica.de

Rote Linie für Braunkohle

Mit der Übergabe der Petitionen „HAMBACHER WALD RETTEN & KLIMA SCHÜTZEN“ an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 5.5.2017 um 15 Uhrin Düsseldorf, Staatskanzlei des Landes NRW, Stadttor 1 und einer anschließenden „roten Linie“ bis zur zur SPD-Parteizentrale, Kavalleriestraße 16 wird das  Aktionsbündnis ZUKUNFT STATT BRAUNKOHLE seiner Forderung „SPD: Raus aus der Kohle!“ Nachdruck verleihen (http://zukunft-statt-braunkohle.de/2017/05/05/aktion-braunkohlentagebaue-stoppen-rote-linien-fuer-garzweiler-und-hambach/).

Nur wenn wir schnell aus der klimaschädlichen Kohle aussteigen, werden wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Drei Viertel der in den genehmigten Tagebauen vorhandenen Kohle muss im Boden bleiben.

Deshalb: „Tagebaue stoppen! Rote Linie A 61 (Garzweiler) und alte A 4 (Hambach)!“

Wir zeigen der SPD die Roten Linien für die Braunkohle auf. Auch die SPD muss sich endlich zum Kohleausstieg bekennen und den Weg frei machen für eine Zukunft der Region ohne Kohleabbau.

Mach mit und sei die Rote Linie!

Ende der Versammlung: 17.00 Uhr.

Haltbarkeit – ein vergessenes Qualitätsmerkmal?

Vortrag mit Diskussion, gemeinsame Veranstaltung mit VDI und VDE

Schwerpunkte des Vortrages:

  • Die Begriffsfamilie Obsoleszenz
    … von lateinisch obsolescere: sich abnutzen, alt werden, aus der Mode kommen, an Ansehen, an Wert verlieren. Bezeichnet, dass Produkte oder Wissensbestände auf natürliche oder künstlich beeinflusste Art veraltet sind oder altern.
  • Die Gesellschaftliche Relevanz
  • Das Qualitätsziel Haltbarkeit (Vermeidung von geplanter Obsoleszenz)
  • Eine Aufgabe für das Qualitätsmanagement
  • Der VDE-Arbeitskreis Obsoleszenz

Referent: Herr Stefan Schridde
www.schridde.org / MURKS? NEIN DANKE! e.V.

Zeit

Datum: 16. Mai 2017
Uhrzeit: 17.00 bis ca. 19.00 Uhr

Ort

DGQ-Landesgeschäftsstelle Ost
Unter den Eichen 128
12203 Berlin (Steglitz)

Anmeldung

Interessierte aus allen Bereichen sind zu dieser kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen. Gäste willkommen!
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Bitte melden Sie sich an unter DGQ-Regionalkreis Berlin – Deutsche Gesellschaft für Qualität. Danke. (klick öffnet E-Mail-Fenster)

P. Stresemann
Regionalkreis-Leiter Berlin

MURKS? NEIN DANKE! e.V. braucht Sie.
http://www.murks-nein-danke.de/verein/mitgliedschaft/

Kontaktdaten:

Stefan Schridde
Falkenberger Str. 172 b
13088 Berlin
[fon] +49 30 25 58 03 21
[O2] +49 176 83 29 91 80
[skype] stefan.schridde
[web] www.schridde.org

Kommunen und Freihandel – Für bürgernahe Daseinsvorsorge und gerechten Welthandel!

Konferenz

Samstag, 29. April, 11 – 17.30 Uhr
Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64, Nürnberg

Themen

Welche Auswirkungen haben Freihandelsabkommen wie CETA, TTIP oder TiSA auf die Kommunen? Dieser Frage geht eine von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis organisierte Konferenz am 29. April in Nürnberg (Caritas-Pirckheimer-Haus Königstraße 64, Beginn 11 Uhr) nach.

Betroffen sind die Kommunen vor allem, wenn es um den Bereich der Daseinsvorsorge geht. Sind die Kommunen zukünftig noch diejenigen, die bei der Wasser- und Stromversorgung, der Müllentsorgung und dem öffentlichen Nahverkehr über Preis und Qualität entscheiden? Oder bewirken die Wettbewerbsregeln in den Freihandelsabkommen, das der Zuschlag nach Kanada gehen muss, auch wenn es nachhaltigere lokale Anbieter gegeben hätte.

Veranstalter

Die Konferenz wird von Attac Deutschland, dem Bund Naturschutz Bayern (BN), dem DGB-Mittelfranken, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Mehr Demokratie, Mission EineWelt, dem Südwind-Institut und Verdi in Kooperation mit der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus CPH sowie der Petra-Kelly-Stiftung ausgerichtet.

Die vom Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly zu eröffnende Konferenz richtet sich an Gemeinderäte, Mitarbeitende kommunaler Betriebe und Verwaltungen sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Das vollständige Programm finden Sie unter www.kommunenkonferenz.de.

Treffen der Bildungsgemeinschaft SALZ

in Kooperation mit dem ökosozialistischen Netzwerk in Frankfurt/M.

Wann:

30. April 2017, 11:00 – 17:00 Uhr

Wo:

Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt/M.
Der Treffpunkt liegt mitten in der Frankfurter Fußgängerzone nur 300 m von der Alten Oper (U-Bahn-Station) entfernt. Man kann auch mit der S-Bahn kommen (hier gilt noch das Bahn-Ticket) und an der Haltestelle Hauptwache aussteigen (2 Stationen vom Hauptbahnhof entfernt). Dann in der Fußgängerzone (Zeil) Richtung Alte Oper ca. 800 m gehen. Dabei eine Autostraße mit Ampel überqueren. Danach in der Fußgängerzone rechts in die Kleine Hochstraße abbiegen. Nach 20 m auf der linken Seite ist der Club Voltaire. Bitte klingeln. Wir treffen uns in der 2. Etage.

Tagesordnungsvorschlag:

  1. Begrüßung der Anwesenden
  2. Klimakrise und die ökosozialistische Erklärung; Einleitungsvortrag von Klaus Meier (Frankfurt):
    Klimawandel im Nahen Osten und Nordafrika: Zukünftige Unbewohnbarkeit und Massenflucht (http://www.bildungsgemeinschaft-salz.de/ix/ixdrive/%C3%96kosozialistische%20Flugschriften/oekosoz32.pdf). Folgen für unsere Politik.
  3. Anknüpfung an die Diskussion des Wiesbadener Treffens: Wie kann der Individualverkehr abgeschafft werden? Wie kann die Programmatik dazu aussehen
  4. Diskussion und Verabschiedung einer überarbeiteten Erklärung Für eine ökosozialistische Wende von unten! (in Folge des Wiesbadener Treffens sowie des Redaktionstreffens in Hamm).
    Vorlage: Manuel Kellner, siehe Anlage: 4a.(http://www.bildungsgemeinschaft-salz.de/ix/ixdrive/%C3%96kosozialismus/Veranstaltungen/Frankfurt%2030.04.2017/Arbeitsvorlage%20Hamm%2012.02.2017%20-%20Erkl%C3%A4rung%20f%C3%BCr%20eine%20%C3%B6kosozialistische%20Wende%20von%20unten.pdf),
    Erklärungstext / Work in progress vor Einarbeitung der Vorschläge von Bruno Kern, siehe Anlage 4b.(http://www.bildungsgemeinschaft-salz.de/ix/ixdrive/%C3%96kosozialismus/Veranstaltungen/Frankfurt%2030.04.2017/Bruno%20Kern%20Aenderungsvorschl%C3%A4ge%20Oekosozialistische%20Erkl%C3%A4rung%20Stand%2026_03_2017.pdf) ,
    sowie von Thies Gleiss, siehe Anlage 4c.(http://www.bildungsgemeinschaft-salz.de/ix/ixdrive/%C3%96kosozialismus/Veranstaltungen/Frankfurt%2030.04.2017/Thies%20Gleiss_O%CC%88kosozialistische%20Erkla%CC%88rung_Erga%CC%88nzungen_Stand_05_04_2017.pdf):
    Hinweis: Manuel Kellner nimmt am 30.04. am Treffen teil. Spätestens dann wird der überarbeitete Text vorliegen und an dieser Stelle auf der Webseite http://www.bildungsgemeinschaft-salz.de/ verlinkt!
  5. Der Aufruf zu den Klimacamps und seine praktische Verbreitung.
    Bitte den Aufruf namentlich unterstützen und Infos bis zum 22. April an: meierklaus13@yahoo.de
  6. Die nächsten Treffen von SALZ bzw. Ökosozialistischem Netzwerk: Wo? Wann? Welche Inhalte? Welche Ziele?
  7. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Peter Schüren
Bildungsgemeinschaft SALZ e.V.
# Soziales, Arbeit, Leben & Zukunft
www.bildungsgemeinschaft-salz.de
Mobil 0157 8835 1323
salz.bildungsgemeinschaft@posteo.de

Konzernatlas 2017 „Wer hat die Macht über unser Essen?“

Alternativen aufzeigen – Solidarisch und Ökologisch statt Herrschaft der Konzerne

DIE LINKE. Bundestagsabgeordnete Karin Binder (http://www.karin-binder.de/) und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg (http://www.bw.rosalux.de/) laden im Rahmen von zwei Veranstaltungen ein zur Information und Diskussion.

Gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Oxfam, dem BUND, Germanwatch und LeMond Diplomatique veröffentlichte die Rosa-Luxemburg-Stiftung den Konzernatlas 2017 (http://www.oekologische-plattform.de/2017/01/konzernatlas-2017/). Das Kooperations-Projekt soll Licht ins Dunkel des Big Business der Agrarprodukte bringen. Das wichtigste Fazit: Immer weniger, dafür immer größere multinationale Konzerne kontrollieren die Märkte vom Acker bis zur Ladentheke. Zu viel Macht ist in wenigen Händen. Dies hat dramatische Folgen.

Vortrag und Diskussion mit:

  • Christian Rehmer, BUND
  • Dr. Franziska Humbert, OXFAM
  • Elwis Capece, Gewerkschaft NGG

Termine/Orte

BAD RAPPENAU – Dienstag, 18. April 2017 – 19 Uhr Gasthaus Häffner Bräu, Salinenstr. 24, Bad Rappenau

KARLSRUHE – Mittwoch, 19. April 2017 – 19 Uhr Kabarett in der Orgelfabrik, Amthausstraße 17, KA-Durlach

Diese Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG)

60 Jahre nach den Göttinger 18

Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht

Öffentliche Veranstaltung

Aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der  Wissenschaftler, die 1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren „Modernisierungsprogramme“ in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.

Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht“ am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

Wir würden uns auf Ihre Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung freuen. Bitte finden Sie das Programm anbei oder auf www.ialana.de. Um eine kurze Anmeldung an info@ialana.de wird gebeten.

Datum/Zeit

6.4.2017; 17:30 – 21:30

Ort

Humbold-Universität zu Berlin
Hörsaal 2094 Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Programm

17:30 | Begrüßung/ Eröffnung Hartmut Graßl, VDW

17:40 | Die Relevanz der Göttinger 18 für die friedenspolitische Debatte von 1957 bis heute Jürgen Scheffran, NatWiss/ VDW

18:10 | Zwischen nuklearer Auslöschung und einer Welt ohne Atom(-waffen): Atomwaffendiskurs heute zwischen Modernisierung und Verbotsvertrag Xanthe Hall, IPPNW
Moderation: Amela Skiljan, IALANA

18:40 | Der neue deutsche Griff zur Atombombe – Gefahr oder Fiktion?
Diskurs über die europäische oder deutsche Atombombe nach Brexit und dem neuen US-Präsidenten – Zufall oder Strategie? Reiner Braun, NatWiss/ IPB
Deutschlands wissenschaftliche Atomforschung – nur Dual-use oder offen für Atomwaffen? Rainer Moormann, ehemaliger wissenschaftlicher Angestellter an der Kernforschungsanlage Jülich
Gibt es einen rechtlichen Spielraum für eine nukleare Realpolitik? Otto Jäckel, IALANA
Moderation: Nina Knöchelmann, NatWiss

19:40 | Panel mit Diskussion: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht?
Mit: Reiner Braun (NatWiss/ IPB), Ute Finckh-Krämer (MdB, SPD), Hartmut Graßl (VDW), Katja Keul (MdB, Bündnis 90/ Die Grünen), Kathrin Vogler (MdB, DIE LINKE)
Moderation: Angelika Wilmen, IPPNW

21:30 | Ende

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@ialana.de

NatWiss e.V.
Marienstr. 19/20
10117 Berlin
http://www.natwiss.de