Wochenmarkt statt Weltmarkt

Einladung zum Ratschlag für sozial-ökologische Landwirtschaft in Nordhessen

Unter dem Motto „Wochenmarkt statt Weltmarkt“ wollen wir im Anschluss an unseren thematisch breit gefächerten Ratschlag in Frankfurt (Dez. 2017) nun konkreter werden und inhaltlich in die Tiefe gehen. Nordhessen könnte Vorreiter für die sozial-ökologische Entwicklung landwirtschaftlicher Räume sein: mit regionaler Wertschöpfung, guter Arbeit sowie Schutz von Klima und Ressourcen. Die Uni für ökologische Agrarwissenschaften ist ein Schatz. Das Regionalmanagement-Nordhessen aber setzt auf Logistik und nicht auf Landwirtschaft: Nordhessen als Drehscheibe für Transport und (LKW-)Verkehr – das sei im Interesse der Wirtschaft.

Wir wollen Politik verändern: nicht Exportmärkte stützen, sondern Menschen & Umwelt schützen sowie unsere Ernährung sichern. Unser Ratschlag soll den Horizont erweitern, gemeinsame Anliegen sichtbar machen und weitere Aktivitäten vorbereiten. Im Programm: eine Reihe knapper Impulsbeiträge / Imbiss mit Austausch und Vertiefung (World-Café) / Gemeinsame „strategische“ Beratung und Verabredungen.

Wann?

Am Freitag, den 22. Juni 2018
von 17.00 bis 21.00 Uhr

Wo? (ACHTUNG: VERANSTALTUNGSORT GEÄNDERT!)

Deutsches Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft (DITSL)
Versuchs- und Demonstrationsanlage für Bewässerungs- und Solartechnik

Am Sande 3
37213 Witzenhausen (klick zur Karte)

Anmeldung:

Wir bitten um eine formlose Anmeldung per Email unter:
sabine.leidig.ma09@bundestag.de

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Programm:

17:00: Begrüßung und Einführung durch
Sabine Leidig, MdB &
Marjana Schott, MdL;
kurze Vorstellungsrunde

17.30: Impulsbeiträge (jeweils 10min)

  • Simon Arbach & Anja Banzhaf (Dorfgarten Eichenberg):
    Logistikgebiet bleib mir vom Acker
  • Kirsten Tackmann, MdB (agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion):
    Den Boden sozial-ökologisch bewirtschaften
  • Lena Jacobi (junge AbL Hessen):
    Was macht jungen Leuten das Land(-wirtschaften) gut?
  • Johanna Scheringer-Wright (MdL Thüringen):
    Gute Arbeit und ökologische Landwirtschaft auf großen Flächen
  • SoLaWi Freudenthal:
    Kapitalismus mit der Möhre überwinden?
  • Jutta Sundermann (Aktion Agrar):
    Kapitalistische Offensive „Amazon fresh
  • Plieninger (Universität Kassel):
    Sozial-ökologische Interaktionen in Nordhessens Agrarsystem (angefragt)

18:40  „Worldcafé“ mit Imbiss

19:30 Gemeinsame Beratung & Diskussion

20.45 Abschluss/Verabredungen

Der Programmflyer als pdf zum Download:
Programmflyer: sozial-ökologische Landwirtschaft Nordhessen (klick)

Wichtige Links & Infos vom sozial-ökologischen Ratschlag in Frankfurt (Dez. 2017) sind auf nachhaltig-links.de zusammengefasst: http://www.nachhaltig-links.de/index.php/aktuelles-uebergreifendes/1893-sozial-oekologischer-ratschlag

Wir bitten um eine Weiterleitung dieser Information an alle Interessierten & freuen uns sehr auf Ihre und Eure Teilnahme!

DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
Sabine Leidig, MdB, Koordinatorin für sozial-ökologischen Umbau

Achim Lotz
Referent für Umweltpolitik, Ressourcen- und Naturschutz, Forst, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden

Tel: +49 (0)611 / 350 60-87
Mobil: +49 (0)152 / 33913535
Mail: a.lotz@ltg.hessen.de

linksfraktion-hessen.de
facebook.com/linksfraktion.hessen
twitter.com/linkeltghessen

Elektromobile Zukunft in Thüringen

Wenn über die Energiewende gesprochen wird, dann meist über die Versorgung mit Elektroenergie und deren gesicherte vollumfängliche Bereitstellung und Verteilung. Danach geht es meist um die Mobilität und die Frage Verbrennungsmotor oder Elektromobilität.
Wir gehen davon aus, dass die Elektromobilität eine ganz zentrale Funktion in der Energiewende hat: Die Bereitstellung von Traktionsenergie für die Bewegung von Menschen und Waren.

Darüber wollen wir gemeinsam reden und diskutieren, Wege aufzeigen, was heute möglich ist und schauen, was die Zukunft bringt.
Diese Themenkomplexe sollen im Mittelpunkt der
3. Energiekonferenz stehen.

Veranstalterin: Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag
(http://www.die-linke-thl.de)

Moderation: Sebastian Haak – freier Journalist

Ablauf

10.00     Eröffnung
Steffen Harzer, Sprecher für Energiepolitik und Klimaschutz Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag

10.10    Mobilität und Infrastrukturentwicklung brauchen Vorlaufzeit und kluge Investition
Birgit Keller, Ministerin, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

10.40    Elektromobilität: Erfahrungen – Erfordernisse – Hemmnisse
Michael Möschel, Inhaber und Geschäftsführer der Verkehrsakademie-Gruppe und Vizepräsident der IHK für Oberfranken, Bayreuth

11.00    Die soziale Komponente von Elektromobilität: Zukunft des ÖPNV
Dr. Gudrun Lukin., Sprecherin für Verkehr und Infrastruktur Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag

11.20    Moderierte Diskussion: Infrastruktur für eine elektromobile Zukunft Thüringens
B. Keller | M. Möschel| Dr. G. Lukin

12.20    Mittagspause

13.00    Kooperation der Thüringer kommunalen Energieversorger beim Aufbau eines thüringenweiten Stromtankstellennetzes
Dr. Mathias Sturm, TEAG

13.30    Ist-Stand der Elektromobilität in Thüringen
Prof. Dieter Sell, Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA)

13.50    Das e-Mobilkonzept des Ilmkreises, insbesondere am Erfurter Kreuz
Felix Schmigalle, Klimaschutzbeauftragter des Ilmkreises

14.10    Selbst produzierte E-Flotte der Deutschen Post: „StreetScooter“ im Einsatz
Leif Beuth, Vertriebsmanager StreetSooter Deutsche Post AG

14.30    Innovationen und Netzwerke im Bereich e-Mobilität
Frank Schnellhard, Fa. Innoman

14.50    E-Bikes: unterschätzte E-Mobilität?!
Günther Fleischmann, Fa. Toyza-Bikes

15.00    Podiumsdiskussion: Elektromobile: Zukunft Thüringens
Prof. D. Sell | Dr. M. Sturm / St. Harzer

15.50    Resumé – Steffen Harzer

Ende der Veranstaltung gegen 16.00 Uhr

Einladung als PDF (http://www.die-linke-thl.de/fileadmin/lv/dokumente/presse/sonstiges/Einladung_Energiekonferenz3.pdf)

Globaler Aktionstag für Hasankeyf und Sûr/Amed

Stoppt die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr!

Wir rufen alle Menschen auf, am 28. April 2018 sich in einem globalen Aktionstag gegen die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr (Altstadt in Amed/Diyarbakır) in Nord-Kurdistan (Südosten der Türkei), zu stellen. Hasankeyf und Sûr sind seit Jahrtausenden bewohnte Orte am Fluss Tigris in Obermesopotamien. Seit Jahren sind diese durch die von der AKP geführten türkischen Regierung systematischen Zerstörungen ausgesetzt. Doch beide sind auch zu Symbolen des Widerstandes sowohl gegen die ökologisch-soziale Zerstörung durch Mega-Investitionsprojekte als auch die seit 2015 laufende Kriegspolitik des türkischen Staates geworden.

Hasankeyf wird seit 12.000 Jahren ununterbrochen bewohnt und stellt mit dem bisher wenig beeinträchtigten Tigristal ein unvergleichbares Schauspiel an Geschichte, Kultur und Natur dar. Es übertrifft in vieles Ephesus, Troja und Kappadokien. Es erfüllt 9 von 10 Kriterien der UNESCO, die aber nichts gegen das Ilisu Staudammprojekt unternimmt. Das Ilisu Projekt ist eines der weltweit umstrittensten Staudämme und würde bei Stauung 80.000 Menschen ihrer Lebensgrundlagen berauben. Seit knapp 20 Jahren leisten Betroffene und andere Widerstand und konnten mehrmals das Projekt stoppen. Doch die AKP nahm immer wieder den Bau auf, weil sie Ilisu als ein strategisches Instrument für ökonomisch-politische Ziele betrachtet. Mit starker Militärpräsenz hat das Projekt heute fast sein Bauende erreicht und eine Katastrophe für Millionen Menschen wird erzwungen. Internationale Firmen sind sowohl beim Staudammbau (vor allem Andritz aus Österreich) als auch bei der Versetzung von einigen der mehr als 300 Monumente aus Hasankeyf beteiligt (siehe Unterschriftenkampagne gegen Bresser aus Holland unter www.hasankeyfgirisimi.net). Letzteres wird von der Türkei als Propaganda für die angebliche „Rettung Hasankeyfs“ genutzt.

Sûr ist die Altstadt vom antiken Amed (Diyarbakir) mit einer mindestens 7000 Jahre alten ununterbrochenen Besiedlung. Sûr ist sehr politisch und hat sich ab 2007 in rätedemokratischen Strukturen für mehr Demokratie und Frauenbefreiung organisiert. Als die AKP 2015 den Krieg einseitig gegen die kurdische Bevölkerung lostrat, wurden Sûr und andere selbstorganisierte Städte brutal angegriffen und durch das Militär Verbrechen gegen die Menschheit begangen. Die größte physische Zerstörung von Sûr erfolgte nach Ende jeglicher bewaffneter Auseinandersetzungen ab März 2016. Seitdem wurden die Häuser von 25.000 zwangsvertriebenen Menschen komplett abgerissen. Dasselbe erfuhren etwa 175.000 Menschen in anderen zerstörten Orten wie Cizre, Nusaybin und Sirnak. In diesen Orten und Sur wurden mehrere hundert Zivilisten gezielt getötet. Diese Verbrechen, die dem Bürgerkrieg der 90‘er Jahre erinnern, wurden vom UN Menschenrechtskommissiariat in einem Bericht im Februar 2017 dokumentiert!

Die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr entspricht im Wesen der Zerstörung der Buddha Tempel durch die Taliban in Afghanistan und von Palmyra in Syrien durch den IS. Wenn ein Staat kulturelles und natürliches menschliches Erbe bewusst und systematisch zerstört, dürfen Staaten und internationale Organisationen wie die UN nicht schweigen. Insbesondere die EU ist gefordert, diese zieht aber ein Flüchtlingsabkommen mit der Türkei dem Schutz von Menschenrechten vor. Dies kann geändert werden, indem Menschen und Organisationen mit moralischen Bewusstsein in die Öffentlichkeit gehen. Wir fordern Euch auf, sich solidarisch mit den vielen Menschen in Kurdistan und der Türkei zu zeigen, die gegen die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr kämpfen. Die Rettung beider Orte ist noch möglich und kann Hoffnung gegen weitere kulturell-sozial-ökologische Zerstörung geben und die Friedensperspektive wieder stärker werden lassen. Die AKP ist nicht so stark, wie sie vorgibt.

Kommt in euren Orten zusammen und führt eine Aktion am Samstag, den 28.4.2018, durch. Seid dabei kreativ und bindet weitere Kreise ein. Prangert die Rolle von Regierungen, Banken, internationalen Einrichtungen wie die UN und internationaler Firmen an. Zeitnah zum Aktionstag gibt es weitere Infos und Materialien.

11.02.2018
Ökologiebewegung Mesopotamien und Initiative zur Rettung von Hasankeyf
E-mail: mehdiplo@riseup.net
Webseite: www.hasankeyfgirisimi.net

Wir haben es satt! 2018

Demonstration am 20. Januar

ab 8.30 Uhr

Traktoren-Demo zur Agrarministerkonferenz

11 Uhr

Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

Gemeinsam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und Gerechten Welthandel!

Treffpunkt:

Hauptbahnhof Berlin (Washingtonplatz).

Bitte Kochtopf mitbringen und pünktlich sein! Um 11.30 Uhr geht’s los zur Internationalen Agrarministerkonfererenz. Dort schlagen wir Alarm für die globale Agrar- und Ernährungswende!

alle weiteren Informationen: https://www.wir-haben-es-satt.de/

Bundestreffen der Ökologischen Plattform 2018

Einladung

Zeit

24. und 25.3.2018
Beginn 10 Uhr; Ende am Sonntag ca. 12 bis 13 Uhr

Ort

Jugendherberge Forchheim „Don Bosco“ (klick zur Karte)
Don-Bosco-Straße 4
91301 Forchheim
Tel: +49 9191 7071-0
Fax: +49 9191 7071-11
info@donbosco-forchheim.de
Webseite der Jugendherberge Forchheim „Don Bosco“ (klick)

Bericht

Auf dem jährlichen Bundestreffen der Ökologischen Plattform in diesem Jahr bestimmten 2 Schwerpunkte die Arbeit:

  • ökologische Politik in Bayern und Diskussion über die ökologische Strategie der LINKEN
  • Wahl der BPT-Delegierten und der Arbeitsgremien (Sprecher- und Koordinierungsrat) der ÖPF

aus der Diskussion:

  • Bereitschaft und Aufgeschlossenheit in der Partei und Gesellschaft zu ökologischen Themen gewachsen
  • auch großes Potential in DER LINKEN vorhanden
  • mehr Aktionen nötig
  • Klimawandel + Biodiversität sind soziale Fragen
  • Bürger- und Volksentscheide mit verschiedenen Organisationen gemeinsam organisieren
  • Bundestreffen in Gebieten durchführen, in denen ökologisch-soziale Probleme bestehen
  • ÖPF für viele nicht uninteressant, aber für einige zu radikal
    unsere Meinung: radikale Positionen nicht aufgeben

Eva Bulling-Schrötter bestätigte, dass die ökologischen Themen im Landes-Wahlkampf an Bedeutung gewonnen haben. So wurde z. B. Eine LAG Tierschutz gegründet. Im Landkreis Forchheim führt die LINKE stark ökologisch orientierten Wahlkampf. Die Zustimmung der Bevölkerung ist geteilt: Die LINKEN Positionen zum Naturschutzgebiet Steigerwald finden in Gegensatz zu Donauauen keine große Zustimmung. Die Erfahrungen in Bayern zeigen, dass die Nutzung der social media zur Bekanntmachung helfen. Auch dauerhafte Unterstützung der lokalen Initiativen und flankieren dieser durch eigene Angebote stärkt die Akzeptanz der LINKEN ökologischen Forderungen.

Über diese Erfahrungen konnten auch Uwe Gratzky und Claudia von der Initiative Naturpark Steigerwald berichten: Die Vernetzung mit anderen Initiativen ist problematisch, die Einbindung der LINKEN vor Ort ist nicht sehr stark.

Die Wahl der Delegierten zum BPT endete einstimmig mit folgenden Ergebnis:
Johanna Scheringer-Wright und Gilbert Siegler wurden als Delegierte gewählt.

Das Bundestreffen unterstützt die Kandidatur von Johanna Scheringer-Wright für den Parteivorstand und als Kandidatin zur Europawahl.

Der neue Sprecherrat hat 10 Mitglieder (siehe dazu unsere Internetseite).

In den Koordinierungsrat, der aus Sprecherratsmitgliedern und Landesdelegierten besteht, wurden auf dem Bundestreffen Heinz Preuß und Anja Hirschmüller direkt gewählt.

Arbeitsplan der Ökologischen Plattform – 2018

  1. Die Mitstreiter*innen der Plattform sehen 2018 zwei Schwerpunkte ihrer Arbeit:
    – die Stärkung ökologischer Positionen in DER LINKEN und
    – die Unterstützung von ökologisch orientierten Nichtregierungs­organisationen.
  2. Wir fordern DIE LINKE auf, sich intensiv mit dem Klimawandel auseinander zu setzen und ihn, wie im Parteiprogramm gefordert, als Querschnittsthema zu integrieren und zu kommunizieren.
  3. Innerhalb DER LINKEN nehmen wir gemeinsam mit anderen Zusammen­schlüssen darauf Einfluss, dass die Sicherung einer menschen­würdigen Zukunft, insbesondere durch Kampf gegen den Klimawandel auf dem Parteitag 8.-10.6.2018 in Leipzig und bei der Woche der Zukunft 13.-16.8.2018 die notwendige Berücksichtigung findet.
  4. In diesem Sinne werden wir mit der Bundestags­fraktion und dem Parteivorstand DER LINKEN zusammenarbeiten.
  5. Wir arbeiten aktiv zusammen mit dem Netzwerk Ökosozialisten.
  6. Wir sehen vor, die Sommerakademie der SL mit der Durchführung eines Workshop zu einem ökologischen Thema zu unterstützen.
  7. Attac Deutschland bieten wir an, bei der Sommerakademie einen Vortrag/ Workshop durchzuführen zum Thema
    „Degrowth und Verringerung des Ressourcenverbrauchs ohne Senkung des Wohlstandes“.
  8. Im Mai wird auf Einladung des Essener Friedensforums ein Vortrag in Essen gehalten zum Thema „Im Frieden und in Krieg – Militär zerstört Natur“.
  9. Wir unterstützen alle weiteren Aktivitäten von NROs, die einen Beitrag leisten zur sozial-ökologischen Umgestaltung der Gesellschaft.
  10. Das Bundestreffen der Ökologischen Plattform wird am 24.-25.03.2018 in der Jugendherberge Forchheim durchgeführt.
  11. Sitzungen des Koordinierungsrates finden am 23.3., 30.6., 29.9., und 24.11.2018 statt.
  12. Die Herausgabe der Tarantel erfolgt wie üblich zum Ende eines Quartals.
    Redaktionsschluss ist jeweils sechs Wochen vorher.
  13. In der Reihe „Beiträge zur Umweltpolitik“ werden erneut zwei Broschüren herausgegeben.
    Ihr Erscheinen wird rechtzeitig auf der Internetseite der Plattform bekannt gemacht.
  14. Die Plattform wird zu verschiedenen Gelegenheiten entsprechend ihren Möglichkeiten mit Infoständen auftreten, so z.B. in Berlin bei der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am 14.1.2018, auf dem Parteitag und beim Umwelt-Festival in Berlin am 3.6.2018.
  15. Die Plattform wird auch 2018 weitere Anstrengungen zur Verstärkung der Mitgliederbasis und der Arbeit der Umweltgruppen in den Bundesländern unternehmen. Unsere Mitstreiter_innen in den Bundesländern sind aufgerufen, bei der Mitgliederwerbung für die Plattform zu helfen.
  16. In NRW plant die Ökologische Plattform Bildungsveranstaltungen zur ökologischen Fragen.

3. Sitzung des Koordinierungsrates 2017

Tagesordnung

  • Bericht des SprecherInnenrates über Aktivitäten seit dem Bundestreffen
  • Erfahrungsaustausch:
    Was hat sich in den Ländern im Wahlkampf bewährt und was nicht?
  • Gemeinsame Beratung mit dem Ältestenrat:
    langfristig wirkende ökologische Entwicklungen und Linkspolitik heute

Ort

Kleine Alexanderstraße 28
Karl-Liebknecht-Haus
10178 Berlin
(klicken zur Karte)

Beginn

2.9.2017; 10:30 Uhr

Steht auf, Verdämmte dieser Stadt!

Energetische Sanierung – ökologische Notwendigkeit ohne Verdrängung von Mieter*innen

Die Senkung der Energie von Wohngebäuden ist eine Notwendigkeit, die sich aus der Klimaerwärmung ergibt. Rund 40% des Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude. In verschiedenen Siedlungen in Berlin versuchen Hauseigentümer, durch energetische Sanierungen die Mieten stark zu erhöhen. Sie dürfen Modernisierungsumlagen erheben, auch wenn oft keine ernsthaften Einsparungen erreicht worden sind. Die Folge: Verdrängung der Mieter*innen und Gewinne für die Firmen. Doch es gibt an vielen Orten Gegenwehr, Mieterinitiativen bilden sich und machen mobil gegen überteuerte oder gar unsinnige Maßnahmen.

Wir wollen diskutieren, wann und wie energetische Sanierung sinnvoll ist und wie die rechtlichen und sonstigen Rahmenbedingungen verändert werden müssen, damit es zu keiner Verdrängung der Bewohner*innen kommt. Und wie können deutliche Energieeinsparungen erreicht werden, um beim Klimaschutz unseres Wohnungsbestandes weiter zu kommen?

Podiumsdiskussion mit

  • Uwe Witt (Referent Bundestagsfraktion DIE  LINKE),
  • Julia Dück (Bündnis Otto-Suhr-Siedlung und Umgebung BOSS & U),
  • Berliner Mieterverein (NN. angefr.),
  • Pascal Meiser (Direktkandidat DIE LINKE für Friedrichshain-Kreuzberg Pankow-Ost)

Dienstag 11. Juli, 18.30h in der Alten Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin (Klick öffnet neues Fenster mit Karte) (Bus M 29, 248, U6 Kochstr., U2 Spittelmarkt)

Veranstalter: AK Rote Beete der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg

„Ökologisches Profil der LINKEN im Wahlkampf“

Konferenzeinladung

Ort: Berlin, Karl-Liebknecht-Haus

Zeit: Sonnabend, den 15. Juli 2017, 10 Uhr bis ca. 15 Uhr

Die LINKE hat zur Bundestagswahl ein Programm zur Diskussion gestellt, in dem ökologische Ziele vertreten sind. Dagegen kommen diese in der Wahlkampfstrategie kaum vor.
Wir wollen dazu beitragen, dass die im Wahlprogramm enthaltenen ökologischen Aussagen im Wahlkampf deutlich werden, denn das Parteiziel ist ein sozial-ökologischer Umbau der Gesellschaft.

Inhalt

„Ökologie im Parteiprogramm und im Wahlkampf“

Referent:
Wolfgang Borchardt, Mitglied im Sprecher*innenrat der Ökologischen Plattform
(https://www.oekologische-plattform.de/2017/08/vergleich-der-oekologischen-aussagen/)

„Welche Wählerschichten können wir im Wahlkampf mit ökologischen Themen erreichen?“

Referentin:
Johanna Scheringer-Wright, Mitglied des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE, 
MdL Thüringer Landtag, Sprecherin der Ökologischen Plattform Thüringen

„Welche ökologischen Ziele muss die LINKE im Wahlkampf vertreten?“

Referent:
Carsten Preuß, Landesvorsitzender des BUND Brandenburg,
Direktkandidat DER LINKEN für den Deutschen Bundestag

„Womit können wir im Wahlkampf wirksam werden?“

Diskussion von Ideen für Plakate, Flyer, Losungen usw. Vorstellung aller Materialien der Ökologischen Plattform (Taranteln, Broschüren, Flyer)

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Fiesta de Solidaridad 2017

Auf nach Berlin

Am 22. Juli 2017 feiert die AG Cuba Sí wieder ihre traditionelle „Fiesta de Solidaridad“ in Berlin.

Größer, bunter und vielfältiger wird die „Fiesta de Solidaridad“ in der Lichtenberger Parkaue in diesem Jahr werden. Das große Solidaritätsfest, organisiert von der AG Cuba Sí, ist über die Jahre zu einem Treffen der Soligruppen und Kubafreunde aus der gesamten Bundesrepublik geworden. Neu in diesem Jahr ist das  „Internationale Dorf“, in dem sich die ALBA-Staaten vorstellen und die europäischen Solidaritätsgruppen ihre Projekte präsentieren. Ebenfalls neu ist eine zweite Bühne, die vor allem für Junge und Junggebliebene Anziehungspunkt sein soll. Hier berichten u.a. Studierende über ihr Semester an der Technischen Universität in Havanna (CUJAE). Den ganzen Tag wird es auf der Fiesta Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen und natürlich jede Menge Musik geben. Live dabei sind u.a. Damion Davis, Tapete, Boxi Total, Calum Baird (Schottland), DJ Usnavi – und am Abend spielen Conexión und Banda Bassotti (Italien). Bei der Soli-Tombola kann man mit etwas Glück wieder einen Flug nach Kuba gewinnen. Nos vemos – wir sehen uns in Berlin zur Fiesta de Solidaridad!

Wann

22. Juli 2017, 14 – 22 Uhr

Wo

Parkaue Berlin-Lichtenberg (Klick öffnet Karte)

Wer die Fiesta unterstützen möchte, kann für 5 Euro unseren Solibutton kaufen.
Infos unter: https://cuba-si.org/1790/unterstuetzt-unsere-fiesta-de-solidaridad