3. Sitzung des Koordinierungsrates 2017

Tagesordnung

  • Bericht des SprecherInnenrates über Aktivitäten seit dem Bundestreffen
  • Erfahrungsaustausch:
    Was hat sich in den Ländern im Wahlkampf bewährt und was nicht?
  • Gemeinsame Beratung mit dem Ältestenrat:
    langfristig wirkende ökologische Entwicklungen und Linkspolitik heute

Ort

Kleine Alexanderstraße 28
Karl-Liebknecht-Haus
10178 Berlin
(klicken zur Karte)

Beginn

2.9.2017; 10:30 Uhr

Steht auf, Verdämmte dieser Stadt!

Energetische Sanierung – ökologische Notwendigkeit ohne Verdrängung von Mieter*innen

Die Senkung der Energie von Wohngebäuden ist eine Notwendigkeit, die sich aus der Klimaerwärmung ergibt. Rund 40% des Energieverbrauchs entfallen auf Gebäude. In verschiedenen Siedlungen in Berlin versuchen Hauseigentümer, durch energetische Sanierungen die Mieten stark zu erhöhen. Sie dürfen Modernisierungsumlagen erheben, auch wenn oft keine ernsthaften Einsparungen erreicht worden sind. Die Folge: Verdrängung der Mieter*innen und Gewinne für die Firmen. Doch es gibt an vielen Orten Gegenwehr, Mieterinitiativen bilden sich und machen mobil gegen überteuerte oder gar unsinnige Maßnahmen.

Wir wollen diskutieren, wann und wie energetische Sanierung sinnvoll ist und wie die rechtlichen und sonstigen Rahmenbedingungen verändert werden müssen, damit es zu keiner Verdrängung der Bewohner*innen kommt. Und wie können deutliche Energieeinsparungen erreicht werden, um beim Klimaschutz unseres Wohnungsbestandes weiter zu kommen?

Podiumsdiskussion mit

  • Uwe Witt (Referent Bundestagsfraktion DIE  LINKE),
  • Julia Dück (Bündnis Otto-Suhr-Siedlung und Umgebung BOSS & U),
  • Berliner Mieterverein (NN. angefr.),
  • Pascal Meiser (Direktkandidat DIE LINKE für Friedrichshain-Kreuzberg Pankow-Ost)

Dienstag 11. Juli, 18.30h in der Alten Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin (Klick öffnet neues Fenster mit Karte) (Bus M 29, 248, U6 Kochstr., U2 Spittelmarkt)

Veranstalter: AK Rote Beete der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg

„Ökologisches Profil der LINKEN im Wahlkampf“

Konferenzeinladung

Ort: Berlin, Karl-Liebknecht-Haus

Zeit: Sonnabend, den 15. Juli 2017, 10 Uhr bis ca. 15 Uhr

Die LINKE hat zur Bundestagswahl ein Programm zur Diskussion gestellt, in dem ökologische Ziele vertreten sind. Dagegen kommen diese in der Wahlkampfstrategie kaum vor.
Wir wollen dazu beitragen, dass die im Wahlprogramm enthaltenen ökologischen Aussagen im Wahlkampf deutlich werden, denn das Parteiziel ist ein sozial-ökologischer Umbau der Gesellschaft.

Inhalt

„Ökologie im Parteiprogramm und im Wahlkampf“

Referent:
Wolfgang Borchardt, Mitglied im Sprecher*innenrat der Ökologischen Plattform
(https://www.oekologische-plattform.de/2017/08/vergleich-der-oekologischen-aussagen/)

„Welche Wählerschichten können wir im Wahlkampf mit ökologischen Themen erreichen?“

Referentin:
Johanna Scheringer-Wright, Mitglied des Bundesvorstandes der Partei DIE LINKE, 
MdL Thüringer Landtag, Sprecherin der Ökologischen Plattform Thüringen

„Welche ökologischen Ziele muss die LINKE im Wahlkampf vertreten?“

Referent:
Carsten Preuß, Landesvorsitzender des BUND Brandenburg,
Direktkandidat DER LINKEN für den Deutschen Bundestag

„Womit können wir im Wahlkampf wirksam werden?“

Diskussion von Ideen für Plakate, Flyer, Losungen usw. Vorstellung aller Materialien der Ökologischen Plattform (Taranteln, Broschüren, Flyer)

Fiesta de Solidaridad 2017

Auf nach Berlin

Am 22. Juli 2017 feiert die AG Cuba Sí wieder ihre traditionelle „Fiesta de Solidaridad“ in Berlin.

Größer, bunter und vielfältiger wird die „Fiesta de Solidaridad“ in der Lichtenberger Parkaue in diesem Jahr werden. Das große Solidaritätsfest, organisiert von der AG Cuba Sí, ist über die Jahre zu einem Treffen der Soligruppen und Kubafreunde aus der gesamten Bundesrepublik geworden. Neu in diesem Jahr ist das  „Internationale Dorf“, in dem sich die ALBA-Staaten vorstellen und die europäischen Solidaritätsgruppen ihre Projekte präsentieren. Ebenfalls neu ist eine zweite Bühne, die vor allem für Junge und Junggebliebene Anziehungspunkt sein soll. Hier berichten u.a. Studierende über ihr Semester an der Technischen Universität in Havanna (CUJAE). Den ganzen Tag wird es auf der Fiesta Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen und natürlich jede Menge Musik geben. Live dabei sind u.a. Damion Davis, Tapete, Boxi Total, Calum Baird (Schottland), DJ Usnavi – und am Abend spielen Conexión und Banda Bassotti (Italien). Bei der Soli-Tombola kann man mit etwas Glück wieder einen Flug nach Kuba gewinnen. Nos vemos – wir sehen uns in Berlin zur Fiesta de Solidaridad!

Wann

22. Juli 2017, 14 – 22 Uhr

Wo

Parkaue Berlin-Lichtenberg (Klick öffnet Karte)

Wer die Fiesta unterstützen möchte, kann für 5 Euro unseren Solibutton kaufen.
Infos unter: https://cuba-si.org/1790/unterstuetzt-unsere-fiesta-de-solidaridad

Menschenkette Tihange

Schrottreaktoren abschalten – jetzt!
Die drei (Uralt-)Reaktoren im belgischen Tihange sind seit vielen Jahren wegen ihren Sicherheitsrisiken umstritten. Im Jahr 2012 musste der Betreiberkonzern Electrabel den Block Tihange-2 zeitweilig vom Netz nehmen, weil im Reaktordruckbehälter mehrere Tausend Haarrisse entdeckt wurden. Ende 2015 ging der Reaktor dennoch wieder in Betrieb.

Das Risiko ist nur 60 Kilometer von Aachen entfernt

Tihange ist knapp 60 Kilometer Luftlinie von der grenznahen Stadt Aachen entfernt. Sollte es zu einem Super-GAU kommen, wird die dicht besiedelte Region für Jahrzehnte unbewohnbar sein. Die Städteregion Aachen beteiligte sich deshalb Anfang März 2016 an einer Klage gegen das Wiederanfahren von Tihange-2, Nordrhein-Westfalen sowie über 100 Kommunen schlossen sich bis heute an und kündigten parallel eine Beschwerde bei der EU-Kommission wegen der Laufzeitverlängerung für Tihange-1 an.

Deswegen demonstrieren wir am 25. Juni zusammen mit Menschen aus Belgien und den Niederlanden für die Abschaltung von Tihange und Doel, einem weiteren Schrottreaktor in Belgien.

Die Kette symbolisiert den gemeinsamen Protest aus unterschiedlichen europäischen Ländern und Sprachen. Deshalb wird die Kette so aufgebaut, dass in jedem Abschnitt Menschen aus verschiedenen Nationen versammelt sind.

Gemeinsam bilden wir eine 90 km lange Menschenkette (klick)

Am Sonntag, den 25. Juni 2017
Auftakt ab 14:00 Uhr
gleichzeitig auf der Strecke zwischen Tihange, Lüttich, Maastricht und Aachen.

Für die Organisation ist es sehr hilfreich, wenn sich alle Teilnehmenden anmelden.
Hier (klick) können Sie sich für die Menschenkette anmelden.

Internationales Anti-Atom-Sommercamp in der Bundesrepublik

Vom 17.-23. Juli 2017 werden Expert*innen, Organisator*innen und Aktivist*innen aus mehr als einem Dutzend Ländern von drei Kontinenten, die besorgt über den Weiterbetrieb der Atomindustrie sind, in Döbeln, Mittelsachsen, zusammen kommen, um die fortlaufenden Anti-Atom-Kämpfe zu stärken. Das Internationale Anti-Atom-Sommercamp setzt seinen Schwerpunkt auf die Uranindustrie und auf Laufzeitverlängerungen sowie den Neubau von Reaktoren. Ab sofort ist die Anmeldung zu diesem Gathering möglich und interessierte Menschen sind eingeladen mit den Camp-Organisator*innen in Kontakt zu treten.

Das Nuclear Heritage Network, eine weltweite informelle Plattform von Anti-Atom-Aktivist*innen, arrangiert diese Zusammenkunft, zu der 60-100 Teilnehmer*innen aus aller Welt erwartet werden. Dort sollen Anti-Atom-Initiativen miteinander in Kontakt kommen, über atompolitische Themen informiert werden, zu denen sich die verschiedenen Beteiligten engagieren, und die Bewegung gestärkt werden, die gegen die immer noch mächtige Atomlobby antritt. Seit 2008 war das Nuclear Heritage Network Initiator*in einer Vielzahl internationaler Treffen wie dem bevorstehenden. Diese fanden in verschiedenen europäischen Ländern wie Frankreich, Finnland, Tschechien und der BRD statt.

Uran ist der Stoff, der alle Konflikte um die Atomkraft verbindet, denn er taucht im Brennstoff, beim Bergbau, als Atommüll und als Element auf, das in verschiedenen Stadien der Uranverarbeitungskette bearbeitet wird. Das internationale Sommercamp wird Organisator*innen zusammenbringen, die gegen die Uranindustrie Kampagnenarbeit leisten, deren Themen bekannter machen und dazu beitragen, dass Aktivist*innen von verschiedenen Aktionsfeldern zusammenkommen.

Der Neubau von Atomkraftwerken und die Laufzeitverlängerung von alternden Reaktoren sind eine drängende Gefahr, die im Gegensatz zu den verschiedenen nationalen Atomausstiegs-Politiken mehrerer Staaten akut ist. Planungen für weitere dieser Risikoanlagen und zur Verlängerung der Betriebszeiten gibt es überall auf der Welt, obwohl die strauchelnde Atomindustrie mit großen ökonomischen Problemen konfrontiert ist. – Diese existierten zwar schon vorher, sind aber durch die Krise der Finanzmärkte stärker sichtbar geworden. Das Sommer-Gathering wird eine Plattform für Initiativen sein, die gegen diese Entwicklungen ankämpfen. Es wird Informationen zu Atomanlagen und ihren speziellen Risiken bereitstellen, aber hat auch zum Ziel neue Partner*innen für den Widerstand gegen die Atomlobby zu finden.

Ein erster Programmentwurf wurde nun auf der Internetseite des Camps veröffentlicht: http://camp2017.nuclear-heritage.net . Die Teilnehmer*innen können sieben Tage voller Informationen und Eindrücke, Workshops zur Entwicklung gemeinsamer Aktionen, eine Exkursion zu einem stillgelegten Uranbergwerk, Skillsharing, Aktionen und Workshops zur Erhöhung der Handlungsfähigkeit der Anti-Atom-Bewegung erwarten.

Raus aus der Braunkohle
Gefährdet der Ausstieg Arbeitsplätze?

Einladung

Hiermit möchte ich Euch ganz herzlich zu unserer Veranstaltung „Raus aus der Braunkohle / Gefährdet der Ausstieg Arbeitsplätze?“ am 9. Juni 2017, ab 18.30, Einlass 18.00 Uhr, im DGB-Haus Köln einladen. Neben einer audivisuellen Schau zum Thema, haben wir Helmut Born vom ver.di Bezirksvorstand Düsseldorf und Walter Butterweck vom Landesbezirksvorstand der IGBCE gewinnen können.

Wir versuchen mit dieser Veranstaltung, auch unversöhnlich erscheinende Standpunkte einer Annäherung zuzuführen oder zumindest Verständnis für konträre Positionen in der Frage des Braunkohleausstiegs aufzubringen.

Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen.

Peter Singer
Fraktionsvorsitzender
Fraktion DIE LINKE.
im Regionalrat Köln
Mitglied im Braunkohleausschuss

Büro:
Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 10, 50667 Köln, 3. Stock, Zimmer Z32 (Klick öffnet Kartenansicht)
Telefon 0221 / 147 2817
kontakt@die-linke-im-regionalrat-koeln.de

 

Klimacamp 2017

Das diesjährige Klimacamp wird vom 18. bis 29. August im Rheinland stattfinden. In diesem Zeitraum sollen im Rahmen des Flächenkonzeptes 2017 vielfältige Bildungs- und Kulturveranstaltungen sowie Protestaktionen verschiedener Akteure veranstaltet werden. Auch die Degrowth-Sommerschule wird 2017 wieder auf dem Camp zu Gast sein.

Nächste Vorbereitungstreffen 25.-28. Mai (möglichst zentral in Deutschland), 21.-23. Juli (Köln).

weiter lesen: http://www.klimacamp-im-rheinland.de/

Degrowth Sommerschule 2017

Wann und wo?
Die Degrowth-Sommerschule gibt es auch dieses Jahr wieder auf dem Klimacamp im Rheinland! Sie wird zwischen dem 18. und dem 23. August stattfinden. Der genaue Ort im Rheinischen Braunkohlerevier steht noch nicht fest.

Programm
Die Sommerschule wird mit ihren 4-tägigen Kursen wieder ein breites Spektrum an Themen abdecken: von praktischen Fähigkeiten über aktivistische Strategien bis hin zu wissenschaftlichen Debatten. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind dieses Jahr „Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier“, „Psychologie des Wandels“ und „Skills for System Change“. Wir freuen uns, wenn Ihr einen Kurs oder Workshop anbieten wollt! Alle Infos dazu gibt es im Call for Courses:
> Call for Courses als pdf

weiter lesen: https://www.degrowth.de/de/sommerschule-2017/