Liebe Freund*innen und Genoss*innen der ÖPF,
unsere Webseite ist wieder da und mit ihr auch unser newsletter. Leider kommt so auch die Erinnerung an das Bundestreffen, das an alle Mitglieder bereits per mail heraus gegangen ist, etwas knapp. Meldet euch, wenn Ihr Interesse habt dabei zu sein, wir gucken was geht.
Wir haben uns einiges vorgenommen. Neben klassischen Themen wie der Neuwahl, dem Parteitag und der Themenplanung 26/27 wollen wir uns vor allem mit dem Programmprozess der Partei beschäftigen. Alle Mitglieder sind auch aufgerufen, sich intensiv mit in diesen einzubringen.
Bitte geht auch in euch. Wie ihr in den letzten Monaten gemerkt habt, benötigt der Sprecher*innenrat Zuwachs, um die Aufgabe zu erfüllen, die Umweltpolitik in Die Linke sichtbar zu machen. Schreibt uns bei Interesse eine Mail an unsere neue Email: oekoplattform@bag.die-linke.de . Sprecht uns gerne an, wenn eine Bewerbung für euch in Frage kommt, auch wenn ihr zu Pfingsten keine Zeit habt. Sprecht uns auch bei sonstigen Fragen auch einfach an – vielleicht gibt es bei euch ja auch geeignete Bewerber*innen für den kommenden Parteivorstand, die noch ein wenig ÖkoSprit für ihre Bewerbung suchen.
Wir werden in Hannover die regulären Neuwahlen durchführen und freuen uns über euer Interesse an einer Mitarbeit – auch im Rahmen von Kooptionen
Möglichkeiten zur Mitarbeit gibt es in verschiedenen Bereichen:
– klassische Emailverwaltung, Webseitengestaltung, Redaktionsarbeit für die Webseite.
– Vernetzung mit Partei, Externen, umweltpolitischen Akteuren
– Organisation zentraler Veranstaltungs- und Bildungsformate
– Organisation des Austauschs der ÖPF-Mitglieder im Rahmen des Programmprozesses
Neben den Neuwahlen ist uns der Programmprozess ein wichtiges Anliegen. Im Vorfeld hat es bereits einige online Veranstaltungen gegeben. Deren Gedanken wollen wir während des Bundestreffens in Arbeitsgruppen vertiefen und unsere ökologischen Programmpunkte für den weiteren Prozess entwickeln.
Bitte gebt bei eurer Anmeldung euren Zimmerwunsch an. Wir bemühen uns, diesen zu berücksichtigen. Zur Zeit gibt es noch ein paar wenige Hotelzimmer und einige Betten in der Jugendherberge.
Unser Bundestreffen findet vom 23. – 24. Mai 2026 im Kreisbüro Die Linke Hannover, Goseriede 8, 1. OG, 30159 Hannover statt. Reist möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, da die Parkplatzsituation vor Ort SEHR beschränkt ist. Möglicherweise haben wir noch 1-2 Betten frei. Fragt am Besten bei uns an.
Am Samstag wird zu Beginn der Veranstaltung auch unser Bundestagsabgeordneter Fabian Fahl vor Ort sein, um sich mit uns über die umweltpolitischen Projekte der Partei und Fraktion auszutauschen.
Wir hängen auch die Einladung noch einmal an.
Hier die alte „offizielle“ Einladung, die an alle Mitglieder ging.
Multiplen Katastrophen begegnen – Zukunft als Programm
Einladung zum Bundestreffen 2026 der Ökologischen Plattform und Neuwahl der Sprecher*innen
- – 24. Mai 2026, Kreisbüro Die Linke Hannover, Goseriede 8, 1. OG, 30159 Hannover
Liebe Mitglieder der ÖPF, liebe Freund*innen,
die Krisen und Katastrophen in der Welt spitzen sich immer weiter zu. Die Programmdebatte der Partei Die Linke ist im vollen Lauf. Im Juni steht der nächste Bundesparteitag in Potsdam auf der Agenda.
Gute Gründe, sich zeitnah unserem Jahrestreffen zuzuwenden, um sich mit langjährigen und neu hinzugekommenen Teilnehmer*innen auszutauschen und Gleichgesinnte innerhalb und außerhalb der Partei kennen zu lernen.
Hierzu laden wir Euch ein.
Den Ablaufplan und die Inhalte findet ihr in unserem cloudordner zum Bundestreff.
(wenn es hakt, noch einmal probieren).
Bitte setzt euch bei Interesse frühzeitig über Email mit uns in Verbindung, um Teilnahme und Unterkunft zu organisieren. Bitte sendet uns dazu das Anmeldeformular oder aber die dort abgefragten Daten per Mail zu. Eure Anmeldung ist in beiden Fällen verbindlich.
Da die finanzielle Lage der Zusammenschlüsse in den letzten Jahren schlechter geworden ist wird es schwerer, das gesamte Treffen wie früher voll zu finanzieren. Wie versuchen wie gewohnt möglichst allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig sind wir auf Spenden angewiesen. Wir bitten deshalb alle, denen es möglich ist, ihre Kosten zu tragen, dies zu tun, oder sie an die ÖPF zurück zu spenden[1].
Neben inhaltlichen Dingen müssen wir auf dem Bundestreffen auch formelle Fragen regeln. Entsprechend der Parteisatzung stehen turnusgemäß die regulären Neuwahlen zum Sprecher*innenrat an. Auch der Aufbau unserer eigenen Strukturen bleibt ein laufender Tagesordnungspunkt.
Wir müssen nicht um den heißen Brei herum reden: Die ÖPF steht nach wie vor vor der Situation, sich weiter entwickeln und personell verjüngen zu müssen. Sonst wird es sehr schwierig, den eigenen Ansprüchen als umwelt- und klimapolitischer Zusammenschluss mit einer zuverlässigen, bundesweiten Vernetzung und daraus resultierender Strahlkraft der Basis in die Partei, überhaupt gerecht zu werden.
Wie bisher stellt Die Linke ihre klima- und umweltpolitischen Ansätze nicht in den Vordergrund, seit vielen Jahren sind viele andere Fragen zentraler in der Kommunikation. Wir erleben in unserem Politikfeld eine bedauerliche Spaltung in zwei Gruppen und große Löcher im bundesweiten Netz der ÖPF. Aus Mangel an Genoss*innen bleiben Kernaufgaben liegen und unsere Webseite ist seit geraumer Zeit aus technischen Gründen offline – es fehlt der Web-Mensch.
Für wichtigen Aufgaben, brauchen wir eure aktive Unterstützung:
- Vernetzung der Mitglieder / lokalen Gruppen
- Vernetzung mit Externen, umweltpolitischen Akteuren
- Organisation zentraler Veranstaltungs- und Bildungsformate
- Organisation des Austauschs der ÖPF-Mitglieder im Rahmen des Programmprozesses
- Organisation des Austauschs der ÖPF-Mitglieder im Rahmen der Positionsfindung der ÖPF zu aktuellen Themen
- Austausch mit der Partei
- Pflege der Publikationen, v.a. Webseite, Tarantel.
- Unterstützung bei der Mitgliederverwaltung
- Verwaltung und Weiterentwicklung des Zusammenschlusses
Hierfür suchen wir geeignete und interessierte Genossen mit zeitlichen Kapazitäten, die sich im Sprecher*innenrat mit einbringen wollen. Insbesondere die Landesgruppen sind aufgerufen, nach Kandidat*innen zu suchen. Es hat sich bewährt, dass Sprecher*innenratsmitglieder sich über mehrere Bundesländer verteilen.
Bitte sendet eure Bewerbungen/Vorstellungen an unsere zentrale Email. Die eingereichten Bewerbungen findet ihr dann so bald als möglich im Cloudordner.
Aktuell muss leider vor Ort gewählt werden. Wenn ihr da nicht könnt, aber Interessiert seit uns zu verstärken, dann sprecht uns an und lasst möglichst eine Nummer da.
Wir freuen uns auf Euch
Euer Sprecher*innenrat
P.S. / Abseits der Einladung
Die ÖPF braucht wie angedeutet weiter die Unterstützung der Genoss:innen, die sich mit Fragen des Umweltschutzes und -gerechtigkeit, Klimaschutz und -gerechtigkeit, mit ökologischem Wandel der Wirtschaft und Tierschutz beschäftigen. Derzeit entstehen in der Partei an vielen Stellen neue Gruppen, Zusammenhänge. Viele Umwelt- und Klimainteressierte sind frisch eingetreten.
Viele langjährige Genoss*innen sind in lokal-, landes- und Bundespolitik in diesen Bereichen aktiv. Bitte werbt für die Mitgliedschaft in der ÖPF, damit wir gemeinsam die Linke sprechfähig machen können und uns in der Breite der Partei auf den kommenden Programmprozess vorbereiten können.
Hierzu ist es wichtig, dass sich Genoss*innen einsetzen, lokale Strukturen (Landesarbeitsgruppe, kommunale Gruppen) aufzubauen, zu stärken, zu vernetzen. Eine demokratische, sozialistische Organisation lebt von den Basisstrukturen.Unser Ziel als SR ist es, unsere Sichtbarkeit und Beteiligung in Parteiprozessen auf eine breite Basis zu stellen. Dies geht nur mit euch.
Aus der cloud könnt ihr das Mitgliedsformular herunter laden. Bis unsere Webseite reaktiviert und aktualisiert ist, haben wir für die Vernetzung und Informationsaustausch zwei Signal Gruppen. „ÖPF vernetzt“ und die Gruppe „Öpfler*innen diskutieren“. Sinn, Zweck und Arbeitsweise dieser Gruppen sind in der Netiquette („Die 10 ÖPF-Debattengebote“) festgehalten. Leitet diese und andere unserer Infos gerne weiter.
Sollte sich an euren Daten (v.a. Adresse, Email etc.) in den letzten Jahren etwas grundlegendes geändert haben, so bitten wir euch um eine entsprechende Änderungsnachricht. Wir brauchen regelmäßig aktuelle Datenbestände, z.B. für die Zuteilung der Mittel und der Delegiertenzahlen.
[1] Partei DIE Linke; IBAN: DE38 1009 0000 5000 6000 00; BIC: BEVODEBB;
Verwendungszweck: Ökologische Plattform – Spende – Bundestreffen
Mit ökosozialistischen Grüßen,
Marcus & Johanna
Für den Sprecher*innenrat der ÖPF
Termine
Die mit uns befreundeten Ökosozialisten vom Rhein bieten wieder Veranstaltungen mit Ernst Schriefl zur Energiepolitik an, auf die wir euch hiermit hinweisen wollen.
seit der Sperrung der Straße von Hormus und der dadurch ausgelösten Energiekrise ertönt wieder verstärkt der Ruf nach einer Beschleunigung des Umstiegs auf erneuerbare Energien. Ist es tatsächlich realistisch, die jetzt noch vorhandenen fossilen Energiequellen vollständig durch erneuerbare Energien und Elektrifizierung ersetzen zu wollen? Ist lediglich Frau Reiche daran schuld, dass es nicht so recht vorangehen will? Ernst Schriefl hat in seinem aktuellen Standardwerk die Energiewende einem gründlichen Reality-Check unterzogen und die Dilemmata, ungelösten Probleme sowie das begrenzte Potenzial der erneuerbaren Energien aufgezeigt:
https://www.buechner-verlag.de/buch/raus-aus-kohle-oel-und-gas-aber-wie
Bereits im Januar haben wir ein Webinar dazu veranstaltet. Den entsprechenden Foliensatz kann Ernst nun zur Verfügung stellen. Wer daran Interesse hat, möge sich bei mir melden.
Nach der guten Resonanz auf das Webinar im Januar und wegen der Bedeutung des Themas haben wir uns entschlossen, eine vertiefende kleine Webinarreihe anzubieten, die zentrale Fragen der Energiewende behandelt:
Mittwoch, 27. Mai 2026, 18.30 Uhr: Wie viel Energie bleibt uns unterm Strich (Nettoenergieperspektive)?
Mittwoch, 3. Juni 2026, 18.30 Uhr: Reichen die Rohstoffe für die Energiewende?
Unter folgendem Link könnt ihr an den Webinaren teilnehmen:
http://meet.apronix.net/energiewende
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!
Lektüre
Wenn ihr nach Argumenten sucht, warum die ÖP dafür plädiert, nicht immer kopflos „bauen, bauen, bauen“ zu rufen, sobald das kapitalistische System die Verteilung von Wohnraum zum Problem werden lässt, dann hat die Rosa Luxemburg ein wenig zugearbeitet:
Zementproduktion. Kosten, Schäden, Alternativen.
Eine kurze Rezension findet ihr im ND.