Notstandsgesetze zum Schutz der Demokratie?

Es könnte möglich werden …

meinen die Macher von Perspective Daily 1) in einem Gedankenexperiment (https://perspective-daily.de).

So abwegig diese Idee auch manchen auf den ersten Blick erscheinen mag – ganz weit hergeholt ist er nicht, denn wenn wir, die GESAMTE Bevölkerung, nicht in kürzester Zeit umsteuern, drohen weit größere Gefahren.

Der amerikanische Klimaaktivist Bill McKibben „vergleicht das Ausmaß der Bedrohung durch die Globale Erwärmung und das Überschreiten der planetaren Grenzen mit dem Faschismus und Adolf Hitler während der NS-Zeit und kommt zu dem Schluss: Die aktuelle Bedrohung ist größer.“ Daher muss ALLES auf die Abwendung dieser Bedrohung ausgerichtet werden.

Empfehlung:

den gesamten Text lesen: https://perspective-daily.de/article/154/probiere

Fussnote(n)

[1↑]Perspective Daily ist ein Web-Magazin, das nach den Prinzipien des konstruktiven Journalismus arbeitet. Pro Tag erscheint nur ein einziger Artikel, insgesamt fünf pro Woche. Diese Artikel sollen neben den Fakten auch Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und zur Diskussion anregen.“ Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Perspective_Daily)

Offener Brief

der Ökologischen Plattform bei der LINKEN an die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Es ist abzusehen, dass die GRÜNEN in einer Jamaika-Koalition ihren Zehn-Punkte-Plan, den sie im Wahlkampf vertreten haben, nicht in den Koalitions­vertrag einbringen können, auf alle Fälle nicht die ökologischen Ziele, wie z.B. sofortige Schließung der 20 schmutzigsten Kohlekraft­werke, Beendigung der Produktion von Verbrennungsmotoren in 22 Jahren und Abschaffung der Massentierhaltung. Weitere Anhänger*innen und Wähler*innen werden von den Grünen enttäuscht.

Hier ist es Aufgabe der LINKEN, diese Politikthemen zu besetzen und Forderungen zur Nachhaltigkeit und der Erreichung der Klimaziele Deutschlands aktiv zu vertreten. Damit werden neue Wähler­schichten gewonnen und es wird deutlich gemacht, dass Mitregieren keine Lösung zur Bewältigung der grundlegenden Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaft sind.

Die LINKE muss nicht nur die soziale Gerechtigkeit auf ihre Fahnen schreiben, sondern in gleichem Maße die Generationen übergreifende Gerechtigkeit. Letztere muss gesichert werden, indem weniger Rohstoffe verbraucht werden, damit zukünftigen Generationen kostengünstig gewinnbare Roh­stoffe noch übrig bleiben. Verlängerung der Lebens­dauer der erzeugten Produkte, Wieder­gewinn­barkeit der verbrauchten Rohstoffe, reparaturfähige Konstruktion und modularer Aufbau der Produkte müssen von der LINKEN gefordert werden.

Besonders wichtig ist das Eintreten der LINKEN für eine Verhinderung der Erderhitzung durch den Eintrag von Schadgasen in die Luft. Zukünftige Generationen werden ganz andere Stürme erleben als den Oktobersturm Xavier. Die LINKE muss auf die Warnungen der Wissenschaftler hören und auf allen Politikfeldern entsprechende Schlussfolgerungen ziehen.

Es gilt, entsprechend unserem Parteiprogramm öffentlichen Druck und außer­parlamen­tarische Mobilisierung zu organisieren statt wie bisher den Eindruck zu vermitteln, dass man Mitregieren will bei der besten Verwertung des Kapitals. Die LINKE hat die einmalige Chance, sowohl auf dem Gebiet der sozialen und der Generationengerechtigkeit als auch auf dem Gebiet der Ökologie die Meinungsführerschaft in der Opposition zu übernehmen.

Das ‒ leider ohne Beteiligung führender Politiker der LINKEN entstandene ‒ „Generationen Manifest“ (https://www.generationenmanifest.de/manifest/) ist dafür eine gute Anleitung zum Handeln.

Power-Shift: Wahlprüfsteine

zur Bundestagswahl 2017 – Parteipolitische Positionen zu Rohstoffpolitik, Rohstoffverbrauch, Unternehmen und Menschenrechte

Power-Shift hat seine Wahlprüfsteine zu

  • Rohstoffpolitik,
  • Rohstoffverbrauch,
  • Unternehmen und
  • Menschenrechten

sowie die Antworten der angefragten Parteien (Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, DIE.LINKE, FDP und SPD) auf seiner Internetseite veröffentlicht:

https://power-shift.de/wahlpruefsteine-zur-bundestagswahl-2017-parteipolitische-positionen-zu-rohstoffpolitik-rohstoffverbrauch-unternehmen-und-menschenrechte/

Kandidaten fragen

Um den Wünschen der Deutschen nach einem sozialen, demokratischen und ökologischen Leben Nachdruck zu verleihen, hat Campact (https://www.campact.de/) zehn Forderungen an eine neue Bundesregierung zusammengefasst.

In 1.264 Diskussionsrunden haben Campact-Aktive mit Freund*innen und Bekannten darüber diskutiert, welche Projekte eine neue Bundesregierung nach der Wahl angehen muss. Insgesamt kamen 11.183 Vorschläge dafür zusammen. In einem längeren Auswahlprozess (siehe https://blog.campact.de/2017/07/prozesstransparenz-so-verlief-der-redaktions-und-abstimmungsprozess/) wurden schließlich die zehn Forderungen ermittelt, die den meisten Teilnehmenden am wichtigsten sind (siehe https://www.campact.de/aufbruch-2017/bundestagswahl/kompass/)

Der Verein regt jetzt alle an, Gespräche mit Kandidat*innen zu suchen und immer wieder die gleichen Fragen zu drei Themenkomplexen zu stellen:

  • Sozialer Fortschritt: Ein gutes Leben für alle sichern.
  • Demokratischer Fortschritt: Faire Regeln für alle durchsetzen.
  • Ökologischer Fortschritt: Den Krisen zuvorkommen.

 

Pax Terra Musica

Festival für die Friedensbewegung

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

wie einige von Euch vielleicht schon gehört haben organisieren wir gerade ein Festival für die Friedensbewegung vom 23. – 25. Juni 2017 in Niedergörsdorf, südlich von Berlin.
Mehr unter: http://www.pax-terra-musica.de/.

Organisiert wird das Festival von 10 Aktivisten aus den verschiedensten Organisationen.

Worum geht es:

Dieses Festival soll uns allen einmal 3 Tage lang die Möglichkeit geben uns zu treffen, zu diskutieren und uns kennen zu lernen. Das Festival soll die Menschen verbinden, neue Leute erreichen und auch die Möglichkeit bieten neue, gemeinsame Aktionen zu organisieren.

Wer ist Aussteller:

Neben den Friedensbewegungen werden auch alternative Projekte sich vorstellen. Lokale Landwirtschaft, wirklich nachhaltig arbeitende Unternehmen, alternative Medien, lokale Geldsysteme, etc.
Alle, die an einer besseren Zukunft für uns alle arbeiten, sind eingeladen.
Weitere Informationen und eine Übersicht über unsere bisherigen Aussteller findet Ihr hier:
https://web.archive.org/web/20170608221005/http://www.pax-terra-musica.de:80/aussteller

Welche Gäste erwarten wir:

Neben der Ausstellung / Friedensmesse wird es auch und im Wesentlichen Musik geben. Musik verbindet, Musik transportiert Gefühle und Botschaften. Wie in der Vergangenheit oft erlebt ist Musik ein Schlüssel zur Gemeinsamkeit. Der Grundgedanke ist die verschiedenen Generationen mit einer Bandbreite an Musik zu verbinden. Zum einen verschiedenste Musiker aus der Friedensbewegung aber auch, auf weiteren Bühnen, elektronische Musik für die Generation Loveparade. Wir möchten so möglichst viele Menschen erreichen und gerade der jungen Generation zeigen, wie man sich engagieren kann. Und das es Euch gibt.

Wer ist nicht willkommen:

Hass, Hetze, Rassismus und Menschenverachtung sind nicht eingeladen. Wir wollen ein friedliches Fest für alle veranstalten. Kontroverse Diskussionen darf und soll es geben, solange die große Überschrift „Frieden“ nicht vergessen wird.

Was bieten wir Euch:

  • Platz für hunderte Aussteller,
  • Eine Bühne für Podiumsdiskussionen und Vorträge,
  • Treffpunkte für offene Diskussionen,
  • Platz für Workshops,
  • Platz für Aktionen,
  • alles drum herum

Und obendrein gibt es noch Musik von tollen Künstlern aus ganz Deutschland.

Was wir von Euch brauchen:

Wir möchten gerne, dass jeder Aussteller sich z.B. mit einem großen Zelt oder Pavillon und einem Informationstisch vorstellt. Seid ein wenig kreativ, vielleicht habt Ihr auch noch andere Ideen für Bastelzelte, Wasserrutschen, Kunstinstallationen. Lasst es uns einfach wissen.

Jeder Aussteller bekommt dafür von uns 2 Freikarten für das Festival und den Zeltplatz.

Wenn Ihr noch Ideen habt für Vorträge oder selbst eine Podiumsdiskussion organisieren wollt. Wenn Ihr noch Künstler kennt oder selbst Künstler seid. Sendet uns alle Ideen und wir werden Sie koordinieren.

Dieses Festival ist für Euch und für eine gemeinsame bessere Zukunft.

Wir freuen uns sehr darauf, Euch alle bei dem Festival zu sehen. Wenn Ihr Euch im Ausstellerbereich Vorstellen möchtet schickt uns doch bitte eine E-Mail mit einem Ansprechpartner und Eurem Logo, das wir in dem Ausstellerkatalog auf der Webseite aufnehmen können.

Friedliche Grüße
das ganze Pax Terra Musica Team

____________________________________
Pax Terra Musica gemeinnützige GmbH i.G.
http://www.pax-terra-musica.de
malte@pax-terra-musica.de

Haltbarkeit – ein vergessenes Qualitätsmerkmal?

Vortrag mit Diskussion, gemeinsame Veranstaltung mit VDI und VDE

Schwerpunkte des Vortrages:

  • Die Begriffsfamilie Obsoleszenz
    … von lateinisch obsolescere: sich abnutzen, alt werden, aus der Mode kommen, an Ansehen, an Wert verlieren. Bezeichnet, dass Produkte oder Wissensbestände auf natürliche oder künstlich beeinflusste Art veraltet sind oder altern.
  • Die Gesellschaftliche Relevanz
  • Das Qualitätsziel Haltbarkeit (Vermeidung von geplanter Obsoleszenz)
  • Eine Aufgabe für das Qualitätsmanagement
  • Der VDE-Arbeitskreis Obsoleszenz

Referent: Herr Stefan Schridde
www.schridde.org / MURKS? NEIN DANKE! e.V.

Zeit

Datum: 16. Mai 2017
Uhrzeit: 17.00 bis ca. 19.00 Uhr

Ort

DGQ-Landesgeschäftsstelle Ost
Unter den Eichen 128
12203 Berlin (Steglitz)

Anmeldung

Interessierte aus allen Bereichen sind zu dieser kostenlosen Veranstaltung herzlich eingeladen. Gäste willkommen!
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Bitte melden Sie sich an unter DGQ-Regionalkreis Berlin – Deutsche Gesellschaft für Qualität. Danke. (klick öffnet E-Mail-Fenster)

P. Stresemann
Regionalkreis-Leiter Berlin

MURKS? NEIN DANKE! e.V. braucht Sie.
http://www.murks-nein-danke.de/verein/mitgliedschaft/

Kontaktdaten:

Stefan Schridde
Falkenberger Str. 172 b
13088 Berlin
[fon] +49 30 25 58 03 21
[O2] +49 176 83 29 91 80
[skype] stefan.schridde
[web] www.schridde.org

60 Jahre nach den Göttinger 18

Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht

Öffentliche Veranstaltung

Aus Verantwortung „Nein“ gesagt zu haben zum deutschen Griff zur Atombombe, das ist die historische Leistung der  Wissenschaftler, die 1957 den Aufruf der Göttinger 18 unterzeichneten und eine Mitarbeit an der Bombe verweigerten.

Weiterhin „Nein“ zur Atombombe zu sagen ist 60 Jahre danach von bleibender, dramatischer Aktualität – nicht nur wegen der milliardenschweren „Modernisierungsprogramme“ in allen Atomwaffenstaaten. Die Weigerung der Bundesregierung, sich an den UN-Verhandlungen zu einem Verbot von Atomwaffen zu beteiligen, ist ein politscher Skandal. Welchen Wert haben dann einmütige Beschlüsse des Deutschen Bundestages für eine Welt ohne Atomwaffen?

Die neu aufkommende Diskussion über einen deutschen Griff zur Bombe oder einer europäischen Atombombe als Reaktion auf die Politik eines aufrüstungswütigen Präsidenten der USA zeigt, Atomwaffen und ihre Abschaffung müssen wieder ein gesellschaftliches Thema werden.

Dazu soll die Veranstaltung „60 Jahre nach den Göttinger 18: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht“ am 6. April 2017 an der HU Berlin beitragen.

Es gilt die Mahnung: nie wieder Hiroshima, nie wieder Nagasaki!

Wir würden uns auf Ihre Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung freuen. Bitte finden Sie das Programm anbei oder auf www.ialana.de. Um eine kurze Anmeldung an info@ialana.de wird gebeten.

Datum/Zeit

6.4.2017; 17:30 – 21:30

Ort

Humbold-Universität zu Berlin
Hörsaal 2094 Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Programm

17:30 | Begrüßung/ Eröffnung Hartmut Graßl, VDW

17:40 | Die Relevanz der Göttinger 18 für die friedenspolitische Debatte von 1957 bis heute Jürgen Scheffran, NatWiss/ VDW

18:10 | Zwischen nuklearer Auslöschung und einer Welt ohne Atom(-waffen): Atomwaffendiskurs heute zwischen Modernisierung und Verbotsvertrag Xanthe Hall, IPPNW
Moderation: Amela Skiljan, IALANA

18:40 | Der neue deutsche Griff zur Atombombe – Gefahr oder Fiktion?
Diskurs über die europäische oder deutsche Atombombe nach Brexit und dem neuen US-Präsidenten – Zufall oder Strategie? Reiner Braun, NatWiss/ IPB
Deutschlands wissenschaftliche Atomforschung – nur Dual-use oder offen für Atomwaffen? Rainer Moormann, ehemaliger wissenschaftlicher Angestellter an der Kernforschungsanlage Jülich
Gibt es einen rechtlichen Spielraum für eine nukleare Realpolitik? Otto Jäckel, IALANA
Moderation: Nina Knöchelmann, NatWiss

19:40 | Panel mit Diskussion: Deutschland atomwaffenfrei oder Nuklearmacht?
Mit: Reiner Braun (NatWiss/ IPB), Ute Finckh-Krämer (MdB, SPD), Hartmut Graßl (VDW), Katja Keul (MdB, Bündnis 90/ Die Grünen), Kathrin Vogler (MdB, DIE LINKE)
Moderation: Angelika Wilmen, IPPNW

21:30 | Ende

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@ialana.de

NatWiss e.V.
Marienstr. 19/20
10117 Berlin
http://www.natwiss.de

Beiträge zur Umweltpolitik – Heft 24

Entfremdung von der Natur

 Deckblatt Nr. 24 59 Seiten
1. Aufl. November 2016
Autor: Götz Brandt
Hrsg.: Ökologische Plattform bei der Partei DIE LINKE
Download als pdf (hier klicken)

Aus dem Vorwort

Ein besonderes Kapitel der Entfremdung, das immer mehr zur Bedrohung der Fortexistenz der Menschheit wird, ist die Entfremdung von der Natur, von und in der wir bei aller Technisierung immer noch leben und von der wir auch zukünftig abhängig bleiben. Dieser Problematik ist diese Broschüre gewidmet. Nach einem Überblick zur Entfremdungstheorie von Marx steht dieses Problem im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel Inhalt Seite
Vorwort 4
1 Entfremdungstheorie nach Marx 7
1.1 Entfremdung des Arbeiters vom Produkt seiner Arbeit 8
1.2 Entfremdung des Menschen vom Arbeitsprozess 10
1.3 Entfremdung des Menschen von sich selbst. 11
1.4 Entfremdung der Menschen untereinander. 14
1.5 Entfremdung in der DDR und ihre teilweise Aufhebung 15
1.6 Entfremdung zwischen Mann und Frau 17
1.7 Entfremdung vom Weltgeschehen 19
2 Die Entfremdung des Menschen von der natürlichen Umwelt. 23
2.1 Frühgeschichtliche Nutzung der Natur. 24
2.2 Nutzung der Natur in der Antike 24
2.3 Mittelalterliche Nutzung der Natur 25
2.4 Kapitalistische Nutzung der natürlichen Umwelt 27
2.5 Nutzung der Natur in den sozialistischen Staaten 30
3 Die Wahrnehmung der Naturübernutzung 31
3.1 Klimawandel 32
3.2 Ressourcenerschöpfung 35
3.3 Vermüllung von Land und Meer 36
3.4 Abnehmende Bodenflächen und Bodenfruchtbarkeit 38
3.5 Artenschwund 39
4 Barbarei und Chaos oder Weltgemeinschaftsordnung 41
5 Überwindung der Entfremdung 45
6 Literatur 47
Abkürzungsverzeichnis 55
Bibliographische Abkürzungen 55
Weitere Abkürzungen 55
Autor 57

Beiträge zur Umweltpolitik – Heft 26

Politische Begriffe und ihre Anwendung in der Ökologie

 Deckblatt Heft 26 74 Seiten
1. Aufl. (Heft 26, Januar 2017)
Autoren: Götz Brandt, Wolfgang Borchardt
Hrsg.: Ökologische Plattform bei der Partei DIE LINKE
Download als pdf (hier klicken)

 Aus dem Vorwort

Die Forscherin Elisabeth Wehling hat 2016 ein Buch mit dem Titel „Politisches Framing“ geschrieben (Wehling, E. 2016). Darin gibt sie anhand zahlreicher Beispiele eine Einführung in die neuro-kognitiven Grundlagen von Politik und Ideologie. Dieses Buch kann für die LINKE eine Anleitung zum Verhalten in politischen Debatten sein, da es zur eigenständigen Begriffsbildung statt zum Nachplappern neoliberaler Begriffsschöpfungen auffordert.
Elisabeth Wehling analysiert nach einer theoretischen Einführung eine ganze Reihe von geläufigen politischen Begriffen. Darunter auch einige ökologische Begriffe, wie Klimawandel, Umweltverschmutzung und erneuerbare Energien.
Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass es notwendig ist, möglichst viele der gängigen ökologische Begriffe zu analysieren und zu versuchen, neue einzuführen, die unseren linken Anspruch betonen und die von allen LINKEN in der Praxis der politischen Arbeit genutzt werden sollten. Dazu soll mit der vorliegenden Broschüre ein Beitrag geleistet werden. Dabei erheben wir nicht den Anspruch, mit den hier vorgeschlagenen Begriffen die in Umlauf befindlichen zu ersetzen. In einigen Fällen ist das möglich und sinnvoll, andere sind vielleicht zu „sperrig“ oder zu lang. Doch in jedem Fall sollen die Vorschläge zur (selbst-) kritischen Auseinandersetzung mit der politischen Begriffswahl anregen.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel Inhalt Seite
Vorwort 4
In eigener Sache 5
1. Die Rolle der politischen Begriffe im politischen Denken und Handeln 6
2. Ökologische politische Begriffe und Bilder 11
2.1. „Anthropozän“ 11
2.2. „Raumschiff Erde“ 13
2.3. „Planetarische Grenzen“ 14
2.4. „Umweltverschmutzung“ 15
2.5. „Naturschutz“ 15
2.6. „Klimawandel“ 16
2.7. „Klimaerwärmung“ 17
2.8. „Klimakatastrophe“ 18
2.9. „Klimaanpassung“ 19
2.10. „Klimaschutz“ 21
2.11. „Klimagerechtigkeit“ 21
2.12. „Klimaflüchtlinge“ 22
2.13. „Bioökonomie“ 25
2.14. „Effizienzrevolution“ 26
2.15. „Entkopplung“ 27
2.16. „Nullemission“ 28
2.17. „Globales Umweltmanagement“ 28
2.18. „Nachhaltigkeit“ 29
2.19. „Wachstum und Wohlstand“ 31
2.20. „Sozial-ökologische Transformation“ 31
2.21. „Smart City“ 32
2.22. „Energiedemokratie“ 33
2.23. „Erneuerbare Energien“ 35
2.24. „Agrartreibstoffe“ 36
2.25. „Pflanzenschutzmittel“ 37
3. Tabellarische Übersicht 38
4. Schlussbemerkungen 40
Literatur 41
Abkürzungsverzeichnis 51
Glossar 52
Autoren 54