weitere Einwendung gegen Tönnies-Erweiterung

Im Rahmen des „International Cube Day“ war die hiesige Ortsgruppe von „Anonymous for the Voiceless“ am Samstag auch in Gütersloh präsent. In über 500 Städten auf allen Kontinenten wurde durch das Zeigen von Videos im „Cube of Truth“ über die Zustände in der Tierindustrie informiert. In Gesprächen wurden Meinungen und Informationen ausgetauscht. Am benachbarten Infostand legte das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung aus aktuellem Anlass eine an den Kreis Gütersloh gerichtete Einwendung vor. Die Forderung nach einem Stopp des Genehmigungsverfahrens unterstützten spontan mehr als 130 Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift. „weitere Einwendung gegen Tönnies-Erweiterung“ weiterlesen

Ausstieg aus der Braunkohle! Europäisch und regional – sozial und ökologisch

3. Fachtagung

der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken im Europaparlament GUE/NL und der Bundestagsfraktion DIE. LINKE. unter Mitwirkung der Fraktion DIE LINKE. im Regionalrat Köln, der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Rhein-Erft-Kreis sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, am 20.10.2018, ab 10.30 Uhr im Kreishaus des Rhein-Erft-Kreises, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim.

Wir wollen dort gemeinsam mit Abgeordneten unserer Partei, Fachreferenten, unter Anderem aus der Europäischen Strukturkommission, über den Kohleausstieg und den damit verbundenen Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier aber auch national und international diskutieren.

In Berlin tagt die „Kohlekommission“. Aus der Kommission werden der Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Herr Michael Kreuzberg sowie Frau Antje Grothus von der Initiative „Buirer für Buir“ teilnehmen. Wir wollen hier vor Ort, im Herzen des Rheinischen Reviers, die drängenden Fragen des Ausstiegs aus der Braunkohle beraten und möchten Sie herzlich einladen teilzunehmen und sich einzubringen.

Einladung als pdf-Datei herunterladen (klick)

Klimaanpassung der Thüringer Landwirtschaft

Plenarrede zum Antrag der Fraktionen DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen „Klimaanpassung der Thüringer Landwirtschaft“ von Johanna Scheringer-Wright

Mit dem Antrag „Klimaanpassung der Thüringer Landwirtschaft“ wollen wir auf die klimatischen Herausforderungen des Klimawandels gerade für die Landwirtschaftlichen Betriebe und der Forstwirtschaft eingehen. Denn kein Sektor ist von Wetter und Klima so betroffen, wie Land- und Forstwirtschaft.

Um es gleich vorab zu sagen: Klimaanpassungsstrategien können nur ein Beitrag sein, um die schon heute unvermeidbare Erderhitzung in ihren Auswirkungen zu mildern.

Unverzichtbar ist und bleiben der konsequente Ausstieg aus der atomar-fossilen Energiegewinnung und eine konsequente Verkehrswende um die Erderhitzung zu mildern. Deshalb übersende ich heute hiermit meine Solidarität an die Aktivistinnen und Aktivisten im Hambacher Forst, die darum kämpfen – unterstützt von vielen Umweltbewegten und auch von der Partei DIE LINKE – dass dieser Wald nicht dem Aufschluss für Braunkohle zum Opfer fällt. Und wir trauern mit vielen Tausend anderen um Steffen Meyn, der in dieser Auseinandersetzung im Hambacher Forst zu Tode kam.

RWE muss die Rodung abblasen. Auch die MiBRAG im Leipziger Land und die LEAG in der Lausitz dürfen keine neuen Aufschlüsse vornehmen.

DIE LINKE setzt sich für einen kompletten Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung bis spätestens 2035 ein. Dazu fordert DIE LINKE ein Sofortprogramm mit einem Fond zur Absicherung der Beschäftigten. Bis 2020 müssen die zwanzig ältesten Kraftwerke abgeschaltet werden. Deutschland braucht zudem ein Investitionsprogramm zum Ausbau des ÖPNV und eine spürbare Senkung der Fahrpreise, bis hin zum gebührenfreien ÖPNV.

All dies muss schnellst-möglich umgesetzt werden, um den Klimawandel abzumildern. Die Kohlekommission der Bundesregierung muss endlich Nägel mit Köpfen machen und ihre Arbeit nicht länger unnötig herauszögern. Denn wissenschaftliche Begründungen und Vorschläge liegen zuhauf vor, es kommt darauf an, diese endlich umzusetzen.

Aber selbst wenn der Kohleausstieg bis 2035 gelingt und wenigstens eine Verkehrswende eingeleitet wird, z.B. über Elektromobilität – auch wenn das nicht der von uns gewünschte Weg ist, wir setzen auf Öffentlichen Verkehr, dürfen wir uns doch mit Blick auf den Klimawandel nichts vormachen: wir sind mitten drin im Klimawandel. Die letzte Hitze- und Dürrewelle hat das doch gezeigt. Erst jetzt zum Herbstbeginn gab es mal Niederschläge, die nicht gleich wieder verdunstet sind, sondern in den Boden eindringen konnten. Das ist für die Ansaaten unerlässlich, damit nicht gleich die nächste Erntekatastrophe kommt.

Trotzdem mache ich mir große Sorgen für die nächsten Jahre. Wenn in diesem Sommer Temperaturen von bis zu 29 °C am Polarkreis zu verzeichnen waren, dann hat das Auswirkungen auf den Permafrost in dieser Region und auch auf das Abschmelzen der Gletscher. Und dies hat wiederum negative Auswirkungen auf das Klima insgesamt und das Wetter im nächsten Jahr. Und auch wenn ich weiß, dass sich Reedereien und andere Handelsunternehmen über die eisfreie Nord-Ostpassage im Polarkreis freuen, diese Freude ist erkauft mit Klimakatastrophen im Rest der Welt.

Also ist neben dem Kampf um die Reduzierung der Erderhitzung durch den Ausstieg aus der atomar-fossilen Energiewirtschaft, durch die Verkehrswende und durch Energieeinsparungen auch eine Anpassung an die schon bestehenden Klimaauswirkungen notwendig. Neben Maßnahmen für Städte und Flüsse ist es gerade die Landwirtschaft, die dringend angepasst werden muss, um den Klimawandel zu überleben.

Zum einen müssen Maßnahmen umgesetzt werden, um unsere Landwirtschaft selbst klimafreundlicher zu gestalten und deren Emissionen von CO2, Stickoxiden und Methan herunterzufahren. Dazu gehört zum Beispiel die drastische Reduzierung der mineralischen Düngung, insbesondere von Stickstoff. Die Produktion von Stickstoff durch das Haber-Bosch-Verfahren ist irrsinnig energieaufwändig. Deshalb sollte diese Herstellungsart eingestellt werden. Auch die Produktion und Verwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln befördern den Klimawandel. Daher darf diese Art des Pflanzenschutzes nur bei Schädlingskatastrophen, also sogenannten Kalamitäten erlaubt sein.

Gerade in der Tierhaltung, in der Höchstleistungen nur unter Einsatz von massenhaft aus Übersee importierten Futtermittel in stark industriell organisierten Anlagen erzielt werden, muss es ein Umdenken zu einer nachhaltigen, artgerechten Erzeugung geben. Rinder sind von Natur aus keine Klimakiller, denn sie können Raufutter von extensiven Weiden und Wiesen in Milch und Fleisch umwandeln. Diese Weiden und Wiesen sind sehr gute Senken für klimaschädliche Gase und müssen deshalb erhalten werden. Wenn jedoch in steigendem Maße Mais und hochwertige Eiweiß-Futtermittel, deren Erzeugung schon klimaschädlich ist, zur Fütterung der Wiederkäuer eingesetzt werden, dann wird natürlich auch der Wiederkäuer, das Rind, zum Klimaschädiger.

Also die Landwirtschaft muss sich vom Akteur der das Klima mitschädigt zum vollständigen Klimaschützer wandeln. Das ist notwendig und auch möglich, davon bin ich fest überzeugt.

Also auch das gehört zum Thema Klimaanpassung der Thüringer Landwirtschaft und ist eine kurz-, mittel- und langfristige Aufgabe für Landwirte, Landesregierung und Bodeneigentümer.

Der vergangene Sommer hat uns aber gelehrt, dass schnellst möglichst auch ganz konkrete Anpassungen an den Klimawandel in der Landwirtschaft und der landwirtschaftlichen Forschung Thüringens angegangen werden müssen und können:

Es ist notwendig, dass

  •  die Erforschung regionaler Anpassungsstrategien an den Klimawandel durch die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft und dem Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau mit noch größerer Dringlichkeit angegangen wird und auch in die Praxis gebracht werden – schon 2007 habe ich in diesem Hause diese Forderung aufgemacht, die CDU-geführte Landesregierung hat da bis 2014 nichts umgesetzt und die Bundesregierung steckt auch hier den Kopf in den Sand.
  • die landwirtschaftliche Versuchsforschung im Hinblick auf an Trockenstress angepasste Pflanzenarten, Anbauregime und Tierhaltungssysteme für Thüringen gestärkt wird
  • die sogenannten herrenlosen Wasserspeicher als Bewässerungsspeicher für die Land- und Forstwirtschaft sowie als Löschwasserreserven für den Katastrophenschutz ertüchtigt werden. Ich habe mich ja gefreut, dass die Thüringer Fernwasserversorgung die herrenlosen Speicher übernommen hat, ich fordere aber, dass diese als Wasserspeicher für die Bewässerung ertüchtigt werden. Auch im derzeit diskutierten Wassergesetz muss dies umgesetzt werden.
  • überlegt wird, wie Instandhaltung und Erneuerungsmaßnahmen der komplexen Meliorationsanlagen aus der DDR- Zeit umgesetzt werden können
  • der Humusgehalt im Boden gesteigert wird, um die die Wasserhaltefähigkeit der Böden zu steigern und um die landwirtschaftlichen Böden allgemein zu Senken für klimaschädliche Gase zu ertüchtigen. Dies könnte durch die Ausbringung von Kompost, der insbesondere aus Wirtschaftsdüngern, Grünschnitten und häuslichen Abfällen besteht, gefördert werden
  • infrastrukturelle Kapazitäten wie zum Beispiel Erdenwerke u. ä. in Thüringen in landwirtschaftlichen und kommunalen Betrieben vorhanden sind, um die Ausbringung von Kompost und Mulch zu erhöhen.

All das sind Forderungen, die von der Landesregierung konkret geprüft werden sollten und mit den Verantwortlichen in den Landesbehörden, in der Land- und Forstwirtschaft und den Kommunen umgesetzt werden sollten.

Denn es reicht nicht, so weiter zu machen wie bislang und sich dann Jahr für Jahr mit den Schäden durch den Klimawandel – sei es aufgrund von Überschwemmungen oder aber Ernteausfällen – zu befassen und Geldzahlungen von der Allgemeinheit zu verlangen. Und auch hier muss die Bundesministerin der CDU in die Pflicht genommen werden. Und es reicht nicht, meine Kollegen von der CDU immer zu sagen, wir sind hier in Thüringen. Thüringen ist Teil von Deutschland, von Europa und der Welt und interagiert.

In Thüringen haben wir für die Umsetzung für Klimaschutz und Anpassungen an den Klimawandel gute Voraussetzungen – also packen wir es an.

Vielen Dank.

Stresstest und Sicherung von Braunkohlemitteln dringend notwendig

Lorenz Gösta Beutin, Sprecher für Energie- und Klimapolitik DIE LINKE. im Bundestag zum Greenpeace-Gutachten von Wirtschaftsprüfern über den Vattenfall-LEAG-Deal:

„Wenn beim Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall in einer Weise getrickst worden ist, dass am Ende erhebliche Kosten für die Folgekosten der Braunkohle an den Ländern hängen bleiben, dann wäre das ein handfester Skandal. Die von Greenpeace veröffentlichten Untersuchungen zum Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an EPH bzw. LEAG zeigen, dass die Gefahr besteht, dass keiner der Konzerne ausreichend für die Renaturierung und weitere Folgekosten der Braunkohle belangt werden kann.

Daher ist weitere Aufklärung erforderlich. Die Landesregierungen Brandenburg und Sachsen müssen darauf dringen, dass der Kaufvertrag und alle zusätzlichen Vereinbarungen offen gelegt werden, um genau zu ermitteln, ob derart getrickst wurde, dass finanzielle Risiken von den Vertragsparteien abgewendet wurden und auf die Länder abgewälzt werden können.

Auch der ehemalige brandenburgische Wirtschaftsminister Gerber muss sich nun fragen lassen, was er über den Deal weiß. Gerber hat persönlich für diesen Vertrag geworben und seine schützende Hand darüber gelegt. Wenn sich nun herausstellt, dass damit den Ländern Brandenburg und Sachsen erheblicher Schaden für die nächsten Jahrzehnte entstehen kann, dann darf dies für den erst kürzlich aus anderen Gründen zurückgetretenen Wirtschaftsminister nicht folgenlos bleiben.

Vor allem muss aber jetzt endlich gehandelt werden und ein Stresstest auf den Weg gebracht werden, den DIE LINKE Bundestagsfraktion schon seit 2016 fordert, um die genaue Höhe der vorhandenen Mittel für die Nachsorge zu ermitteln. Von der LEAG sollten Sicherheitsleistungen oder die Einzahlung in einen Nachsorgefonds verlangt werden, um größere Schäden für die Allgemeinheit jetzt noch abzuwenden.“

Lorenz Gösta Beutin, MdB
www.lorenz-goesta-beutin.de
https://www.facebook.com/lgbeutin/
https://twitter.com/lgbeutin

Wer ist hier der gefährliche Vielfraß?

Im Artikel „gefährlicher Vielfraß“ (Backnanger Kreiszeitung vom 14. August – https://www.bkz-online.de/node/1162480) werden Täter und Opfer vertauscht. Nicht der Borkenkäfer, der Mensch ist der Täter bei der Ausbreitung des Borkenkäfers in unseren Wäldern. Solange das in den Artikeln nicht klar benannt wird, lässt sich auch das Verhalten der Menschen nicht ändern. Von der Autorin wird der Borkenkäfer als Plage und Schädling dargestellt. Dabei macht er nur genau das, wofür ihn die Natur geschaffen hat.

Die Fichte ist ein Baum der Hochgebirgslagen. Dort gibt es wegen des rauen Klimas kaum Borkenkäfer. Der Mensch hat die Fichte vom Berg herunter geholt und in Monokulturen angebaut. Der Borkenkäfer verwandelt diese Monokulturen wieder in einen artenreichen Mischwald, wenn man ihn lassen würde. In Kaisersbach im Bannwald Steinhäusle (https://www.schoener-suedwesten.de/SuedWest/Schwaebisch-Fraenkischer-Wald/Natur/Bannwald-Steinhaeusle.html) kann sich jeder Leser von dem segensreichen Wirken des Borkenkäfers selbst überzeugen.

Auch die immer günstigeren Klimabedingungen für den Borkenkäfer sind nicht von ihm, sondern vom Menschen geschaffen worden. Der Mensch ist es, der durch seine Eingriffe in die natürlichen Abläufe die optimalen Bedingungen für die Ausbreitung des Borkenkäfers schafft. Der Borkenkäfer folgt nur den Naturgesetzen und ist deshalb nicht der Verursacher seiner Vermehrung.

Wir haben jetzt mehrere Wochen lang erleben dürfen, wie die Wälder hier bei uns gekalkt wurden, um der Versauerung des Bodens etwas entgegen zu setzen. Auch hier ist es der Mensch, der durch die Freisetzung von Stickoxyd für sauren Regen sorgt. Und bis heute wird lieber gelogen und betrogen als die Schadstoffbelastung der Luft in erforderlichem Maße zurück zu drängen. Nicht der Borkenkäfer, der Mensch ist der gefährliche Vielfraß, der durch seinen Hunger nach Naturressourcen sich bald selbst von dieser Erde tilgen wird.

Reinhard Muth

Tönnies, Campina und das Klima

Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung, 2.8.2018

Die Trockenheit hält Europa in Atem und hat den Kreis Gütersloh fest im Griff. Im Versmolder Naturschutzgebiet Bruch verenden Hunderte von Fischen; in Hamburg und anderswo in Deutschland sind es sogar tausende Fische, die infolge der anhaltenden Hitze und der Algenentwicklung in den Flüssen und Seen sterben. In Greffen hat die Trockenheit einen Brand in der Lagerhalle eines Recyclingunternehmens verursacht, in der Patthorst kann die Feuerwehr das Übergreifen eines Feuers auf den Wald verhindern. Seit 9 Jahren gehen die Niederschläge in Ostwestfalen-Lippe merklich zurück. Wie schon im letzten Jahr rufen die Versorger zum sparsamen Umgang mit Wasser auf. Den Landwirten im Kreis drohen erhebliche Ernteeinbußen. Andreas Westermeyer, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Kreisverbandes, spricht von einer „wirtschaftlichen Katastrophe“. Das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung verweist darauf, dass gerade die Fleisch- und Milchkonzerne und somit die konventionelle Landwirtschaft Hauptverursacher des Klimawandels sind. Nun kommen die Szenarien zum Tragen, vor denen Umweltverbände seit Jahren und Jahrzehnten warnen. 

Seit Wochen herrscht Dürre in vielen Teilen Deutschlands (Creative Commons, Quelle: pixabay)

Ein aktueller Report der Nichtregierungsorganisation Grain und des Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP) bestätigt: die Fleisch- und Milchkonzerne schaden dem Klima mehr als die Ölindustrie.

Das Gutachten untersucht die direkten CO2-Emissionen der 35 weltgrößten Agrarunternehmen. Wächst die Branche in diesem Tempo weiter, wird die Fleisch- und Molkereiindustrie im Jahr 2050 etwa 80 Prozent des jährlichen Treibhausgasbudgets der Erde verbrauchen. Auf Platz 24 der „Weltrangliste“ der agroindustriellen Klimakiller taucht der fünftgrößte Schlachthof der Welt auf, die „Tönnies Holding ApS & Co. KG“. Tönnies‘ jährliche CO2-Emissionen entsprechen denen des ganzen Bundeslandes Thüringen.

Allein das ist Grund genug, den Antrag auf Erweiterung der Schlachtkapazitäten abzulehnen. Oder hat der „beste Kreis der Welt“ ein Herz für Klimakiller, Brunnenvergifter und Ausbeuter? Auch eine zukunftsfähige Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Kreis mit sauberem Wasser scheint den Verantwortlichen nicht sonderlich wichtig. Mit der Erweiterung wird der Wasserverbrauch von Tönnies in Rheda um rund 1.000 m³ täglich auf dann 6.500 m³ steigen.

Für das Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung wäre unter diesen Umständen eine Zustimmung zur Erhöhung der Schlachtkapazitäten der Firma Tönnies geradezu kriminell.

Es entsteht auch der Eindruck, dass dem Kreis Gütersloh die Zukunft derer egal ist, die jetzt in Landwirtschaft, Fleisch- und Molkereikonzernen arbeiten. Obwohl klar ist, ein „Weiter so“ darf es nicht geben, fehlt auch im Kreis Gütersloh jegliches Konzept für die Schaffung ökologisch nachhaltiger und sozial und ethisch vertretbarer Arbeitsplätze.

Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung
https://buendnis-gegen-die-toennies-erweiterung.de/

Bitte bis Silvester Atmen, Trinken und Essen einstellen!

Sind Sie ein durchschnittlicher („normaler“) Erdenbürger und wollen Sie, dass Ihre Enkel und Urenkel auch noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden?
Dann sollten Sie ab sofort bis Silvester Ihren Stoffwechsel einstellen!
Heute, am 1. August 2018 ist der earth overshoot day (dt. „Erderschöpfungstag“ – das ist der Tag, an dem die Erdbevölkerung rechnerisch die gesamte Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die ihr an Biokapazität im laufenden Jahr zusteht).

Wenn Sie allerdings ein durchschnittlicher Mensch in Deutschland sind, hätten Sie bereits am 2. Mai 2018 aufhören müssen mit Atmen, Trinken, Essen usw..

Grafik: Tag im Jahr, an dem die Belastungsgrenze der Erde erreicht wurde

Dass sich der Trend der letzten Jahre 2018 in Deutschland nicht fortgesetzt hat, ist kein Grund zur Beruhigung: Immer noch verbrauchen wir pro Kopf fast die doppelten Ressourcen, wie der Durchschnitt der Weltbevölkerung.

Wir leben nicht nur auf Kosten künftiger Generationen, sondern auch des Globalen Südens.

DOPPELTE HITZE –
in der Luft und im Kopf

Es werden wohl nicht wenige noch immer glauben, dass wir nicht ernten, was wir gesät haben. Doch zeigt ihnen die größte Hitzewelle seit 15 Jahren, was die Uhr geschlagen hat. Damals forderte sie tausende Todesopfer in Europa, vom jetzigen Geschehen sind noch keine Zahlen bekannt. Schwerer wird es, den Kopf in den Sand zu stecken nach dem Motto: Es wird schon nicht so schlimm werden, das hat es schon immer gegeben usw. Wohl wahr, die (Erd-)Geschichte hat wahrlich mehr oder minder schwere und lange Hitzeperioden erlebt. Aber was die jetzige(n) davon unterscheidet, ist nicht nur die rasche Aufeinanderfolge in historisch kurzer Zeit. Jeder, der es wissen will, kommt auch nicht umhin, die Exkremente des Industrialismus dafür verantwortlich zu machen, die in Gestalt von Kohlendioxid die Atmosphäre aufheizen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Kapitalismus mit seiner unaufhörlichen Jagd nach Profit hat uns hierher gebracht, und gemäß des Wegsehens und der Verantwortungsschwäche der politischen Klasse wird sich solange nichts daran ändern, wie er nicht kollektiv ökologisch eingehegt wird.

Davon ist jedoch wenig zu spüren. Das liegt nicht nur an der Stärke der Herrschenden, sondern auch an mangelnder Einsicht und Handlungsbereitschaft der Beherrschten. Sie machen den Tanz auf dem Vulkan mit, so lange es eben geht. Vielleicht haben sie ein schlechtes Gewissen dabei, aber das ändert wenig. Zugegebenermaßen ist der überbordende Konsum nur die eine Seite, die ständig steigende Stoffumwandlung in der Produktion die andere. Gleichwohl kann hier durchaus angesetzt werden, als Beitrag zur Veränderung und als Lernmittel zum Gesamtzusammenhang. Hier aber stoßen wir auf die zweite Hitze, welche die erste begleitet und verschärft. Es ist der ökologische Leerlauf im Staatsapparat, in den Unternehmen und in den für die Öffentlichkeit zuständigen Agenturen. Wenn sie nicht geradezu jeglichen Umweltschutz konterkarieren (vgl. Abgasmanipulationen), produzieren sie in aufwändigen Konferenzen und vollmundigen Stellungnahmen vor allem eins: heiße Luft. Es kann sich nichts ändern, solange das so ist. Dem Publikum, das ohnehin nicht gerade wild auf ökologische Aufklärung ist, werden damit die Augen verklebt.

Wie aber kann und wird sich eine Wende vollziehen? Unsere Zivilisation ist nicht die erste und einzige, die an sich selbst zugrunde gegangen ist. Umweltförderliche Expertisen und Verbände sind durchaus vorhanden und machen von sich reden. Von dem, was der weiland Bundespräsident Herzog einmal forderte, nämlich dass ein „Ruck“ durch Deutschland gehen müsse, sind wir indes weit entfernt. Den aber braucht es in Gestalt eines vielzweigigen ökologischen Pakts, der sich nicht nur aufklärerische, sondern vor allem auch praktische Ziele (z.B. Stopp des Braunkohleabbaus) setzt. Die größten Dreckschleudern unter den Autos müssen mindestens aus dem städtischen Verkehr gezogen und die Verschmutzungsrechte neu skaliert werden. Fracking mit seinen unabsehbaren Folgen darf es gar nicht oder nur unter strengsten Auflagen geben. Es ist immerhin einigermaßen gelungen, aus der Atomenergie wenigstens teilweise auszusteigen.

Keineswegs betrifft all das nur Deutschland. Vielmehr zehren alle großen Industrieländer mehr oder minder ungehemmt an den Gebrauchswerten der Natur. Hätte diese eine Stimme, würde sie klagen und die Nutzer anklagen. Es ist gut und notwendig, vor der eigenen Tür zu kehren. Aber gemessen an der Internationalität der Probleme und der Behebung wird nur eine globale Aktion zum Erfolg führen können. Es wäre schon viel und ein erster Schritt, die ernste Lage weltweit anzuerkennen und mindestens einen Stufenplan zu entwickeln, um ihr beizukommen. Es gibt einige solcher, aber bekannt sind sie kaum und handlungsleitend noch weniger. Die vielzitierte „vierte Gewalt“ in der Gesellschaft, die Presse und die sozialen Medien, wäre gut beraten, statt den ‚Sensationen‘ des täglichen Kleinkleins den ökologischen Zustand und Wege seiner Besserung zu thematisieren. Auch in den Kirchen könnte zur „Bewahrung der Schöpfung“ viel mehr gesagt und getan werden. Selbst wenn die derzeitige Arbeiter-, d.h. vor allem Gewerkschaftsbewegung nicht gerade kritikwütig ist, muss ihr doch daran liegen, dass der Ast nicht bricht, auf dem sie sitzt. Der Planet, der unter unseren Zumutungen ächzt, wird es danken, wenn wir ihn als Heimat erhalten. Die Hitzewellen wären so ein Ansporn.

Gerhard Armanski

Sicher ist sicher?

Wirtschaftliche Optimierung kann zum Risiko für Kippelemente im Erdsystem werden

Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, 15.6.2018

Zwar kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung die Kosten etwa für die Reduzierung von Treibhausgasen wirkungsvoll senken, der profitmaximierende Ansatz allein reicht aber nicht aus, um das Kippen wichtiger Elemente im Erdsystem auf jeden Fall zu vermeiden.

Wissenschaftler haben in einem mathematischen Experiment drei große Konzepte der Umweltpolitik verglichen.

Die Optimierung wirtschaftlicher Erfolge ohne Einschränkungen könnte für eine sichere Zukunft der Menschen Risiken bergen, so haben Wissenschaftler jetzt in einem mathematischen Experiment ermittelt. Zwar kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung die Kosten beispielsweise für die Reduzierung von Treibhausgasen wirkungsvoll senken. Der profitmaximierende Ansatz allein reicht aber nicht aus, um das Kippen kritischer Elemente im Erdsystem auf jeden Fall zu vermeiden – und ein solches Kippen könnte zu dramatischen Veränderungen unserer Lebensgrundlagen führen. Die Wissenschaftler vergleichen das Konzept ökonomischer Optimierung mit jenem der Nachhaltigkeit und mit dem neueren Ansatz eines sicheren Handlungsraumes für die Menschheit. Sie alle haben ihre Vorteile und Nachteile. Doch der rein gewinnmaximierende Ansatz zeigt in der Studie die größte Wahrscheinlichkeit, Ergebnisse zu erzielen, die Menschen oder der Umwelt schaden.

„Das Konzept der Optimierung des wirtschaftlichen Wohlergehens ist in manchen Fällen weder nachhaltig noch sicher für die Steuerung der heutigen Umweltveränderungen, das ist ein Kernergebnis unserer Studie“,

sagt Wolfram Barfuss vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK, Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft), und der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Hauptautor der in Nature Communications veröffentlichten Studie.

„Ökonomische Optimierung kann bei der Verringerung der aktuellen Treibhausgasemissionen sehr effektiv sein, sie hat also ihre Stärken. Doch durch die vom Menschen verursachte globale Erwärmung sehen wir uns einer Welt voller komplexer Nichtlinearitäten gegenüber, etwa den Kippelementen im Erdsystem. Zum Beispiel könnten die Eisschilde Grönlands und der Antarktis irgendwann destabilisiert werden, auch die großen Zirkulationssysteme in Ozean und Atmosphäre könnten sich grundlegend verändern. In einer solchen Situation kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Selbst bei relativ hohen Risiken, und selbst wenn die Akteure in unseren Berechnungen mit der Fähigkeit zu weitsichtigem Handeln ausgestattet sind, neigen sie dazu, die Möglichkeit langfristiger schädlicher Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft in Kauf zu nehmen.“, so Barfuss.

Mathematische Experimente, Klimapolitik und Nachhaltigkeitsziele

Das ist das Ergebnis mathematischer Experimente, die die Wissenschaftler durchgeführt haben. Während sich die Regierungen weltweit auf ehrgeizige Ziele wie die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) und das Pariser Abkommen zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius geeinigt haben, gibt es keine Einigkeit darüber, wie diese Ziele tatsächlich erreicht werden sollen. Die Wissenschaftler analysierten drei große Konzepte: wirtschaftliche Optimierung (handeln, um einen erwarteten Gewinn zu maximieren, mit Einberechnung der – die Fachleute sagen: diskontierten – Zukunft), Nachhaltigkeit (handeln, um immer über einem Mindeststandard des erwarteten Gewinns zu bleiben, mit Einberechnung der Zukunft) und den Ansatz des so genannten sicheren Handlungsraums, der sich auf das Konzept der planetarischen Grenzen stützt (handeln, um immer in einem sicheren Handlungsraum für die Menschheit zu bleiben, in dem die lebenserhaltenden Systeme der Erde weiter gut funktionieren).

„Nehmen wir die Atlantische Umwälzströmung, besser bekannt als Golfstrom, eines der großen potenziellen Kippelemente im Erdsystem und wichtig für unser Wetter. Wir wissen sowohl aus unserem Verständnis der Physik als auch aus Beobachtungsdaten, dass diese Ozeanströmung durch die globale Erwärmung gefährdet werden kann. Aber wir können noch nicht den Zeitpunkt eines möglichen Kippens und die daraus resultierenden Schäden abschätzen.“,

sagt Ko-Autor Jonathan Donges vom PIK und dem Stockholm Resilience Centre. Damit ist klar, dass eine ökonomische Optimierung der Klimapolitik dieses mögliche Kippen des Golfstroms in der Regel nicht bei den zukünftigen Kosten einberechnen können wird.

„Nach dem Ansatz des sicheren Handlungsraums für die Menschheit müssten wir die Treibhausgasemissionen hingegen sofort stark reduzieren, um sicherzustellen, dass der Golfstrom nicht ernsthaft gestört wird“, sagt Donges.

„Aber man kann keineswegs sagen, dass ’sicher‘ immer automatisch ‚am besten‘ ist“,

so Donges. Denn unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit ist auch die Armutsbekämpfung ein Hauptziel.

„Wenn wir die Nutzung fossiler Brennstoffe nun zu abrupt herunterfahren würden, wären die Kosten für den Übergang zu sauberer Energie ziemlich hoch. Sie könnten zumindest für eine gewisse Zeit die Energie- und Nahrungsmittelpreise erhöhen und somit das Ziel der Armutsbekämpfung behindern. … Weder wirtschaftliches Denken noch guter Wille allein reichen aus.“

Es hängt also von den Umständen ab, ob das Konzept der Nachhaltigkeit oder das des sicheren Handlungsraums am besten geeignet ist, um ein Problem anzugehen. Klar ist nur, dass in einem Szenario ganz ohne Klimapolitik ein dann möglicher Zusammenbruch des Golfstromsystems auch auf die Armutsminderung negative Auswirkungen haben würde.

Mitautor Jürgen Kurths, Leiter der PIK-Forschungsabteilung ‚Transdisziplinäre Konzepte und Methoden‘ und Pionier der hier angewandten Analyse komplexer nichtlinearer Systeme:

„Es stellt sich heraus, dass es kein Master-Konzept zur Bewältigung von Umweltproblemen gibt. Doch unsere Analyse ist ein erster Schritt, um Entscheidern einen besseren Einblick zu geben, welches Konzept zur Erreichung der Klimaziele einerseits und Nachhaltigkeitsziele andererseits wie und unter welchen Umständen funktioniert. Weder rein wirtschaftliches Denken noch guter Wille allein reichen aus, um mit einer Welt voller komplexer nichtlinearer Dynamik umzugehen.“

Artikel: W. Barfuss, J.F. Donges, S.J. Lade, J. Kurths (2018): When optimization for governing human-environment tipping elements is neither sustainable nor safe. Nature Communications [DOI: 10.1038/s41467-018-04738-z]

Weblink zum Artikel: https://www.nature.com/articles/s41467-018-04738-z

Kontakt für weitere Informationen:
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Pressestelle
Telefon: +49 (0)331 288 2507
E-Mail: presse@pik-potsdam.de
Twitter: @PIK_Klima
www.pik-potsdam.de

Wochenmarkt statt Weltmarkt

Einladung zum Ratschlag für sozial-ökologische Landwirtschaft in Nordhessen

Unter dem Motto „Wochenmarkt statt Weltmarkt“ wollen wir im Anschluss an unseren thematisch breit gefächerten Ratschlag in Frankfurt (Dez. 2017) nun konkreter werden und inhaltlich in die Tiefe gehen. Nordhessen könnte Vorreiter für die sozial-ökologische Entwicklung landwirtschaftlicher Räume sein: mit regionaler Wertschöpfung, guter Arbeit sowie Schutz von Klima und Ressourcen. Die Uni für ökologische Agrarwissenschaften ist ein Schatz. Das Regionalmanagement-Nordhessen aber setzt auf Logistik und nicht auf Landwirtschaft: Nordhessen als Drehscheibe für Transport und (LKW-)Verkehr – das sei im Interesse der Wirtschaft.

Wir wollen Politik verändern: nicht Exportmärkte stützen, sondern Menschen & Umwelt schützen sowie unsere Ernährung sichern. Unser Ratschlag soll den Horizont erweitern, gemeinsame Anliegen sichtbar machen und weitere Aktivitäten vorbereiten. Im Programm: eine Reihe knapper Impulsbeiträge / Imbiss mit Austausch und Vertiefung (World-Café) / Gemeinsame „strategische“ Beratung und Verabredungen.

Wann?

Am Freitag, den 22. Juni 2018
von 17.00 bis 21.00 Uhr

Wo? (ACHTUNG: VERANSTALTUNGSORT GEÄNDERT!)

Deutsches Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft (DITSL)
Versuchs- und Demonstrationsanlage für Bewässerungs- und Solartechnik

Am Sande 3
37213 Witzenhausen (klick zur Karte)

Anmeldung:

Wir bitten um eine formlose Anmeldung per Email unter:
sabine.leidig.ma09@bundestag.de

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Programm:

17:00: Begrüßung und Einführung durch
Sabine Leidig, MdB &
Marjana Schott, MdL;
kurze Vorstellungsrunde

17.30: Impulsbeiträge (jeweils 10min)

  • Simon Arbach & Anja Banzhaf (Dorfgarten Eichenberg):
    Logistikgebiet bleib mir vom Acker
  • Kirsten Tackmann, MdB (agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion):
    Den Boden sozial-ökologisch bewirtschaften
  • Lena Jacobi (junge AbL Hessen):
    Was macht jungen Leuten das Land(-wirtschaften) gut?
  • Johanna Scheringer-Wright (MdL Thüringen):
    Gute Arbeit und ökologische Landwirtschaft auf großen Flächen
  • SoLaWi Freudenthal:
    Kapitalismus mit der Möhre überwinden?
  • Jutta Sundermann (Aktion Agrar):
    Kapitalistische Offensive „Amazon fresh
  • Plieninger (Universität Kassel):
    Sozial-ökologische Interaktionen in Nordhessens Agrarsystem (angefragt)

18:40  „Worldcafé“ mit Imbiss

19:30 Gemeinsame Beratung & Diskussion

20.45 Abschluss/Verabredungen

Der Programmflyer als pdf zum Download:
Programmflyer: sozial-ökologische Landwirtschaft Nordhessen (klick)

Wichtige Links & Infos vom sozial-ökologischen Ratschlag in Frankfurt (Dez. 2017) sind auf nachhaltig-links.de zusammengefasst: http://www.nachhaltig-links.de/index.php/aktuelles-uebergreifendes/1893-sozial-oekologischer-ratschlag

Wir bitten um eine Weiterleitung dieser Information an alle Interessierten & freuen uns sehr auf Ihre und Eure Teilnahme!

DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
Sabine Leidig, MdB, Koordinatorin für sozial-ökologischen Umbau

Achim Lotz
Referent für Umweltpolitik, Ressourcen- und Naturschutz, Forst, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden

Tel: +49 (0)611 / 350 60-87
Mobil: +49 (0)152 / 33913535
Mail: a.lotz@ltg.hessen.de

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