Kuba – jung und dynamisch

Auch 60 Jahre nach der Befreiung, davon 59 Jahre Blockade durch die USA, ist die kubanische Revolution nicht nur ungebrochen, die öffentliche Diskussion der neuen Verfassung hat breite Zustimmung zum bisherigen Kurs gebracht. Während in Bayern mit einem Volksentscheid darum gekämpft wird, Klimaschutz in die Verfassung aufzunehmen, ist er kubanisches Staatsziel.
Kuba – jung und dynamisch

Der Bock wird zum Gärtner

… auch wenn es nicht direkt “ökologisch” ist, für die angestrebte Nachhaltigkeit ist von Bedeutung, wie virtueller Reichtum zulasten der daran nicht Beteiligten entsteht und welche materiellen Folgen das haben kann, wenn den Profiteuren der virtuellen Geldvermehrung die Erkenntnis dämmert, dass ihr Geld sozusagen nichts wert ist und sich auch niemand (mehr) findet, der ihnen…
Der Bock wird zum Gärtner

Giftschlammgrube Brüchau am 8.6.17 im Wirtschaftsausschuss

„Tarnen, Täuschen, Verschleppen“ – wie gehabt? Bürger aus Brüchau und Mitglieder der BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ waren nach Magdeburg gereist, um in einer Kundgebung vor dem Landtag erneut zu mahnen: die in der Mergelgrube lagernden giftigen Abfälle nicht unter den Teppich kehren, sondern auf eine geeignete Deponie verbringen! Das Ergebnis der nicht-öffentlichen Sitzung…
Giftschlammgrube Brüchau am 8.6.17 im Wirtschaftsausschuss

Thank you for calling

Am 15.9.2016 startet in Deutschland der Kinofilm
„Thank you for calling“ (klick zur Webseite).

Mobiltelefonie hat sich weltweit in kürzester Zeit als unersetzliche Kommunikationstechnologie durchgesetzt. Ähnlich wie beim Rauchen können sich mögliche fatale Folgen jedoch erst nach Jahrzehnten der konstant erhöhten Strahlungseinwirkung zeigen.
Die Dokumentation THANK YOU FOR CALLING von Klaus Scheidsteger führt den Zuschauer hinter die Kulissen der internationalen Forschung, des Industrie-Lobbyismus sowie aktuell laufender Schadensersatz-Prozesse in den USA, die medial weitgehend unbeachtet bleiben. Der Film zeichnet Verschleierungstaktiken der Mobilfunkindustrie nach und begleitet den Kampf einiger Wissenschaftler, die seit Jahren auf diesem Gebiet forschen, aber erst seit kurzem wirklich Gehör finden.
Ziel dieses Doku-Krimis ist es, dass sich die weltweit über fünf Milliarden Handynutzer ein eigenes, objektives Bild der aktuellen Forschungslage machen können, das nicht von der Industrie gefärbt ist. Die Deutschlandpremiere findet am 31. Juli 2016 auf dem 10. Fünf Seen Filmfestival statt. Bundesweiter Kinostart ist am 15. September 2016.

THANK YOU FOR CALLING geht nicht nur ernsthaften Hinweisen auf mögliche Gesundheitsrisiken nach, sondern vor allem der Frage, warum diese Forschung bisher kaum in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Anhand von Fakten, Insidern und spannenden Protagonisten rekonstruiert der Film eine groß angelegte Strategie der Mobilfunkindustrie. Wie das Beispiel der Autoindustrie einmal mehr gezeigt hat, sind große Branchen nicht daran interessiert, objektive Messergebnisse ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Das wird politisch immer dort toleriert, wo es um Milliarden an Umsatz und viele Zehntausende Arbeitsplätze geht. Doch die Untersuchungen von renommierten Strahlenforschern zeigen: Durch Handystrahlung kann es unter bestimmten Umständen bei bestimmten Personen zu Zelltod und Genschädigung kommen.

In den USA laufen derzeit mehrere Schadenersatzklagen gegen die Mobilfunkindustrie, die vom Washington D.C. Superior Court zu einer Sammelklage zusammengefasst wurden. Gehirntumorpatienten wollen beweisen, dass die Strahlungseinwirkung der Handynutzung für ihre Erkrankung mitverantwortlich ist. Der Dokumentarfilmer Klaus Scheidsteger begibt sich auf eine umfangreiche Recherchereise, an der er die Zuschauer in einer Mischung aus TV-Archivmaterial, nachgestellten Szenen und Originalbegegnungen teilhaben lässt.

Thank you for calling

Die Landwirtschaft wird Opfer eines Systemfehlers

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann, MdB, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE; 8.12.2015 zum Bericht des DBV zur wirtschaftlichen Lage der Landwirtschaft (klick) Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe ist Folge eines Systemfehlers: wer immer mehr und billiger für immer übermächtigere Molkereien, Schlachthöfe und Handelskonzerne produziert wird zum Bittsteller. Noch mehr Agrarexport und Börsenhandel wären…
Die Landwirtschaft wird Opfer eines Systemfehlers

Nachhaltige Politik

Das IMAP Basel[1] hatte am 2.11.2014 Oberstleutenant a. D. Jochen Scholz zu einem Vortrag geladen unter dem Titel „Nachhaltigkeit als Beitrag zur Konfliktprävention“. Darin zeigt er die vielfältigen Facetten und Erfordernisse nachhaltiger Politik (nicht nur ökologischer Nachhaltigkeit). Der gesamte Vortrag dauert incl. Diskussion 2,5 Std. [1↑] IMAP = Information statt Aufklärung, Aufklärung statt Propaganda; verfügbar…
Nachhaltige Politik

Lassen sich Risiken messen?

Der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI – siehe auch „Wohlstand und Wachstum sind gegenläufig“ oder „Lügen durch Verschwinden lassen?„) versucht, statt des wachstumsorientierten BIP ein alternatives Wohlstandsmaß zu definieren.
In der Diskussion des NWI 2.0 wird verlangt, ihn „nicht als ein Maß der Nachhaltigkeit [zu] betrachten, sondern als ein erste Maß für monetär bilanzierte gesellschaftliche Wohlfahrt, diese kann dann als ein Baustein eines umfassenderen Konzeptes von Nachhaltigkeit verstanden werde.“

Einen breiten Raum nimmt bei den einzelnen betrachteten Parametern (=“Komponenten“) die Diskussion der Datenlage ein. In mehreren Fällen, insbesondere bei den Vermeidungskosten von Umweltschäden sind Schätzungen erforderlich. Doch auch das hat seine Grenzen: „Das Risiko eines GAU ist schlicht unversicherbar, insofern handelt es sich imFolgenden nur um Rechenbeispiele, welche die Größenordnung der Begünstigung von Atomkraftwerksbetreibern durch eine fehlende marktübliche Haftpflichtversicherung darstellen.“

Eine mögliche Datenquelle wurde bei der bisherigen Betrachtung aber nicht herangezogen: Rückversicherer [1] bewerten die Versicherungskosten für verschiedene Technologien und Prozesse, die ihre Kunden versichern, z.B. in Rahmen der Produkthaftpflicht von technischen Anlagen und Verfahren.

Einer der weltweit größten Rückversicherer, die Swiss-Re, stufte jetzt den Mobilfunk in die höchste Risikostufe ein.
Lassen sich Risiken messen?