Atomkraft – nicht umwelt- und sozialverträglich

Foto des AKW Emsland

EU-weite, wissenschaftlich fundierte Regeln sollen klären, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten als ökologisch nachhaltig zu bewerten sind und welche nicht. Kernenergie ist jedenfalls nicht als ökologisch nachhaltig zu bewerten, zeigt eine österreichische Studie.
Atomkraft – nicht umwelt- und sozialverträglich

Kazaguruma-DEMO anlässlich des 10. Jahrestages Fukushima-GAU

Demo-Flyer

Obwohl die japanische Regierung und die Internationale Atomenergie-Organisation die Auswirkungen und die Folgen des Super-GAUs kleinreden, sprechen die Fakten für sich. Von Normalität in der betroffenen Region kann keine Rede sein. Noch immer können viele Menschen nicht in ihre Heimat zurück. Die havarierten Reaktoren geben nach wie vor radioaktive Materialien in die Umwelt ab. Wegen Platzmangel für die Lagerung will die japanische Regierung das verseuchte Wasser sogar ins Meer ableiten. Eine Entwarnung ist nicht angebracht.
Kazaguruma-DEMO anlässlich des 10. Jahrestages Fukushima-GAU

Kein Atom­mül­lendlager­schnell­verfahren in Belgien in der Corona­krise!

Die Eile mit der das Verfah­ren zur Atom­müll­endlager­konsultation mitten in der Corona­krise durch­gepeitscht werden soll, erweckt den schlechten Eindruck, die Bürger/innen, obwohl das Verfahren durch belgisches und europäisches Recht geboten ist, möglichst wenig beteiligen zu wollen.
Kein Atom­mül­lendlager­schnell­verfahren in Belgien in der Corona­krise!

Krebsfälle beim Rückbau in der Kerntechnik in Deutschland

Plutonium wird unzureichend berücksichtigt und das gängige Stoffwechselmodell mit Knochenmark als Risikoorgan unterschätzt die beruflichen Strahlendosis. Die Dosis aufgrund der amtlichen Personendosimetrie kann daher lediglich eine untere Grenze für die berufsbedingte Strahlenexposition sein.
Krebsfälle beim Rückbau in der Kerntechnik in Deutschland

Ein regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

Selbst ein begrenzter Atomkrieg könnte gefährliche Auswirkungen weit über die tödlich getroffene Region hinaus haben. Er würde zu einer globalen Abkühlung führen, welche die landwirtschaftliche Produktion in den wichtigsten Kornkammern der Welt – von den USA bis nach Europa, Russland und China – erheblich reduzieren würde. Die Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit einschließlich der Reaktionen des grenzüberschreitenden Agrarhandels wurden jetzt zum ersten Mal von einem internationalen Wissenschaftlerteam in einer auf Computersimulationen basierenden Studie aufgezeigt. Der plötzliche Temperaturrückgang würde zu einem in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen Schock im Ernährungssystem führen. Dies würde den gegenwärtigen, von fossilen Brennstoffen verursachten Klimawandel jedoch nicht aufheben – nach etwa einem Jahrzehnt der Abkühlung würde die globale Erwärmung wieder zunehmen.
Ein regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

Ohne Energiewende kein Atomende

Die „Lachende Sonne“ – Logo der Anti-Atomkraft-Bewegung

Wir betreten den Boden für die Entste­hung nicht nur neuer Ener­gie, son­dern auch eines neuen Rechts­verständ­nisses, genauer der „Ethik“: Für Gelingen und Erfolg von Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften dürfte das Verhältnis der Menschen untereinander, die sich hierfür zusammentun, von großer Bedeutung sein.
Ohne Energiewende kein Atomende