Simulierter Manganknollen-Abbau beeinträchtigt die Ökosystemfunktion von Tiefseeböden

Manganknolle

Alle Abbau­tech­no­logien für Mangan­knol­len, die aktuell ent­wic­kelt werden, werden zu einer mas­si­ven Störung des Meeres­bodens bis in eine Tiefe von min­des­tens zehn Zenti­metern führen. Auch 26 Jahre danach bleiben die Spuren auf dem Meeresboden klar erkennbar.
Simulierter Manganknollen-Abbau beeinträchtigt die Ökosystemfunktion von Tiefseeböden

Wenn es nicht gelingt

Karte der Nordsee mit den beiden vorgeschlagenen Dammprojekten. (Nach Groeskamp / Kjellsson, 2020).

Wir schreiben das Jahr 2500. In den ver­gan­ge­nen 500 Jah­ren ist es der Menschheit nicht gelungen, die Emission von Treibhausgasen und damit auch die Erwärmung unseres Planeten substantiell einzudämmen. Der Meeresspiegel ist bereits um einige Meter gestiegen, mit weiter steigender Tendenz. Können die tiefer gelegenen Gebiete in den Nordseeanrainerstaaten noch langfristig geschützt werden? Könnte ein gigantischer Damm, der die gesamte Nordsee zu einem Binnenmeer macht, dies noch verhindern?
Wenn es nicht gelingt