Keine Geldgeschenke zum Kauf von Strom aus klimaschädlichen Quellen

Liebe Freund*innen und Genoss*innen der Ökologischen Plattform,

Die Bundesregierung plant für Vielverbraucher der Wirtschaft den Strompreis mit Geldgeschenken zu begrenzen. Neben den bereits vorhandenen führt sie eine neue „Brücke“ zur Energiewende ein. Damit ermöglicht sie den Verkäufern klimaschädlichen Stroms weitere Gewinnchancen.

Um der existenzvernichtenden Klimakatastrophe zu begegnen ist Umstellung auf Stromversorgung aus natürlichen Quellen erforderlich. Geldgeschenke behindern Investitionen zur Selbstversorgung der Privatwirtschaft mit Strom aus kostenlosen natürlichen Quellen wie Sonnenstrahlung und Wind. Zinslosen Kredite zur Selbstversorgung mit Strom aus verfügbaren natürlichen Quellen dagegen können die Energiewende befördern.

Der Plan der Bundesregierung ist Aufforderung zur weiteren Nutzung klimaschädlicher Energiequellen. Er ist Verfestigung der Ursache von Flüchtlingsströmen durch Ressourcenkriege und Klimawandel.

Selbstorganisation kann zentralstaatliche Bevormundung beschränken. Sie ist mit zahlreichen individuellen und volkswirtschaftlichen Vorteilen für das Gemeinwohl verbunden.

Bei Selbstversorgung entfallen

  • Kosten für Steuern verfügbarer Primärenergien,
  • Kosten für Abbau von Kohle, Erdöl und Erdgas,
  • Kosten für Transport von Kohle, Erdöl und Erdgas,
  • Kosten für Schutz vor Müll aus Atomkraftwerken,
  • Handelsgewinne aus asozialer Marktwirtschaft,
  • Kosten für Verwaltung des CO2-Emissionshandels,
  • Kosten für Bürokratie zur Energiepreisdeckelung und Inflationsvermeidung
  • und Kosten für Ausbau von Hochspannungsnetzen zum Stromferntransport.

Dezentrale Energieversorgung ermöglicht Speicherung und Kopplung unterschiedlicher Energieformen. Sie schützt vor flächendeckendem Stromausfall durch Havarien. Zeitweiser Überschuss von Sonnen- und Windenergie wird gespeichert und nicht weggeworfen. DIE LINKE muss die Förderung von  Selbstversorgern statt der Vielverbraucher Fossiler Energien fordern.

Dieter Brendahl

Mitglied im Sprecher*innenrat der Ökologischen Plattform.