Fiesta de Solidaridad 2017

Auf nach Berlin

Am 22. Juli 2017 feiert die AG Cuba Sí wieder ihre traditionelle „Fiesta de Solidaridad“ in Berlin.

Größer, bunter und vielfältiger wird die „Fiesta de Solidaridad“ in der Lichtenberger Parkaue in diesem Jahr werden. Das große Solidaritätsfest, organisiert von der AG Cuba Sí, ist über die Jahre zu einem Treffen der Soligruppen und Kubafreunde aus der gesamten Bundesrepublik geworden. Neu in diesem Jahr ist das  „Internationale Dorf“, in dem sich die ALBA-Staaten vorstellen und die europäischen Solidaritätsgruppen ihre Projekte präsentieren. Ebenfalls neu ist eine zweite Bühne, die vor allem für Junge und Junggebliebene Anziehungspunkt sein soll. Hier berichten u.a. Studierende über ihr Semester an der Technischen Universität in Havanna (CUJAE). Den ganzen Tag wird es auf der Fiesta Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen und natürlich jede Menge Musik geben. Live dabei sind u.a. Damion Davis, Tapete, Boxi Total, Calum Baird (Schottland), DJ Usnavi – und am Abend spielen Conexión und Banda Bassotti (Italien). Bei der Soli-Tombola kann man mit etwas Glück wieder einen Flug nach Kuba gewinnen. Nos vemos – wir sehen uns in Berlin zur Fiesta de Solidaridad!

Wann

22. Juli 2017, 14 – 22 Uhr

Wo

Parkaue Berlin-Lichtenberg (Klick öffnet Karte)

Wer die Fiesta unterstützen möchte, kann für 5 Euro unseren Solibutton kaufen.
Infos unter: https://cuba-si.org/1790/unterstuetzt-unsere-fiesta-de-solidaridad

Bündnis „Gipfel für globale Solidarität“

G20-Alternativgipfel findet breiten Zuspruch in Hamburg

Pressemitteilung, Hamburg, 9. Mai 2017

Stimmen aus Kirche, Kultur- und Musikszene für Treffen der Zivilgesellschaft
Band Tocotronic: „Brauchen gegenseitige Solidarität“

Immer mehr Menschen in Hamburg – Einzelpersonen, Kirchengemeinden, Kulturschaffende, Musikerinnen und Musiker – unterstützen den G20-Alternativgipfel am 5. und 6. Juli in der Stadt. Der „Gipfel für globale Solidarität“ spiegelt die verbreitete und berechtigte Kritik am G20-Treffen wider. Dieses stößt überall in Hamburg auf Vorbehalte – nicht nur wegen der Entscheidung, das Treffen der Staats- und Regierungschefs der 19 wirtschaftsstärksten Länder sowie der EU mitten in der Stadt stattfinden zu lassen. Damit wird das öffentliche Leben massiv beeinträchtigt. Auch die Folgen der neoliberalen Politik, für die die G20 verantwortlich zeichnen, sorgen in der Zivilgesellschaft für Unmut.

Sonja Engler, Geschäftsführerin des Barmbeker Kulturzentrums Zinnschmelze, sieht einen Zusammenhang des Protests gegen die G20 mit ihrer Arbeit in der Stadt:

„Als Stadtteilkulturzentrum verfolgt die Zinnschmelze das Ziel, die demokratische und kulturelle Vielfalt unseres Gemeinwesens zu fördern und die gesellschaftliche Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten zu ermöglichen. Wir unterstützen den zivilgesellschaftlichen Diskurs zum G20-Gipfel in Hamburg und die Durchführung eines Alternativgipfels für globale Solidarität, da weltweite Teilhabegerechtigkeit, Lebensqualität und kulturelle Vielfalt im Zusammenhang mit unseren Zielen vor Ort stehen.“

Matthias Liberman, Pastor der Kirchengemeinde Winterhude-Uhlenhorst, hebt das Recht auf freie Meinungsäußerung hervor:

„Ich unterstütze den Gipfel für globale Solidarität. In einem demokratischen Rechtsstaat muss eine friedliche und öffentliche Meinungsäußerung gewollt und möglich sein und überall da, wo die Stimme gegen Ungerechtigkeit in der Welt erhoben wird, stimme ich gern und aus Überzeugung in diesen Chor mit ein.“

Auch die bekannte Hamburger Band Tocotronic hält die Debatte über Alternativen angesichts der zunehmenden globalen und innergesellschaftlichen Ungleichheit für dringend notwendig:

„Wir unterstützen den Gipfel für globale Solidarität. Denn: Wenn Verstörung uns umweht, brauchen wir gegenseitige Solidarität.“

Als Teil des zivilgesellschaftlichen Protests gegen das kommende G20-Treffen bietet der „Gipfel für globale Solidarität“ ein öffentliches Forum, das im Gegensatz zum Staatengipfel für alle zugänglich ist. Auf Podien und Workshops wollen die Teilnehmenden des Alternativgipfels drängende Fragen nach einer solidarischen, friedlichen, demokratischen und ökologischen Entwicklung diskutieren und gerechte Lösungswege aufzeigen.


Der Gipfel für globale Solidarität ist der Alternativgipfel zum G20-Treffen in Hamburg. Er wird von über 65 lokalen, nationalen und internationalen Initiativen und Organisationen unterstützt und findet am 5. und 6. Juli auf dem Gelände der Kulturfabrik Kampnagel statt. Weiterführende Informationen zum Alternativgipfel und zum umfangreichen Programm finden Sie unter: www.solidarity-summit.org

Gerne stehen wir für Hintergrundgespräche und Interviews zur Verfügung. Für Anfragen wenden Sie sich bitte an presse@solidarity-summit.org oder telefonisch an Jana Mattert, +49 (0)179 178 44 91

Gipfel für globale Solidarität

Einmischen statt zuschauen: G20-Alternativgipfel holt internationale Gäste nach Hamburg

Attac-Pressemitteilung, Hamburg, 20. April 2017

Am 5. und 6. Juli findet der „Gipfel für globale Solidarität“ im Hamburger Kulturzentrum Kampnagel statt.

Die grüne Bürgerschaftsabgeordnete Antje Möller befürwortet die zivilgesellschaftliche Initiative und die Bemühungen, den Alternativgipfel auf die Beine zu stellen

Seit mehreren Monaten bereitet ein Bündnis aus 65 Organisationen und Initiativen in Hamburg den Alternativgipfel im Vorfeld des G20-Treffens vor. Weltoffen soll dieser Gipfel der Alternativen sein und – im Gegensatz zum hermetisch abgeschotteten G20-Treffen – frei zugänglich für Bürgerinnen und Bürger bundesweit wie international.

Mit dem „Gipfel für globale Solidarität“ schafft das Bündnis einen Raum für Kritik an der neoliberalen Globalisierung, für die die G20 steht. Ziel ist zugleich, über die Umsetzung einer solidarischen Politik zu sprechen und sich zu vernetzen. Das Programm des Alternativgipfels spiegelt die Breite des zivilgesellschaftlichen Bündnisses wie auch dessen vielfältige Perspektiven und Themen wieder. Auf elf Podien werden WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen aus über 20 Ländern über Gegenentwürfe zu Neoliberalismus und dessen ungehemmter Ressourcenausnutzung, wachsender Kriegsgefahr und erstarkendem Nationalismus und Rassismus diskutieren.

„Kritik an der G20 und die Debatte politischer Alternativen mit internationalen Gästen muss möglich sein und ist auch erwünscht. Auf diese Weise stellen wir auch unsere eigenen Maßstäbe an Demokratie und Weltoffenheit unmissverständlich klar.“

Mit diesen Worten unterstützt Antje Möller, grüne Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, das Anliegen des Bündnisses.

Zum „Gipfel für globale Solidarität“ werden zahlreiche internationale Gäste erwartet.
Dazu gehören unter anderem die Globalisierungskritikerin Vandana Shiva, die renommierte Ökonomin Jayati Gosh, der führende kurdische Politiker Salih Muslim aus Rojava in Nord-Syrien oder Alberto Acosta, Präsidentschaftskandidat 2013 für die indigene Partei Pachakutik aus Ecuador, der Generalsekretär der Gewerkschaft IndustryALL Valter Sanchez aus Brasilien sowie die Friedensaktivistin Ann Wright aus den USA.

Für den Alternativgipfel wünschen sich die OrganisatorInnen als Tenor kontroverse Debatten in einer friedlichen Atmosphäre globaler Solidarität.

Aufruf zum Mitmachen und weitere Infos unter www.solidarity-summit.org

Ansprechperson:

Heike Löschmann, presse@solidarity-summit.org, Tel. 0151 5444 3410

Fiesta de Solidaridad 2014

Mit: Cornelia Ernst und Fabio de Masi, Abgeordnete der Linksfraktion im Europaparlament,
Gladys Ayllón Oliva (ICAP), Mellow Mark, Ratatöska und Orquesta Cubanache

Einladung

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Viva Cuba! Viva ALBA! – Juntos por un mundo mejor y mas solidario!“(Gemeinsam für eine bessere und gerechtere Welt) lautet das Motto unserer diesjährigen Fiesta. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen des 55. Jahrestages des Sieges der kubanischen Revolution. Kuba ist seit jeher Inspiration und Motivation für viele Völker Lateinamerikas, sich aus ihrer Unterdrückung zu befreien. Vor 15 Jahren siegte die bolivarianische Revolution in Venezuela, aber auch Bolivien, Ecuador oder Nicaragua haben sich in den letzten Jahrzehnten auf gemacht, ihren selbstbestimmten Weg zu gehen.  Das wollen wir am 26. Juli 2014 von 14.00 bis 22.00 Uhr im Stadtpark Berlin-Lichtenberg (Parkaue) mit Kuba- und Lateinamerika-Freunden würdigen und feiern.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder ein buntes Bühnenprogramm mit einem breiten Kulturangebot und internationalen Gästen haben.

Wir freuen uns besonders, die neue Leiterin der Europaabteilung des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP), Gladys Ayllón Oliva, an diesem Tag begrüßen zu dürfen und werden mit ihr über die aktuellen Entwicklungen in Kuba und die aktuellen Heraus­for­derun­gen für die kubanische Revolution und Solibewegung sprechen.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und Unterstützung!

Cuba Sí
AG in der Partei DIE LINKE
Kleine Alexanderstraße 28
D – 10178 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 2400 9456
Fax: +49 (0) 30 2400 9409

berlin@cuba-si.org
www.cuba-si.org