Zentralafrika brennt

Karte Zentralafrikas mit Bränden
Brände in Zentralafrika 2021 (Quelle: https://gwis.jrc.ec.europa.eu/apps/gwis_current_situation/index.html; abgerufen: 23.8.21)

Durch Buschholzimport würde ein Verursacher des Klimaproblems (=Deutschland) sein Energieversorgungsproblem teilweise auf Kosten des Entwicklungslandes Namibia lösen – und das auch noch als klimafreundlichen Beitrag zur Entwicklungshilfe verkaufen.
Zentralafrika brennt

Weniger Engpässe, mehr Synergien

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung; von UNDP – https://www.undp.org/content/undp/en/home/sustainable-development-goals.html, gemeinfrei via wikimedia.org

Kein einziges der 17 SDGs wird bis 2030 erreicht werden, wenn die Welt so weitermacht wie bisher. Und das war schon vor der COVID-19-Pandemie der Fall. Aber es gibt einen möglichen Weg in eine nachhaltige Zukunft, bei dem menschliches Wohlergehen mit dem Schutz unseres Planeten in Einklang gebracht werden kann und es liegt an Politik und Gesellschaft, diese Vision in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Weniger Engpässe, mehr Synergien

ISIpedia

Wir alle sind Entscheidungsträger beim Erhalt eines erträglichen Klimas, und unsere Entscheidungen sollten idealerweise auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Deshalb wurde das Online-Portal ISIpedia gestartet, in dem Wissenschaftler ihre Studien erklären und globale Ergebnisse auf Länderebene herunterbrechen.
ISIpedia

Deutscher Energie-Imperialismus und Klimaschutz

Ging es bei Desertec noch um den Import von Strom, so steht bei der Wasserstoffstrategie der klimapolitisch notwendige Ausstieg aus den fossilen Energien im Vordergrund. Mit „grünem“ Wasserstoff sollen die importierten fossilen Brennstoffe CO2-frei und „klimaneutral“ ersetzt werden. Im Unterschied zu Desertec soll der erzeugte Strom in erster Linie nicht zur Einspeisung in ein großes Stromnetz, sondern vor Ort zur Elektrolyse von Wasser eingesetzt werden, mit dem Wasserstoff als Brennstoff entsteht. Dieses Prinzip bedeutet drastische physikalische Wirkungsgradverluste durch Umwandlungsketten.
Deutscher Energie-Imperialismus und Klimaschutz

Bittere Orangen

Deckblatt der Studie "Bittere Orangen"

Anlässlich der Verabschiedung des Lieferkettengesetzes veröffentlichte die Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit der südafrikanischen Organisation Khanyisa eine Studie, die belegt, dass Zitrusfrüchte, die in deutschen Supermärkten zu finden sind, unter massiven Arbeitsrechtsverletzungen in Südafrika produziert werden. Der südafrikanische Zitrussektor wird ein Prüfstein für das neue Gesetz werden. Werden Lidl, Rewe und Co. Arbeitsrechte in ihrer Lieferkette durchsetzen? Oder wird das Lieferkettengesetz ein zahnloser Tiger?
Bittere Orangen