Beiträge zur Umweltpolitik – Heft 29

Deckblatt

Die Bro­schü­re rich­tet das Au­gen­merk auf die Aus­wir­kun­gen ver­än­der­ter Le­bens­mi­ttel, der mas­sen­haf­ten Anwen­dung medi­zi­ni­scher Pro­dukte und der zuneh­men­den Umwelt­ver­gif­tung auf unsere Gesund­heit. Ohne eine radikal verän­derte Lebens­weise wird die Lebens­qualität zukünftig sinken.
Beiträge zur Umweltpolitik – Heft 29

Tarantel Nr. 88 (I-2020)

Schwerpunkt: Gesund Leben 36 Seiten, 3 Abbildungen Redaktionsschluss: 15.2.2020 Link zur Ausgabe als PDF-Datei – 1,6 MB (klick) Inhaltsverzeichnis Editorial/Impressum 2 Landwirtschaft im Umbruch Bauern am Tropf der EU 3 Was wollen NGOs an den Agrarsubventionen ändern? 5 „Buen vivir“ – was ist das? 7 Bodenfruchtbarkeit sinkt – Erträge stagnieren 8 Nur Ökolandbau kann zukünftig…
Tarantel Nr. 88 (I-2020)

Ein regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

Selbst ein begrenzter Atomkrieg könnte gefährliche Auswirkungen weit über die tödlich getroffene Region hinaus haben. Er würde zu einer globalen Abkühlung führen, welche die landwirtschaftliche Produktion in den wichtigsten Kornkammern der Welt – von den USA bis nach Europa, Russland und China – erheblich reduzieren würde. Die Auswirkungen auf die weltweite Ernährungssicherheit einschließlich der Reaktionen des grenzüberschreitenden Agrarhandels wurden jetzt zum ersten Mal von einem internationalen Wissenschaftlerteam in einer auf Computersimulationen basierenden Studie aufgezeigt. Der plötzliche Temperaturrückgang würde zu einem in der Menschheitsgeschichte noch nie dagewesenen Schock im Ernährungssystem führen. Dies würde den gegenwärtigen, von fossilen Brennstoffen verursachten Klimawandel jedoch nicht aufheben – nach etwa einem Jahrzehnt der Abkühlung würde die globale Erwärmung wieder zunehmen.
Ein regionaler Atomkrieg wäre ein Risiko für die globale Ernährungssicherheit

Weltbevölkerung nachhaltig ernähren

Die Welt ernähren, ohne den Planeten zu schädigen, ist möglich. Fast die Hälfte der derzeitigen Nahrungsmittelproduktion ist schädlich für unseren Planeten – sie führt zum Verlust biologischer Vielfalt, setzt den Ökosystemen zu und verschärft die Wasserknappheit. Kann das gutgehen, angesichts einer weiter wachsenden Weltbevölkerung? Eine neue Studie unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)…
Weltbevölkerung nachhaltig ernähren

Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich

Diagramm: Gesundheitsschäden bei Menschen in Lebensjahren ohne Behinderung

Eine Energiewende hin zu Strom aus Sonne und Wind bringt die meisten Vorteile für die Gesundheit von Mensch und Planet. Stattdessen eine vorwiegend konventionelle Kraftwerkstruktur beizubehalten und dabei auf Technologien wie die Abspaltung und Speicherung von CO2 oder Biomasse umzustellen, würde erheblich zu Lasten der Umwelt gehen: Der enorme Flächenbedarf würde die Artenvielfalt bedrohen, und es würden weiterhin Schadstoffe freigesetzt.
Energiewende hin zu Strom aus Wind und Sonne reduziert Schäden an Umwelt und Gesundheit deutlich

Reclaim the Fields

Auch auf europäischer Ebene geht so Einiges in der Bewegung für Ernährungssouveränität. Die nächste Möglichkeit, sich aktiv mit einzubringen, ist die Reclaim the Fields -Veranstaltung vom 5.-10. Februar in Italien bei Florenz. Reclaim the Fields ist ein europäisches Netzwerk von Menschen und Projekten, die dabei sind, sich die Kontrolle über die Lebensmittelproduktion wieder anzueignen. Mehr zu unserem…
Reclaim the Fields