Wasserstoffwirtschaft

Liebe Leute!

Ein Genosse hat mich auf eine Veröffentlichung „Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft“ auf der Homepage von Klaus Ernst aufmerksam gemacht1. In meinen Augen ein Text der Lobby des Wasserstoff-Kartells (Hermann Scheer, ex MdB). Wie lange darf Klaus Ernst seine jeder Klimagerechtigkeit widersprechende Position noch im Namen der LINKEN verbreiten? Wie soll ich als LINKER, der sich vehement gegen diese unsolidarische Wasserstoff-Politik der Bundesregierung ausspricht, noch für DIE LINKE Wahlkampf machen?

Mit solidarischen Grüßen

Reinhard Muth

https://muth-ah.net/pages/klima-und-umwelt/wasserstoff.php


  1. https://www.mdb-klaus-ernst.de/2020/12/22/einstieg-in-die-wasserstoffwirtschaft-vollzogen/ 

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1 Gedanke zu „Wasserstoffwirtschaft“

  1. Wasserstoff???
    Was nun? Diese Frage stelle ich mir, wenn in dem Meinungsbeitrag von Dr.Christiane Averbeck,A der elektrische Antrieb über Batterie favorisiert wird. Das ist aus meiner nicht nicht wirklich hilfreich. Stichwort Kobald, Lithium und andere Rohstoffe, deren Ausbeutung (und der Menschen).
    Es hilft nicht die Energiedebatte stets auf die jeweils vermeintlichen Vorteile, dieser oder jener Technik gegeneinander zu stellen. Die Debatte braucht ein schlüssiges, dem jeweiligen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprechendes Gesamtkonzept, der Erzeugung, der Verteilung (nicht nur technisch), der Effizienz , der Energieeinsparung, der Sektorenkopplung usw, Unter Linken bedarf es eines sachlich geführten Meinungsaustausch. Dazu bedarf es der Teilnahme der Bevölkerung vor Ort, in der Region und auf nationaler und internationaler Ebene. Denn ohne Akzeptanz wird die Energiewende nicht gelingen. In der Bevölkerung gibt es zudem viel Kompetenz. Nur wenn diese einbezogen werden, können die Konzerninteressen wirksam ins Abseits gestellt werden. Die moralische Keule „Wählbarkeit“ hilft hier nicht wirklich weiter.

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