Nichts wird verändert, wenn die Wirtschaft nicht verändert wird

Hinweis auf  den taz-Artikkel „Das Öko-Update Öko. Fake News seit 1972“ von Harald Welzer  (https://www.taz.de/Das-Oeko-Update/!166704/).
Darin heißt es:

„Als Organ der Aufklärung und des Selbstdenkens ist taz FUTURZWEI dafür, das ökologische Denken in einen Zustand der Erwachsenheit zu transformieren. Fake News gibt es in der Nachhaltigkeitsszene schon viel länger als in der amerikanischen Regierung. Let’s face it. Lügen hilft nicht weiter. Auch nicht das Geseiere von Exzellenz beim Weltretten. Helfen würde nur, die Dinge wieder zusammenzuführen: Nichts wird verändert, wenn die Wirtschaft nicht verändert wird. Daher geht es nicht, dass sich die Ökos, zumal die Postwachstums- und Gemeinwohl-Ökos, nicht für Wirtschaft interessieren. Es geht auch nicht, dass man sich nicht für systemische Pfadabhängigkeiten interessiert und auch nicht dafür, was denn bitte der doofe Kapitalismus alles an zivilisatorischen Fortschritten gebracht hat, wozu sich die Ökobewegung selbst ja wohl auch zählen würde.

Es geht also zum Beispiel um die Frage, ob es einen wachstumsbefriedeten Kapitalismus geben kann, einen ohne imperiale Lebensweisen, einen ohne mörderische Ausbeutung, einen mit einem anderen Naturverhältnis. In diesem Sinn: um die Frage nach einer nächsten Aufklärung. Hier fängt sie an, vielleicht.“

Dem möchte ich mich für unsere Ökologische Plattform anschließen.

Mit solidarischen Grüßen Reinhard Muth
DIE LINKE OV Backnang



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