EURATOM-Fachgespräch

Auflösung von EURATOM – Gründe, Möglichkeiten und Alternativen

Fachgespräch der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Berlin, Europahaus (Pressesaal)
Unter den Linden 78, 10117 Berlin
20. März 2012, 18-20 Uhr

Mit
Patricia Lorenz (Friends of the Earth, Initiatorin der Kampagne zur Abschaffung des EURATOM-Vertrages),
Kerstin Rudek (Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg),
Uwe Hiksch (Stellv. Vorsitzender der NaturFreunde Deutschlands),
Alexander Ulrich (MdB, DIE LINKE)

Moderation:
Sabine Wils (MdEP, DIE LINKE)

Die finanzielle und politische Förderung der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) ist längst nicht mehr zu verantworten. Seit Jahrzehnten steckt die EU Milliardenbeiträge nicht etwa, wie immer wieder behauptet wird, in den Strahlenschutz oder in die Verbesserung der Sicherheitsstandards von AKWs. Das meiste Geld des EURATOM-Budgets fließt in die Erforschung der Kernspaltung und Kernfusion sowie in den Bau neuer Reaktoren. Damit wird der Ausbau einer Hochrisikotechnologie gefördert, die inzwischen von der Mehrheit der EU-Bevölkerung ganz klar abgelehnt wird.

Das europäische Uraltgestein EURATOM, durch den der europaweite intelligente Ausbau Erneuerbarer Energien gehindert wird, muss endlich abgeschafft werden! In unserem Fachgespräch wollen wir mit Expertinnen und Experten der Antiatomkraftbewegung diskutieren, welche Projekte momentan durch EURATOM finanziert werden, wie die rechtlichen und politischen Möglichkeiten aussehen, den Vertrag aufzulösen und welche Grundlagen geschaffen werden könnten, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa voranzutreiben.

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