ISIpedia

Wir alle sind Entscheidungsträger beim Erhalt eines erträglichen Klimas, und unsere Entscheidungen sollten idealerweise auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Deshalb wurde das Online-Portal ISIpedia gestartet, in dem Wissenschaftler ihre Studien erklären und globale Ergebnisse auf Länderebene herunterbrechen.

Deutscher Energie-Imperialismus und Klimaschutz

Ging es bei Desertec noch um den Import von Strom, so steht bei der Wasserstoffstrategie der klimapolitisch notwendige Ausstieg aus den fossilen Energien im Vordergrund. Mit „grünem“ Wasserstoff sollen die importierten fossilen Brennstoffe CO2-frei und „klimaneutral“ ersetzt werden. Im Unterschied zu Desertec soll der erzeugte Strom in erster Linie nicht zur Einspeisung in ein großes Stromnetz, sondern vor Ort zur Elektrolyse von Wasser eingesetzt werden, mit dem Wasserstoff als Brennstoff entsteht. Dieses Prinzip bedeutet drastische physikalische Wirkungsgradverluste durch Umwandlungsketten.

Bundestagswahl ist Klimawahl

Schriftzug: now or never

Foto von Daria Shevtsova von Pexels (www.pexels.com/de-de/foto/3793316)

Der SFV will die Parteien nicht mit ihren zaghaften Vorstellungen zur Klimapolitik davonkommen lassen, sondern ihnen verdeutlichen: Das Klima braucht 100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2030! Zu diesem Zweck wurde ein „Werkzeugkasten“ entwickelt, der kostenlos angefordert werden kann.

Giga-Factory – für Elektroenergie

Während in Deutschland auch PV-Anlagen durch kleinliche Privatinteressen blockiert werden zeigt der Stadtstaat Singapur, wie Energiewende geht und hat nach knapp einjähriger Bauzeit den schwimmenden Solarpark am Tengeh Reservoir eröffnet. Mit 122.000 Sonnenkollektoren auf einer Fläche von 45 Hektar ist der 60-Megawatt-Peak Solar-PV-Park eine der weltweit größten schwimmenden Solar-PV-Anlagen im Binnenland.

Erderhitzung: bis zu 18% Einbruch der Weltwirtschaft

Eine Stresstest-Analyse des Swiss Re Institute ergibt erwartete Auswirkungen auf das globale BIP bis 2050 unter verschiedenen Szenarien im Vergleich zu einer Welt ohne Klimawandel: -18 %, wenn keine Maßnahmen zur Minderung ergriffen werden (3,2 °C Anstieg); -14 %, wenn einige mildernde Maßnahmen ergriffen werden (Anstieg um 2,6 °C); -11 %, wenn weitere Maßnahmen zur Abschwächung ergriffen werden (2 °C Anstieg); -4%, wenn die Ziele des Pariser Abkommens erreicht werden (unter 2 °C Anstieg)